Der Energiebericht 2016 zu den Gebäuden des Ostalbkreises liegt vor

Deutliche Erfolge beim Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung:

Die Landkreisverwaltung legt jährlich den Energiebericht zu den Verwaltungs- und Schulgebäuden sowie den Kliniken des Ostalbkreises vor. Für das Jahr 2016 wurde erstmalig eine ausführlichere Gesamtbetrachtung der Kreisgebäude erstellt. Der Energiebericht informiert über den Wasser-, Strom- und Heizwärmeverbrauch. Bei der Wärmeversorgung erfolgt eine detaillierte Aufschlüsselung nach dem jeweiligen Energieträger (Holz, Erdgas, Heizöl).


Die Landkreisverwaltung und der Kreistag sind sich ihrer öffentlichen Vorbildfunktion bewusst und handeln bereits verantwortlich im Sinne eines nachhaltigen Umwelt- und Klimaschutzes. Der Ostalbkreis hat im Jahr 2016 bereits 36 % der Wärme für die Verwaltungs- und Schulgebäude sowie Kliniken durch den erneuerbaren Energieträger Holz abgedeckt. Im Jahr 2013 waren dies nur 32 %. Die fossilen Energieträger Erdgas und Heizöl konnten demnach schon beachtlich zurückgefahren werden.

Der Ausbau der erneuerbaren Energien und der Kraft-Wärme-Kopplung führte beim Wärmeverbrauch der Verwaltungs- und Schulgebäude sowie Kliniken zu einem signifikanten Rückgang des CO2-Ausstoßes von über 7.300 t im Jahr 2013 auf 6.377 t im Jahr 2016. Diese Reduzierung entspricht dem jährlichen CO2-Durchschnittsausstoß von 180 Drei-Personen-Haushalten.

Beim Stromverbrauch der Verwaltungs- und Schulgebäude konnte der CO2-Ausstoß sogar um stolze 74 % von 955 Tonnen in Jahr 2012 auf nur noch 246 Tonnen im Jahr 2016 reduziert werden. Dies wurde durch die Steigerung des Ökostromanteils auf nun 100% sowie durch den Ausbau der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen ermöglicht.

Im Energiebericht werden auch die Maßnahmen der Landkreisverwaltung zur Reduzierung des klimaschädlichen CO2-Ausstoßes dargestellt. Im Jahr 2016 war dies vor allem der Ausbau der Photovoltaik-Eigenverbrauchsanlagen. Zusätzlich tragen Maßnahmen im Bereich der energetischen Sanierung von Fassaden- und Dachflächen, der Installation von intelligenter Gebäudeleittechnik, der Erneuerung von Heizanlagen und der Einsatz von LED-Beleuchtungstechnik zu einer CO2-Ausstoßverminderung bei.

Neben dem Energieverbrauch und den Kosten der Kreisgebäude werden die größten und wichtigsten Objekte näher betrachtet. Durch eine permanente Kontrolle des Energieverbrauchs in den kreiseigenen und angemieteten Liegenschaften stellt der Landkreis die effiziente Verwendung der Energieträger sicher. Ebenso wird das Nutzerverhalten in den Verwaltungsgebäuden, Schulen, Wohnheimen und sonstigen Stellen analysiert und innerhalb der jeweiligen Gebäudekategorie verglichen. Auf diese Weise lässt sich auch erkennen, welche Investitionsmaßnahmen zu Einsparungen führen und umgesetzt werden können.

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