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Pressemitteilung Nr. 155 vom 12.04.2021

In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren

Laut Corona-Verordnung des Landes müssen Landkreise, die trotz Notbremse deutlich über einem Wert von 100 bleiben, nächtliche Ausgangssperren in Betracht ziehen. In einem Schreiben hat das Sozialministerium zudem die Landräte angewiesen, dieses letzte Mittel ab einer Inzidenz von 150 einzusetzen. In den Landkreisen Ludwigsburg, Esslingen, Göppingen, dem Rems-Murr-Kreis und dem Ostalbkreis gelten aufgrund eines nach wie vor hohen Infektionsgeschehens ab Mittwoch nächtliche Ausgangssperren von 21 bis 5 Uhr.

Die betroffenen Landräte in der Region haben sich diese schwierige Entscheidung nicht leichtgemacht. Schließlich sind Ausgangssperren ein erheblicher Eingriff in die Bewegungsfreiheit der Bürgerinnen und Bürger. Dabei wurde bewusst nicht nur die Inzidenz in den Blick genommen, sondern die gesamte Pandemie-Lage im jeweiligen Landkreis: So spüren einige Intensivstationen der Kliniken derzeit eine deutliche Steigerung bei der Zahl der Patienten, die zudem immer jünger werden. Auch die Impfkampagne geht noch deutlich zu langsam voran, um Wirkung auf das Infektionsgeschehen zu entfalten. Außerdem haben auch die Osterferien und Schulschließungen bisher nicht die erhoffte Entspannung bei den Infektionszahlen gezeigt. Zudem sollen die Schulen in der kommenden Woche in den Wechselunterricht starten. Deshalb ist diese gemeinsame Kraftanstrengung in der Region nötig, um die dritte Welle zu bewältigen, so die Landräte.
Die Verfügung des Ostalbkreises wird im Laufe des heutigen Tages auf der Homepage veröffentlicht.

Hintergrund zum Schwellenwert 150:
Bei den anderen in der Corona-Verordnung festgelegten Schwellenwerten – 50 und 100 – galt jeweils, dass dieser drei Tage in Folge überschritten sein muss, um strengere Regeln zu rechtfertigen. Bei der 150er-Schwelle hingegen gibt es keine klaren Vorgaben.

Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 154 vom 09.04.2021

Im Jahr 2011 ausgestellte Energieausweise müssen dieses Jahr erneuert werden

Bei Mieterwechsel ist ein gültiger Energieausweis vorzulegen.

Ab 1. Mai 2021 gelten neue Regeln für Energieausweise von bestehenden Wohngebäuden. So wird künftig die Höhe der Treibhausgas-Emissionen in den Energieausweis aufgenommen. Darauf weist das vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderte Informationsprogramm Zukunft Altbau hin. Bei Verbrauchsausweisen sind Hauseigentümerinnen und -eigentümer in Zukunft verpflichtet, detaillierte Angaben zur energetischen Bewertung des Gebäudes zu machen. Aussteller müssen die Angaben vor Ort oder anhand geeigneter Fotos prüfen. Die Änderungen sollen die Aussagekraft der Ausweise verbessern. Relevant werden die Änderungen in diesem Jahr für Energieausweise, die 2011 ausgestellt wurden. Da Energieausweise nur zehn Jahre gültig sind, müssen Eigentümer sie unter Umständen erneuern lassen. Gebäudeenergieberater und andere Fachleute können das Dokument ausstellen. Der Ausweis oder eine Kopie davon muss vorgelegt werden, wenn ein Gebäude neu vermietet, verkauft oder verpachtet wird. Das gilt nicht nur wie bisher für Gebäudeeigentümer, sondern künftig auch explizit für Makler. Wer sein Gebäude selbst bewohnt oder nicht neu vermietet, braucht keinen neuen Aus-weis.

Für weitere Informationen:

EKO - Energiekompetenz Ostalb e.V.
Energie- und Klimaschutzberatung des Ostalbkreises
Dr.-Schneider-Str. 56
73560 Böbingen an der Rems
Tel. 07173 185516
E-Mail: energieberatung@ostalbkreis.de
www.energiekompetenzostalb.de
Pressemitteilung Nr. 153 vom 08.04.2021

Ein dreiteiliges virtuelles Karrierecoaching zur eigenen beruflichen Entwicklung bietet die Kontaktstelle Frau und Beruf im Ostalbkreis im April an: 20./27. April und 11. Mai, 08:30-12:30 Uhr.

Das Coaching richtet sich an Frauen, die sich beruflich umorientieren, weiterentwickeln oder wiedereinsteigen möchten. An drei Vormittagen lernen die Teilnehmerinnen ihr Kompetenzprofil (ihre Stärken und Interessen) bewusst zu erkennen, um es im Bewerbungsprozess systematisch zu nutzen. Anne Nitschke, Leiterin der Kontaktstelle Frau und Beruf Ostalbkreis, zeigt anhand des Karrieremosaiks auf, welche Rolle das Kompetenzprofil, eigene Werte, Beziehungen und Menschen bei der Gestaltung beruflicher Wege spielen. Der Blick auf eigene Stärken, Interessen und die Übertragung in den Bewerbungs- bzw. Entwicklungsprozess werden geübt. Kennen Menschen ihre Stärken, Eigenschaften, Wertvorstellungen und Interessen, können sie berufliche Perspektiven wahrnehmen oder kreieren, erfolgreiche Berufswege entwickeln, berufliche Entscheidungen treffen und den Bewerbungs- bzw. Entwicklungsprozess gut zu gestalten.

