Hochpathogene Aviäre Influenza (HPAI) - Vogelgrippe/Geflügelpest

Die klassische Geflügelpest ist eine mit schweren klinischen Symptomen verbundene Verlaufsform der Aviären Influenza (AI) (daher "hochpathogene" Aviäre Influenza - HPAI genannt) und hinsichtlich der klinischen Symptomatik nur schwer von der Newcastle-Krankheit (atypische Geflügelpest) zu unterscheiden.

Hochempfänglich für die Erkrankung sind Hühner und Puten. Die anderen Hausgeflügelarten sind zwar ebenfalls empfänglich, erkranken aber seltener.

Die Übertragung erfolgt über Tierkontakt und über Vektoren, orale Infektionen sind möglich. Der Erreger wird mit den Sekreten des Nasen-Rachenraumes und mit dem Kot ausgeschieden.

Wildvögel, insbesondere Wassergeflügel, gelten als potentielles Virusreservoir und können eine Quelle für den Eintrag des Virus in Hausgeflügelbestände darstellen.
Für einzelne Stämme des HPAI-Virus konnte eine Übertragung auf Säugetiere z.B. Schweine und den Menschen nachgewiesen werden.

Wird HPAI bei Wildvögeln oder Hausgeflügel oder anderen gehaltenen Vögeln festgestellt, ergreift die zuständige Behörde Maßnahmen, um eine Einschleppung in Hausgeflügelbestände oder eine Weiterverbreitung in andere Bestände zu verhindern.

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