Pflanzliche Erzeugung, Kontrollen

Im Ostalbkreis werden knapp 64.000 ha landwirtschaftlich genutzt, ca. 53% als Ackerland und 47% als Grünland (Quelle: Statistisches Landesamt). Naturräumlich gliedert sich der Ostalbkreis in das Östliche Albvorland / Ries, die Schwäbisch-Fränkischen Waldberge, den Welzheimer Wald und Schurwald sowie den Albuch und Härtsfeld / Riesalb. Charakteristisch für die Region ist eine ausgeprägte Schichtstufenlandschaft mit welligen Hochtälern und tief eingeschnittenen Tälern. Aufgrund dieser vielfältigen und verschiedenartigen Naturräume ist auch die Landwirtschaft mit seiner pflanzlichen Erzeugung vielfältig. Die Durchschnittstemperatur liegt bei ca. 8,5°C, bei einem mittleren Jahresniederschlag von ca. 900 mm. Der höchste Punkt im Ostalbkreis ist das Kalte Feld in Waldstetten mit 781 m ü. NN und der niedrigste Punkt in Remstal bei Lorch-Waldhausen mit 264 m ü. NN.

Aufgrund der topographischen und klimatischen Bedingungen ist der Ostalbkreis überwiegend eine Futterbauregion, mit Schwerpunkten im Anbau von Winterweizen, Wintergerste und Silomais. In den vergangenen Jahren hat aufgrund veränderter gesellschaftlicher und politischer Rahmenbedingungen der Anbau von Eiweißpflanzen (Erbse und Ackerbohne) wieder zugenommen. Selbst der Anbau von Soja wird auf der Ostalb immer wieder getestet.

Aufgaben:

Das Sachgebiet Pflanzliche Erzeugung und Kontrollen ist für Sie Ansprechpartner zu allen Fragen rund um Pflanzenbau, Pflanzenschutz, Boden- und Wasserschutz sowie Obst und Gartenbau. Ziele und Schwerpunkte sind hierbei insbesondere der integrierte Pflanzenbau. Beim integrierten Pflanzenbau sind die Anbau- und Produktionsverfahren auf die ökonomischen und ökologischen Erfordernisse abgestimmt.

Die Vermittlung von Fachinformationen für Landwirte und landwirtschaftlich Interessierte steht ebenso wie die Erwachsenenbildung im Fokus der täglichen Arbeit. Weiterhin werden landwirtschaftliche Betriebe auf die Einhaltung der rechtlichen Vorgaben nach EU-, Bundes- und Landesrecht in den Bereichen Düngung, Pflanzenschutz sowie Förder- und Ausgleichsleistungen kontrolliert.

Bei Fragen können Sie sich gerne an uns wenden.



Ansprechpartner/in


Tomma Bieling
Sachgebietsleiter/in
Telefon: 07961 9059-3620
Telefax: 07361 503-583620

Externe Links


Düngung Baden-Württemberg (Informationen zur Düngung, Anwendungen zur Nährstoffbilanzierung und Düngebedarfsermittlung)
Kulturpflanzen - Infos des LTZ Augustenberg

Download


Anwendung zur Ermittlung des Lagerkapazitätsbedarf in Abhängigkeit vom Anfall flüssiger Wirtschaftsdünger, von Anbauumfang und Fruchtfolge.