20.04.2021, 08:30 – 12:30 Uhr: Meine Kompetenzen, Fähigkeiten und Eigenschaften
Die Teilnehmerinnen arbeiten auf Grundlage eigener Erfahrungen individuelle Stärken und Kompetenzen heraus.

27.04.2021, 08:30 – 12:30 Uhr: Meine Interessen – berufliche Optionen
Ziel des Coachings ist die Kreierung möglicher beruflicher Wege auf Basis der eigenen Interessen und herausgearbeiteter Kompetenzen.

11.05.2021, 08:30 – 12:30 Uhr: Passung
Vor dem Hintergrund des Stichwortes "Passung“ geht es darum, die gewonnenen Erkenntnisse über sich selbst für die berufliche Weiterentwicklung z. B. in einer Bewerbung konkret zu nutzen und umzusetzen.

Im Coaching wechseln sich Inputs der Referentin, Gruppenarbeit und Selbstreflexionseinheiten ab.
Das kostenlose Coaching findet online statt. Eine Anmeldung ist erforderlich und die Teilnehmerinnenzahl ist auf 8 Personen beschränkt. Die Inhalte der Termine bauen aufeinander auf. Eine Anmeldung ist nur bei einer Teilnahme an allen Terminen möglich.

Anmeldung bis 15.04.2021unter der Telefonnummer 0162-263-1236 oder per E-Mail karin.petridis[at]ostalbkreis.de
Pressemitteilung Nr. 152 vom 07.04.2021

Über einen Geflügelhändler aus Nordrhein-Westfahlen wurde die Geflügelpest, auch Aviäre Influenza (AI) oder Vogelgrippe genannt, nach Baden-Württemberg eingeschleppt. Bisher sind zahlreiche Betriebe, vor allem kleine Hobbyhaltungen, von der Tierseuche betroffen. Im Ostalbkreis sind derzeit keine Geflügelbestände von der Geflügelpest betroffen. Eine allgemeine Aufstallungspflicht besteht zum gegenwärtigen Zeitpunkt nicht. Gleichwohl sind Halter verpflichtet, ihre Geflügelhaltungen, auch im Fall von Hobbyhaltungen, dem Landratsamt mitzuteilen.

Die Geflügelpest ist eine anzeigepflichtige Tierseuche, welche durch Influenzaviren ausgelöst wird und ihr natürliches Reservoir in wildlebenden Wasservögeln hat. Geflügelpest ist für Hausgeflügel hochansteckend und verläuft mit schweren allgemeinen Krankheitszeichen. Allerdings kann die Erkrankung, insbesondere bei Enten und Gänsen, zuweilen auch nur milde Krankheitssymptome hervorrufen. Die Geflügelpest äußert sich durch gestörtes Allgemeinbefinden, Blaufärbung der Kämme und Kehllappen, Schwellungen um die Augen, verringerte Legeleistung und gehäufte Todesfälle. Werden solche Anzeichen bei Geflügel beobachtet, muss ein Tierarzt oder das Veterinäramt umgehend verständigt werden.

Zum Schutz des eigenen Geflügels sind folgende Biosicherheitsmaßnahmen einzuhalten: Unbefugten Personen ist der Zutritt zur Geflügelhaltung zu untersagen. Bei Betreten der Geflügelhaltung sollte besondere stalleigene Kleidung getragen werden, die die Alltagskleidung verdeckt. Zudem sollen allgemeine Hygienemaßnahmen eingehalten werden. Neben dem Eintrag des Virus der Geflügelpest über zugekauftes, infiziertes Hausgeflügel können auch Wildvögel das Virus in die Hausgeflügelpopulation einschleppen. Aus diesem Grund werden Geflügelhalter aufgerufen, ihre Tiere bestmöglich vor einem Seucheneintrag über Wildvögel zu schützen. Insbesondere müssen bei Auslauf- und Freilandhaltungen Kontakte des Geflügels und sonstiger gehaltener Vögel mit Wildvögeln sowie eine Viruseinschleppung über Einstreu, Futter und Tränkwasser in die Geflügelbestände in jedem Fall verhindert werden.

Das Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung, weist darauf hin, dass die Haltung von Geflügel (wie z.B. Hühnerartige, Enten, Gänse, Wachteln, Laufvögel) gemäß § 26 der Viehverkehrsverordnung vor Beginn der Tätigkeit ab dem ersten Tier beim zuständigen Veterinäramt registriert werden muss. Ferner hat derjenige, der Geflügel hält ein Register zu führen, in welches u.a. unverzüglich das Datum des Zugangs von Geflügels sowie Name und Anschrift des bisherigen Tierhalters und bei Abgabe von Geflügel das Datum sowie den Namen und Anschrift des künftigen Tierhalters aufzuzeichnen ist.

