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Hecken

Das Pilotprojekt "Heckenpflege zur Hackschnitzelbefeuerung", kurz PePe Heckhack, entstammt drei Überlegungen:

  • Viele Hecken sind auf Grund von fehlender Nutzung mittlerweile stark verbreitert, überaltert und von Bäumen durchsetzt. Sie haben damit ihre Wertigkeit als Waldmantel-Waldsaum-Linienbiotop eingebüßt.
  • Die fachgerechte Pflege der Hecken, das abschnittsweise auf den Stock setzen, ist mit erheblichen Kosten verbunden.
  • Zur CO2-neutralen Energieerzeugung wird die Verbrennung nachwachsender Rohstoffe wie Holz künftig einen wichtigen Beitrag leisten können.

Als Konsequenz hat der LEV die Hackschnitzelverfeuerung von Heckenschnittgut untersucht und hierbei ermittelt, dass prinzipiell etwa die Hälfte der Pflegekosten durch die Energiegewinnung gegenfinanziert werden kann.

Bei einer Pflege von 860 Metern Hecke, entsprechend 4.500 Quadratmeter, wurden über 230 Kubikmeter Hackschnitzel mit einem Wärmegehalt von 170 MWh erzeugt. Die Pflegekosten könnten danach von 1,43 €/qm auf ca. 0,70 €/qm gesenkt werden. Die zu erwartende Erhöhung der Kosten für fossile Energieträger wird diese Bilanz in Zukunft vermutlich noch verbessern.

Im nächsten Schritt wird das Pilotprojekt zur Anwendung in größerem Maßstab weiterentwickelt.