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Öffentlicher Personennahverkehr im Ostalbkreis

Der öffentliche Personennahverkehr (ÖPNV) ist eine wichtige Aufgabe des Ostalbkreises, die vom Geschäftsbereich Nahverkehr wahrgenommen wird. Die Fortentwicklung von OstalbMobil, der Fahrpreiskooperation im Ostalbkreis und von Linien- und Fahrplankonzepten für den ÖPNV in enger Zusammenarbeit mit den Verkehrsunternehmen und der DB zählt zu den Tätigkeitsschwerpunkten. Weiter stehen die Genehmigungen für den Verkehr mit Bus, Taxi und Mietwagen und die Abwicklung der Schülerbeförderung für alle Schulen im Ostalbkreis im Mittelpunkt der Arbeit.

Das Nahverkehrsnetz

Das Schienennetz folgt im Ostalbkreis den Hauptverkehrsachsen und hat direkten Anschluss an das überregionale Fernverkehrsnetz. In Aalen bzw. Goldshöfe kreuzen sich die Schienenwege: In West-Ost-Richtung führt die Remsbahn von Stuttgart kommend über Schwäbisch Gmünd nach Aalen und von dort weiter nach Nürnberg bzw. München. In Nord-Süd-Richtung wird der Ostalbkreis von Würzburg über Ellwangen und Aalen über die Jagst- und Brenzbahn nach Heidenheim und Ulm angebunden. Die Strecken werden von RegionalBahnen und RegionalExpress-Zügen in einem dichten Takt sowie von der zweistündlichen InterCity-Linie Karlsruhe - Stuttgart - Nürnberg bedient. Der Integrale Taktfahrplan (ITF) ist im Ostalbkreis und speziell in Aalen in vorbildlicher Form umgesetzt. Die Bahnhöfe wurden über das Konjunkturprogramm II des Bundes modernisiert und barrierefreier ausgebaut.

Das flächendeckende Liniennetz des Busverkehrs verbindet die über 1.000 Wohnplätze und bindet diese an die Zentren des Kreises an. Weite Teile des Ostalbkreises, insbesondere entlang der Hauptverkehrsachsen, und die großen Kreisstädte sind sehr gut mit dem ÖPNV erschlossen. Sie bieten damit gute Standortvoraussetzungen für den Wirtschafts- und Lebensraum Ostalbkreis. Kurze Wege zu den Haltestellen und den Bahnhöfen ermöglichen es, in deutlich weniger als einer Stunde von Aalen in die Zentren Stuttgart und Ulm zu kommen.

Die Leitlinien für den ÖPNV

Der Kreistag hat am 6. März 2012 einstimmig die Fortschreibung des Nahverkehrsplans und des Nahverkehrsentwicklungsplans für den Ostalbkreis mit den Zielen der zukünftigen Gestaltung des ÖPNV im Ostalbkreis beschlossen.
Der Nahverkehrsplan wird konkrete Vorgaben für die künftige Nahverkehrsgestaltung geben. Über Lenkungsgruppen, Nahverkehrsforen, Regionalkonferenzen und den in Planung befindlichen Fahrgastbeirat wird der Bürger und die Kreispolitik in den Planungsprozess eingebunden.

OstalbMobil

Seit Dezember 2007 gibt es OstalbMobil, die Kooperation des Ostalbkreises mit allen Verkehrsunternehmen inklusive DB Regio AG und dem Ziel, Bus- und Bahnfahren einfacher und damit attraktiver zu machen. Hierbei gilt: Ein Fahrschein für alle Verbindungen. Attraktive Tarifangebote wie die Zeitkarten im Abonnement, SemesterTicket und FirmenTicket führen zu steigenden Dauerfahrgästen. Auch die übertragbare, 20 % Rabatt gewährende Chipkarte wird sehr gut angenommen. Über 40.000 Chipkarten sind bereits ausgegeben. Pro Monat werden über 100.000 Fahrscheine über die Chipkarte verkauft.

ÖPNV-Fördermaßnahmen

Mit zahlreichen aufeinander abgestimmten Fördermaßnahmen baut der Ostalbkreis das öffentliche Verkehrsangebot aus und bietet für die verschiedenen Nutzergruppen einheitliche Fahrpreise an. So gibt es bereits seit 1997 das Ostalb-Abo im Schülerverkehr, seit 2007 OstalbMobil Abos für Jedermann und für Schüler, Auszubildende und Studenten und seit 2012 SemesterTickets und FirmenTickets. Seit 2010 ermöglicht eine Vereinbarung zwischen dem Ostalbkreis und der DB Regio AG eine kostenlose Fahrradmitnahme in Zügen des Nahverkehrs. Auch im Metropolticket-Verbund ist OstalbMobil vertreten und im Ostalbkreis wird das MetropolTagesTicket angeboten. OstalbMobil muss sich stets weiterentwickeln um von den Fahrgästen als lohnenswerte Alternative wahrgenommen zu werden. Die Schließung der Tariflücke in Richtung Heidenheim ist eine der zahlreichen anstehenden Aufgaben.