Geflügelhalter im Ostalbkreis, die noch nicht beim Landratsamt registriert sind, werden aufgefordert sich, umgehend beim Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zu melden und eine Registrierung nachzuholen. Tierhalter, die seit Mitte März Geflügel aus Norddeutschland bezogen haben werden ebenfalls gebeten, sich beim Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung zu melden (07361 503-1830 oder veterinaeramt[at]ostalbkreis.de ).
Pressemitteilung Nr. 151 vom 07.04.2021

Sucht im Alter am Donnerstag, 22. April 2021

"Alter schützt vor Torheit nicht" - so der Volksmund. Wenn aber Irrtümer zu einem gesundheitlichen Problem werden, dann lohnt sich das Hinschauen in jedem Alter.

Das Thema "Sucht im Alter" bildet seit vielen Jahren einen Schwerpunkt der Suchtberatung des Diakonieverbandes im Ostalbkreis. Doris Pahr, Diplompädagogin und Sozialtherapeutin, möchte im Rahmen der Fortbildung Pflegekräfte für die Abhängigkeitserkrankungen im Alter sensibilisieren, sie ermutigen hin- anstatt wegzuschauen und sich über die Handlungsstrategien im Umgang mit Betroffenen austauschen.

Ebenso werden die Teilnehmenden über die Hilfsangebote für suchtmittelabhängige ältere Menschen und deren Angehörige informiert. Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung.

Anmeldungen sind ab sofort beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement unter 07361 503-1414 oder verena.weber[at]ostalbkreis.de möglich.

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Pressemitteilung Nr. 150 vom 07.04.2021

Saniert werden derzeit die B 29 zwischen der Einmündung der K 3319 und Westhausen-Ost sowie die B 466 zwischen dem Abzweig Großkuchen und Neresheim. Witterungsbedingt verzögern sich die Arbeiten bei beiden Maßnahmen, sodass die Straßen nicht wie ursprünglich geplant nach den Osterferien öffnen, sondern voraussichtlich noch bis einschließlich 16. April gesperrt bleiben müssen. Umleitungen sind entsprechend ausgeschildert. Pressemitteilung Nr. 149 vom 07.04.2021

Seit dem Start der Zentralen und Kreisimpfzentren hatte sich im Ostalbkreis und einigen wenigen anderen Kreisen eine Unwucht bei der Verteilung des Impfstoff abgezeichnet. Landrat Dr. Joachim Bläse und Abgeordnete aus dem Kreis haben dies beim Land mehrfach moniert. Zuletzt hatte der Landrat vergangene Woche erneut an Sozialminister Lucha geschrieben und auf diesen Umstand hingewiesen. Diesen Dienstag hat nun der neue Amtschef des Sozialministeriums, Prof. Dr. Uwe Lahl, dem Ostalb-Landrat eine zusätzliche Lieferung BioNTech zugesagt.

"Mit der Impfstofflieferung am 8. April erhalten wir für unser Kreisimpfzentrum zusätzliche 1.170 Impfdosen. Die Termine für die Verimpfung sind bereits ab diesen Freitag verfügbar, sodass dieser Impfstoff auch unmittelbar den impfberechtigen Bürgerinnen und Bürger zur Verfügung steht", freut sich Bläse, der zugleich Sozialminister Lucha und Prof. Lahl für die Zusatzlieferung dankt. Das Sozialministerium habe damit anerkannt, dass der Ostalbkreis eine größere Anzahl an Menschen versorgen müsse und zudem als Flächenkreis weitere Wege zu den Impfzentren habe, als dies in anderen Kreisen der Fall sei. Durch die Kapazitäten des Kreisimpfzentrums, die bei weitem noch nicht ausgelastet seien, könne die Verimpfung der Extra-Dosen innerhalb weniger Tage erfolgen.

In den vergangenen Tagen waren im Kreisimpfzentrum bereits fünf von acht Impfstraßen in Betrieb, und die durchschnittliche Zahl der täglich verabreichten Impfungen stieg in der vergangenen Woche auf über 750. Die Ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums bestätigt, dass der Impfstoff von AstraZeneca bei den über 60-jährigen Impfberechtigten gut angenommen werde. So wurden die Impfzahlen in den letzten Tagen um über 300 Termine täglich hochgefahren. Eine für Donnerstag diese Woche angekündigte Lieferung mit 4.000 Impfdosen AstraZeneca wurde deshalb bereits wieder vorzeitig von Kreisbeschäftigten aus dem Zentrallager abgeholt. "Ein besonderer Dank geht auch an die Beschäftigten im Kreisimpfzentrum und den Mobilen Teams, ohne deren flexiblen Einsatz wir nicht diese Schlagzahl - und das oft sehr kurzfristig - erreichen könnten", so der Landrat.


