Das Land Baden-Württemberg hat 1988 den Grundwasserschutz in Trinkwasserschutzgebieten zur hoheitlichen Aufgabe erklärt. Das zentrale Instrument in der Umsetzung des Grundwasserschutzes ist seitdem die Schutzgebiets- und Ausgleichsverordnung (SchALVO). Über die grundsätzlichen Regeln der guten fachlichen Praxis bei der Düngung und beim Pflanzenschutz hinaus, stellt die SchALVO weitergehende Anforderungen mit den Zielen:
- Vermeidung der mikrobiellen Verunreinigung des Grundwassers,
- Vermeidung der Verunreinigung mit Pflanzenschutzmitteln und deren Abbauprodukte,
- Minimierung der Nitrateinträge ins Grundwasser,
- schnelle Sanierung von bereits belasteten Gebieten.