Landkreis

Der Ostalbkreis entstand am 1. Januar 1973 im Zuge der Neugliederung der Landkreise in Baden-Württemberg im Wesentlichen aus den damaligen Kreisen Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie einem Teil des Altkreises Backnang.

Im Osten Baden-Württembergs gelegen, grenzt er an den Freistaat Bayern mit den Landkreisen Ansbach und Donau-Ries. Innerhalb von Baden-Württemberg ist der Ostalbkreis umgeben von den Landkreisen Schwäbisch Hall im Norden, Heidenheim im Süden und Göppingen im Südwesten. Westlicher Nachbar ist der Rems-Murr-Kreis, der bereits der Region Stuttgart angehört.

Der Ostalbkreis ist mit einer Fläche von 1.511 km² drittgrößter der 35 Landkreise in Baden-Württemberg, im Regierungsbezirk Stuttgart ist er der größte. Gemessen an seiner Einwohnerzahl nimmt er mit 311.587 Einwohnern (Stand zum 31.12.2016 - Basis Zensus 2011) die 9. Rangstelle in Baden-Württemberg ein.

Neben den 3 Großen Kreisstädten Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd besteht der Ostalbkreis aus den 6 Städten Bopfingen, Heubach, Lauchheim, Lorch, Neresheim und Oberkochen sowie 33 Gemeinden. Zusammen mit dem Landkreis Heidenheim bildet er die Region Ostwürttemberg, die nach ihrer Fläche die zweitkleinste und mit 443.085 Einwohner (Stand: 31.12.2016 - Basis Zensus 2011) die kleinste Region des Landes Baden-Württemberg ist.

Geographisch geprägt ist der Ostalbkreis durch seine drei gänzlich verschiedenen Naturräume, die einen Ausschnitt aus dem Südwestdeutschen Schichtstufenland bilden. Wie die Stufen einer Treppe folgen von Nord nach Süd: Die Keuperwaldberge (mit ca. 26 % Anteil am Kreisgebiet), das Albvorland (44,5 %) und als höchste Stufe die Schwäbische Alb (26 %).

Die Täler der Flüsse Rems, Kocher und Jagst markieren wichtige Verkehrswege und sind gleichzeitig Entwicklungsachsen mit einer sehr frühen Industrialisierung. So sind etwa 90 % aller industriell-gewerblicher Arbeitsplätze im Bereich der genannten Entwicklungsachsen angesiedelt. Die Bereiche abseits dieser Achsen sind vorwiegend land- und forstwirtschaftlich geprägt.