Testen als wichtige zweite Säule neben Impfen - vier Testzentren bleiben in Betrieb
Auch wenn binnen einer Woche rund 5.000 Impfungen im Kreis durchgeführt wurden und die Ärzte seit dieser Woche in ihren Praxen impfen können, so bleibt laut Sozialministerium auch im April der Impfstoff weiterhin ein knappes Gut. Die frühzeitige Unterbrechung von Infektionsketten ist deshalb neben der Impfung von besonderer Bedeutung. Mit Vertretern der DRK-Kreisverbände Aalen und Schwäbisch Gmünd sowie dem Malteser Hilfsdienst hat Landrat Dr. Bläse sich darauf verständigt, dass die vier Testzentren in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd auch noch den gesamten Monat April betrieben werden. In den Testzentren haben sich bislang rund 16.500 Menschen anlass- und kostenlos einem Antigen-Schnelltest unterzogen, 58 davon waren positiv und mussten zur Bestätigung einen PCR-Test machen und in Quarantäne geschickt werden.

Inzidenz unter 150
Die vom Landesgesundheitsamt festgestellte 7-Tage-Inzidenz für den Ostalbkreis liegt Stand 6. April bei 136,3 und ist damit leicht rückläufig. Damit ist eine nächtliche Ausgangssperre aktuell aus Sicht der Landkreisverwaltung nicht notwendig. "Wir werden die Entwicklung des Infektionsgeschehens aber weiterhin genau analysieren und erwarten unter anderem wegen der Schulferien und des zunächst ausgesetzten Präsenzunterrichts eine rückläufige Entwicklung der Neuinfektionen. Sollten wir deutlich über die 150er-Marke steigen, wäre die Ausgangssperre aber unvermeidlich", so Landrat Dr. Bläse.

Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 146 vom 07.04.2021

Am Montag, 19. April 2021, laden der EUROPoint Ostalb und das EKO-EnergiekompetenzOstalb e. V. um 19:00 Uhr zum 12. KlimaFORUM OSTALB als Online-Veranstaltung ein. Dieses Jahr wird der Fokus auf die erneuerbaren Energien im Ostalbkreis, in Deutschland und in Europa gerichtet. Landrat Dr. Bläse freut sich auf viele Interessierte, die online an der kostenfreien Veranstaltung teilnehmen. Die Anmeldung ist beim EUROPoint Ostalb unter https://kurzelinks.de/klimaforumostalb oder unter www.europoint-ostalb.de (Rubrik Veranstaltungen) möglich.

Am 7. Oktober 2020 hat das Europaparlament das EU-Klimaziel bis 2030 deutlich verschärft. Die Abgeordneten entschieden sich mehrheitlich dafür, den Ausstoß von Treibhausgasen um 60 Prozent gegenüber dem Jahr 1990 zu senken. Dieser Beschluss befeuert die EU-Kommission bei ihrem "Green Deal" für Europa, der einen kompletten Umbau der Energieversorgung vorsieht, so dass unter Einbindung der Industrie, der Landwirtschaft und des Verkehrs letztendlich Europa bis 2050 zu einem klimaneutralen Kontinent werden soll.

Bekräftigt wird dieses Ziel durch den europäischen Klimapakt, der darauf abzielt, alle Bürgerinnen und Bürger in Maßnahmen für unser Klima und unsere Umwelt einzubinden. Er dient ebenso der Information, der Inspiration und bietet die Möglichkeit zum Austausch, zur Mitgestaltung und zur Zusammenarbeit. Aus dem im Oktober 2020 in Kraft getretenen Gesetz zur Weiterentwicklung des Klimaschutzes in Baden-Württemberg ist ersichtlich, dass wirksamer Klimaschutz nur mit einer nachhaltigen Energieversorgung unter Nutzung und Ausbau von erneuerbaren Energieträgern möglich ist. Der Ostalbkreis unterstützt die internationalen und nationalen Klimaschutzziele und trägt aktiv zur Erreichung dieser Ziele bei.
Im Rahmen des 12. KlimaFORUM OSTALB wird der Fokus auf die erneuerbaren Energien gerichtet, die auch im Ostalbkreis durch Wind- und Wasserkraft, durch Bio- und Solarenergie ein stetig wachsender Anteil unserer eigenen Energieversorgung sind.
Mit seinem Impulsvortrag wird Dr. Joachim Nitsch, Energieexperte und ehemaliger Mitarbeiter am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt e. V., aufzeigen, wie der Ausbau der erneuerbaren Energien zu einem wirksamen Klimaschutz in Baden-Württemberg beitragen kann und muss.

Anschließend wird Prof. Dr. Martina Hofmann, Inhaberin des Lehrstuhls für Erneuerbare Energien an der Hochschule Aalen – Technik und Wirtschaft, über ihre Erkenntnisse berichten, warum die Energiewende durch Hemmnisse beim Ausbau der erneuerbaren Energien stockt.

Eine Zuschauerbeteiligung per Fragen-Tool ist möglich, so das interessierte Bürgerinnen und Bürger ihre Fragen an den/die Referenten/Referentin stellen können.

