Ältere EPS-Raupen (ab dem dritten von meist 6 Larvenstadien) besitzen als Verteidigungsmittel sogenannte Brenn- oder Gifthaare, die für viele Organismen reizende Eiweißstoffe enthalten. Diese widerhakenbewehrten Brennhaare sind nur 0,1-0,25 mm lang, sitzen in Büscheln auf der Raupenhaut und können bei Gefahr abgestoßen werden. Die langen, gut sichtbaren Raupenhaare sind hingegen ziemlich harmlos. (siehe Rasterelektronenmikroskop-Aufnahmen). Gelangen diese Brennhaare auf die Haut, in die Atemwege oder an die Augenbindehaut werden bei den meisten Menschen allergische Reaktionen ausgelöst, deren Stärke von der Intensität des Kontakts und der individuellen Disposition abhängen. Allgemein nimmt bei wiederholtem Kontakt die Heftigkeit der Abwehrreaktion zu! Typische Krankheitssymptome sind Hautausschlag an exponierten Hautpartien (vor allem Arme, Hände, Hals) und Quaddeln am ganzen Körper ("Raupendermatitis") sowie als Allgemeinerscheinungen Schwindel, Benommenheit und Fieber. Des Weiteren sind Atemwegsbeschwerden, Entzündung von Augenbindehaut und Auge oder gar ein anaphylaktischer Schock möglich.