Umschreibung eines ausländischen Führerscheins (mit Prüfung)

Inhaber einer ausländischen Fahrerlaubnis können bis zu sechs Monate nach der Einreise in Deutschland von ihr Gebrauch machen. Sofern die Fahrerlaubnis nach Ablauf dieser Frist weiterhin genutzt werden soll, ist die Umschreibung rechtzeitig zu beantragen.
Für die Umschreibung in einen deutschen Führerschein ist eine theoretische und praktische Fahrerlaubnisprüfung erforderlich, wenn es für den entsprechenden Staat keine Sonderbestimmung nach Anlage 11 Fahrerlaubnisverordnung (FeV) gibt.

Voraussetzung für die Antragstellung:
Zum Zeitpunkt der Antragstellung müssen Sie mit Ihrem Hauptwohnsitz im Ostalbkreis gemeldet sein.

Vorgehensweise:
Den Antrag erhalten Sie bei der Führerscheinstelle. Dieser muss durch das Bürgermeisteramt bestätigt werden und kann daraufhin bei der Führerscheinstelle eingereicht werden.

Erforderliche Unterlagen zur Umschreibung der Fahrerlaubnis der Klassen A1, A2, A, B oder BE:
  • aktuelles biometrisches Lichtbild (35 x 45 mm)
  • Sehtestbescheinigung im Original (nicht älter als 2 Jahre)
  • Bescheinigung über die Teilnahme an einem Erste-Hilfe-Kurs mit mindestens 9 Unterrichtseinheiten (Kopie ausreichend)
  • Übersetzung des ausländischen Führerscheins durch den ADAC oder einem amtlich anerkannten Dolmetscher
  • Erklärung gem. § 31 Abs. 3 Fahrerlaubnisverordnung (FeV)
    - den Vordruck für diese Erklärung erhalten Sie bei der Führerscheinstelle
  • ausländischer Führerschein im Original
  • gültiger Personalausweis bzw. Reisepass

Erforderliche Unterlagen zur Umschreibung einer Fahrerlaubnis der Klassen C1, C1E, C oder CE:
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 5.1 Fahrerlaubnisverordnung (FeV)
  • durchführbar bei jedem Hausarzt oder bei den im Merkblatt aufgeführten Untersuchungsstellen (siehe Download)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 6 FeV
    durchführbar bei jedem Augenarzt oder bei den im Merkblatt aufgeführten Untersuchungsstellen (siehe Download)

Erforderliche Unterlagen zur Umschreibung einer Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D oder DE:
  • polizeiliches Führungszeugnis (Belegart 0)
    - Beantragung beim Bürgermeisteramt (Führungszeugnis wird direkt zur Behörde gesandt)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 5.1 Fahrerlaubnisverordnung (FeV)
    durchführbar bei jedem Hausarzt oder bei den im Merkblatt aufgeführten Untersuchungsstellen (siehe Download)
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 6 FeV
    durchführbar bei jedem Augenarzt oder bei den im Merkblatt aufgeführten Untersuchungsstellen (siehe Download)

ab dem 50. Lebensjahr bei der Verlängerung einer Fahrerlaubnis der Klassen D1, D1E, D und DE zusätzlich:
  • Bescheinigung über die ärztliche Untersuchung nach Anlage 5.2 FeV
    durchführbar bei jedem Hausarzt oder bei den im Merkblatt aufgeführten Untersuchungsstellen (siehe Download)

Die Bearbeitungsgebühr beträgt 37,50 €. Bei Antragsbearbeitung wird ein Gebührenbescheid übersandt.

Weitere Informationen:
Wenn der Führerschein der Klasse C1, C1E, C, CE, D1, D1E, D bzw. DE gewerblich genutzt werden soll, muss dem Landratsamt zusätzlich die Grundqualifikation bzw. fünf Weiterbildungen nach dem Berufskraftfahrerqualifikationsgesetz vorgelegt werden.
Für den Eintrag der Schlüsselzahl 95 entsteht eine zusätzliche Gebühr in Höhe von 28,60 €.

Auf das zum Download zur Verfügung gestellte Merkblatt wird im Weiteren verwiesen.



Adresse


Landratsamt Ostalbkreis
Führerscheinstelle
Stuttgarter Straße 41
73430 Aalen
Telefon: 07361 503-1542
Telefax: 07361 503-1486
Dienststelle Schwäbisch Gmünd
Oberbettringer Straße 166
73525 Schwäbisch Gmünd
Telefon: 07171 32-4319
Telefax: 07171 32-111