Coronabedingt findet die Veranstaltung online statt. Um Anmeldung bis spätestens 18. April 2021 wird gebeten. Der Link zur Anmeldung ist abrufbar unter: https://kurzelinks.de/klimaforumostalb oder unter www.europoint-ostalb.de (Rubrik Veranstaltungen) . Auch werden Anmeldungen vom EUROPoint Ostalb telefonisch unter 07361 503-1215 oder per E-Mail birgit.bort[at]ostalbkreis.de bis zum 18. April 2021 entgegen genommen.
Weiterführende Informationen sind auf dem Facebook-Profil "EUROPoint Ostalb" oder auf der Website des EUROPoint Ostalb unter www.europoint-ostalb.de zu finden.
Pressemitteilung Nr. 145 vom 06.04.2021

Wie die ESF-Geschäftsstelle beim Landratsamt Ostalbkreis informiert, können ab sofort Anträge für Projekte zur Unterstützung von Personen eingereicht werden, deren soziale und ökonomische Lebenssituation sich durch die COVID-19-Pandemie verschlechtert hat. Dem Ostalbkreis stehen hierfür in den Jahren 2021 und 2022 insgesamt 350.000 Euro zu Verfügung. Das Besondere: Bei positiv votierten Projekten muss keine Kofinanzierung nachgewiesen werden, da eine 100 Prozent-Finanzierung über den ESF erfolgen kann.

Koordiniert durch die ESF-Geschäftsstelle im Landratsamt sind die einmalig zur Verfügung gestellten REACT EU-Mittel für Projekte zur Unterstützung von durch die COVID-19-Pandemie benachteiligte Personen zu vergeben. Die Arbeitskreismitglieder haben in der ESF-Arbeitskreissitzung unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse in der Sitzung am 24. März beschlossen, die zur Verfügung stehenden Mittel für folgende Zielgruppen einzusetzen:

• Langzeitarbeitslose in der Raumschaft Bopfingen zur Verbesserung der sozialen und beruflichen Teilhabechancen
• von Schulabbruch bedrohte Schülerinnen und Schüler
• Erziehende in der Raumschaft Schwäbisch Gmünd, denen aufgrund schwerwiegender Probleme der (Wieder-)Eintritt in das Berufsleben nur durch eine intensive Betreuung und Unterstützung möglich wird

Da es sich bei REACT-EU um Fördermittel handelt, die die Auswirkungen der Pandemie abfedern sollen, ist bei den Projekten beim Start eine kurzfristige Umsetzbarkeit wichtig. Folgeprojekte und Folgefinanzierungen sind nicht vorgesehen, sodass Folgeprojekte und Anschlussfinanzierungen nicht über den 31.12.2022 hinaus möglich sind.

Die genannten Ziele und festgelegten Zielgruppen können in der detailliert beschriebenen Ausschreibung für den Ostalbkreis unter www.ostalbkreis.de eingesehen werden.
Für die REACT- EU- Antragstellung erforderliche Antragsmodalitäten, Auswahlkriterien und sonstige Informationen zu den ESF-Förderanträgen, die für die Auswahl der regionalen REACT-EU Projekte Gültigkeit haben werden, können auf der Homepage des Ministeriums für Arbeit und Sozialordnung, Familien und Senioren Baden-Württemberg (www.esf-bw.de) abgerufen werden. Die Anträge müssen in ELAN (www.esf-bw.de) erfasst werden und sind bis zum 14. Juni 2021 bei der L-Bank in Karlsruhe und der ESF-Geschäftsstelle im Landratsamt einzureichen.

Für Fragen steht das Landratsamt Ostalbkreis, Geschäftsstelle Europäischer Sozialfonds, Hermine Nowottnick, unter Tel. 07361 503-1684 zur Verfügung.
Pressemitteilung Nr. 144 vom 06.04.2021

Einen Scheck in Höhe von 7.800Euro konnte Ali Nagelbach, a.l.s.o. e.V. Schwäbisch Gmünd, stellvertretend für die beteiligten Schwäbisch Gmünder Träger vom Vorsitzenden des Regionalen Bündnis für Arbeit Ostalbkreis, Dr. Dieter Bolten, im Aalener Landratsamt entgegennehmen.

Mit der Spenden wurden im Jahr 2020 insgesamt 13 Menschen, die ehrenamtlich bei der a.l.s.o. e.V, JuFuN e.V. (Werkhof Ost) und der Tafel GEBIB in Schwäbisch Gmünd im Rahmen des Projekts "Freiwillig dabei" arbeiten, finanziell unterstützt. Landrat Dr. Joachim Bläse dankte dem Jobcenter anlässlich der Scheckübergabe für die Koordination des Projekts und den engagierten Trägern für die Bereitstellung ehrenamtlicher Angebote.

Die Idee hinter dem Projekt ist es, Menschen, die seit langer Zeit arbeitslos sind, niederschwellig wieder die Teilhabe am gesellschaftlichen Leben zu ermöglichen. "Die Teilnehmer haben einen Grund, morgens aufzustehen. Sie spüren, dass sie gebraucht werden und dadurch wieder Wertschätzung erhalten", so Thomas Koch, Geschäftsführer des Jobcenter Ostalbkreis. Das Jobcenter schlägt Menschen vor, die für das Projekt infrage kommen und informiert sie vorab über die möglichen Angebote in Aalen und Schwäbisch Gmünd. Es werden nur arbeitsmarktferne Personen, die derzeit keine Chance haben, auf dem ersten Arbeitsmarkt integriert zu werden, vorgeschlagen.

Insgesamt 38.000Euro hat der Verein Regionales Bündnis für Arbeitseit Juli 2017 dem Projekt "Freiwillig dabei" zukommen lassen. Diese Spenden ermöglichen es, den Projektteilnehmern eine Aufwandspauschale für Fahrtkosten und Arbeitsmaterial in Höhe von 50 Euro monatlich zu zahlen. In den vergangenen vier Jahren konnten insgesamt 70 Frauen und Männer im Ostalbkreis über das Projekt "Freiwillig dabei" finanziert werden.
Ali Nagelbach, a.l.s.o. e.V. bedankte sich im Namen aller Träger und stellvertretend für die ehrenamtlich Tätigen für die notwendige Unterstützung durch das Regionale Bündnis.
Pressemitteilung Nr. 143 vom 06.04.2021

Der Trend zum E-Bike ist ungebrochen – immer mehr Menschen setzen auf das elektrische Zweirad. Sicheres Fahren braucht aber auch Übung. Dafür sorgt das Projekt"radspaß – sicher e-biken" mit der Ausbildung der radspaß-Trainerinnen und -Trainer, welche im Anschluss Fahrsicherheitskurse im Ostalbkreis anbieten. Landrat Dr. Joachim Bläse: "Es freut mich, dass wir mit den Kursen von radspaß einen wichtigen Beitrag zur Verkehrssicherheit von Radlerinnen und Radlern im Ostalbkreis leisten können und möchte Interessenten herzlich ermuntern, sich für diese wichtige und gut organisierte Verkehrssicherheitsaktion als ehrenamtliche Trainerinnen und Trainer ausbilden zu lassen." Nach Abschluss der Ausbildung können dann spätestens ab Juni interessierte E-Bike-Nutzende radspaß-Kurse buchen, sofern es die aktuelle Corona-Lage zulässt.

Die Zahl der E-Bikes auf den Straßen steigt: Laut der deutschen Fahrradindustrie hat inzwischen knapp jedes vierte neu verkaufte Fahrrad in Deutschland einen Elektromotor. Pedelec-Fahren ist jedoch anders als herkömmliches Fahrradfahren, alleine schon durch das höhere Gewicht, die starke Beschleunigung und die zügige Grundgeschwindigkeit. Neulinge sollten sich deshalb ein wenig Zeit nehmen, das Pedelec besser kennenzulernen und sich auf das neue Fahrgefühl einzustellen – um sicher und mit Spaß im Sattel zu sitzen!

Ausbildungs-Seminare für Trainerinnen und Trainer

radspaß – sicher e-biken, ein Projekt vom Allgemeinen Deutschen Fahrrad-Club (ADFC) und des Württembergischen Radsportverband (WRSV) bietet kostenlose Seminare für interessierte und versierte E-Bike-Fahrerinnen und -Fahrer an, die ihr Wissen und ihre Erfahrungen gerne weitergeben möchten.

Das erste Seminar im Ostalbkreis findet virtuell am 29. April 2021 statt.
Neben theoretischen Inhalten rund um das Pedelec und Straßenverkehrsrecht werden dabei Fahrübungen und geeignete Unterrichtsmethoden erlernt. Als radspaß-Trainer / -Trainerin kann man nach der Ausbildung selbstständig Kurse durchführen – das Projekt bietet eine Aufwandsentschädigung und unterstützt die Trainerinnen und Trainer. Weitere Informationen zu den Aufgaben, Pflichten und Erwartungen finden sich auch auf www.radspass.org/trainer .
Interessierte, die sich vorstellen können, im Ostalbkreis als Trainerin oder Trainer Kurse zu geben und das Seminar besuchen möchten, senden bitte das ausgefüllte Anmeldeformular (Download auf www.radspass.org/trainer ) per E-Mail an info[at]radspass.org .

Radspaß-Kurse für Pedelec-Fahrerinnen und -Fahrer

Bis spätestens Juni sollen im Ostalbkreis die ersten radspaß-Kurse gebucht werden. Weitere Informationen zum aktuellen Kursangebot finden sich auf www.radspass.org .
"Wer sein Pedelec gut beherrscht und weiß, worauf es ankommt, fährt sicherer durch die Welt, hat dabei mehr Spaß und kommt entspannter ans Ziel", sind sich die Projektträger sicher.


Weitere Informationen zu den radspaß-Kursen:

  • Alle Veranstaltungen im Rahmen von radspaß finden vorbehaltlich der aktuellen Corona-Lage und sofern es die gültigen Corona-Verordnungen zulassen, statt.

  • Der Veranstalter gewährleistet unter Pandemiebedingungen sowohl für die Kurse als auch Trainings-Seminare entsprechende Hygienekonzepte.

  • Die Kurse finden ohne körperlichen Kontakt ("Hilfestellung") im Freien statt.

  • Bei Nicht-Einhaltung von 1,50 Meter Abstand zwischen zwei Personen ist eine Mund-Nase-Bedeckung zu tragen.

  • Die Teilnehmeranzahl umfasst maximal 12 Personen und kann je nach Corona-Lage weiter reduziert werden.

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Pressemitteilung Nr. 142 vom 06.04.2021

Die Kreisforstverwaltung informiert: Im April 2021 beginnt in Baden-Württemberg die Datenerhebung zur vierten Bundeswaldinventur (BWI 2022).

Die Bundeswaldinventur ist eine im Bundeswaldgesetz verankerte Großrauminventur auf Stichprobenbasis und wird in ganz Deutschland nach einem bundeseinheitlichen Verfahren durchgeführt.

Ziel der Bundeswaldinventur ist es, die großräumigen Waldverhältnisse und forstlichen Produktionsmöglichkeiten in Deutschland zu erfassen. Sie ist somit ein wesentliches Kontroll- und Monitoring-Instrument und liefert die Datenbasis für Entscheidungen von Politik und Wirtschaft. Wichtige Fragen sind zum Beispiel: Wie entwickeln sich der Wald, seine Baumartenzusammensetzung und der Holzvorrat? Wie viel Holz wird geerntet und kann im Rahmen einer nachhaltigen Waldwirtschaft genutzt werden? Auch ökologische Größen wie Naturnähe und Totholzvorräte werden erfasst. Neu bei der BWI 2022 ist die zusätzliche Entnahme von DNA-Proben an den wichtigsten Baumarten auf einer Unterstichprobe, um Erkenntnisse über die genetische Vielfalt und zu Anpassungsprozessen der Wälder im Klimawandel zu gewinnen. Die Daten der BWI bilden außerdem eine wichtige Grundlage für die Erfüllung internationaler Berichtspflichten wie dem Kyoto-Protokoll und der Klimarahmenkonvention. Weiterführende, detaillierte Informationen zur BWI finden sich unter www.bundeswaldinventur.de .

Die Bundeswaldinventur (BWI) findet bundesweit im zehnjährigen Turnus statt. In Baden-Württemberg ist es die vierte Erhebung dieser Art. Die insgesamt über 13.000 aufzunehmenden Stichproben im 2 x 2 km-Netz werden durch freiberufliche Inventurfachleute in Zwei-Personen-Aufnahmetrupps erhoben.

Im Ostalbkreis ist die Firma Forstconsult Rudolph tätig. Die Aufnahmetrupps sind mit einem von der Landesinventurleitung unterzeichneten Auftragsschreiben sowie einer Fahrberechtigung ausgestattet, die ihnen gemäß § 41 a (3) BWaldG das Recht zum Betreten des Waldes zur Durchführung ihres Auftrags bescheinigt.

Die Arbeiten werden von der Forstlichen Versuchs- und Forschungsanstalt Baden-Württemberg (FVA) organisiert und koordiniert. Nach Abschluss der Datenerfassung ist die FVA auch für landesspezifische Auswertungen und Analysen zuständig. Nähere Informationen hierzu finden sich unter www.fva-bw.de/daten-und-tools/monitoring/bundeswaldinventur. Mit Ergebnissen der Bundeswaldinventur 2022 ist im Jahr 2024 zu rechnen.
Pressemitteilung Nr. 141 vom 01.04.2021

An diesem Mittwoch hat das Landessozialministerium deutlich gemacht, ab wann die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes genannte nächtliche Ausgangsbeschränkung zum Tragen kommen muss. Demnach müssen Landkreise diese spätestens ab einer 7-Tage-Inzidenz von mehr als 150 "ernsthaft in Betracht ziehen". Auch der Ostalbkreis hat seit vergangenem Sonntag diese Marke überschritten. Nach einer Analyse des Infektionsgeschehens im Kreis durch das Gesundheitsamt wird die Landkreisverwaltung über die Osterfeiertage die Ausgangsbeschränkung noch nicht verfügen. Steigen allerdings die Infektionszahlen trotz Schulferien und teils freien Tagen in den Kitas auch im Laufe der nächsten Woche weiter, wird es eine Ausgangssperre zwischen 21 und 5 Uhr geben, kündigt Landrat Dr. Bläse an.

"Wir führen viele Neuinfektionen auf Ausbrüche in Schulen und Kitas zurück, die dann in die Familien und von dort weitergetragen werden. Nachdem seit Mittwoch dieser Woche Ferien sind, setzen wir darauf, dass die Familien sich an die Kontaktbeschränkungen einschließlich dem konsequenten Tragen der Maske, wo vorgeschrieben, halten. Auch wenn das frühsommerliche Wetter verführerisch ist, so appelliere ich doch dringend an alle, im privaten Bereich keine Gruppen zu bilden und speziell auch bei den Kindern und Jugendlichen darauf zu achten, dass dies nicht der Fall ist. So verlockend Bolz- und Spielplätze sind: Gruppenbildung, und das womöglich noch ohne Maske, geht nicht!", so der Landrat. Wer sich an die Vorgaben der Corona-Verordnung nicht hält, trägt unmittelbar mit dafür die Verantwortung, dass der gesamte Kreis zusätzlich zu den bisherigen Lockdown-Maßnahmen in die Ausgangsbeschränkung muss. "Unser aller Ziel muss es aber doch gerade sein, die Entwicklung umzukehren, damit der geschlossene Einzelhandel und die Gastronomie wieder eine Öffnungsperspektive haben. Angesichts der hohen Inzidenzwerte wird das Land, so die jüngste Meldung von heute Nachmittag, Modellprojekten zum kontrollierten Öffnen nicht zustimmen. D. h. auch unser Antrag auf kontrolliertes Öffnen ist zunächst zurückgestellt. Wir werden im Hintergrund natürlich mit den Kommunen trotzdem an unserem Konzept weiterarbeiten, das auch die Einführung der Luca-App beinhaltet", wird Bläse deutlich.

Mit der Polizei steht die Landkreisverwaltung im Kontakt, um wieder verstärkt die Einhaltung der Corona-Verordnung zu kontrollieren, durchzusetzen und bei Verstößen ein Bußgeld zu verhängen.

Testen und verstärktes Impfen
Dass flankierend zur geforderten Zurückhaltung und Kontaktbeschränkung der Bevölkerung flächendeckend von den kostenlosen Bürgertestungen vermehrt Gebrauch gemacht werden muss, ist eine weitere Maßnahme zur Pandemie-Bekämpfung. Ebenso wichtig ist ein besserer Fortschritt beim Impfen. "Wir begrüßen, dass in Kürze auch niedergelassene Ärzte impfen werden. Allerdings sollte zunächst auf die bestehenden und funktionierenden Strukturen der KIZ schwerpunktmäßig gesetzt werden", erklärt Dr. Bläse. Der Landrat setzt sich deshalb bei Minister Lucha dafür ein, das KIZ in Aalen voll auszulasten und IT-technisch auszustatten, damit täglich rund 1.000 Impfungen durchgeführt werden könnten. Außerdem bittet Bläse um die Genehmigung, den Einsatzbereich der Mobilen Impfteams auf weitere Bevölkerungsgruppen wie etwa über 70-Jährige einsetzen und bei Bedarf das KIZ um ein oder zwei weitere Mobile Impfteams aufstocken zu dürfen. "Damit könnten wir flexibel alle acht Bahnen unseres KIZ bedienen und in Spitzenzeiten verstärken."

Voraussetzung dafür ist jedoch eine ausreichende Ausstattung der Kreise mit Impfstoff. Gemeinsam mit den Landräten des Rems-Murr-Kreises, des Schwarzwald-Baar-Kreises und der Kreise Böblingen, Konstanz und Ravensburg fordert Landrat Dr. Bläse von Sozialminister Lucha deshalb mit Blick auf den anstehenden Impfgipfel, dass zukünftig bei der Verteilung des Impfstoffs auf die Landkreise, die nur ein Kreisimpfzentrum haben, auch stärker die Einwohnerzahlen berücksichtigt werden. Daneben sollte auch die Entfernung zum nächsten Zentralen Impfzentrum Beachtung finden, weil hieraus eine zusätzliche Unwucht gerade für den Ländlichen Raum entstehen kann.

Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 140 vom 01.04.2021

Eine Vermessungsmarke des Deutschen Schweregrundnetzes findet sich neuerdings im Untergeschoss des Kreisberufsschulzentrums Ellwangen. Seit vergangener Woche ist das Schulzentrum nämlich Standort für Schweremessungen des Bundesamts für Kartographie und Geodäsie (BKG) und damit Teil des Deutschen Schweregrundnetzes, das deutschlandweit aus 35 Schwerereferenzstationen besteht.

Das BKG ist für die Sicherung der Schwerereferenz in Deutschland verantwortlich. Dafür betreibt das BKG stationär so genannte supraleitende Gravimeter (SG) in Observatorien und operativ nutzbare Absolutgravimeter (AG), die die Schwerebeschleunigung nach dem Prinzip des freien Falls im Vakuum messen. Durch wiederholte Messungen werden mit diesen Geräten Niveau und Maßstab der Schwerebeschleunigung in Deutschland an ausgewählten Punkten überwacht.

Einer der beiden bisherigen Messpunkte in Baden-Württemberg war bereits im Ostalbkreis - nämlich in der Hermann-Hesse-Schule Aalen. Da dort wegen baulicher Änderungen der Messpunkt nicht mehr bleiben konnte, wurde jetzt am Kreisberufsschulzentrum Ellwangen ein neuer Messpunkt eingerichtet, der mit einer Metallplatte dauerhaft markiert ist.

"Mit Unterstützung des Geschäftsbereiches Geoinformation und Landentwicklung des Landratsamtes Ostalbkreis fanden vergangene Woche die ersten Schweremessungen statt. In zehn Jahren sind dann die ersten Wiederholungsmessungen geplant", berichten Jürgen Eisenmann, Leiter des Kreis-Geschäftsbereichs, und Claudia Vogel, seine Stellvertreterin. "In der Zwischenzeit dient dieser Punkt als Anschlusspunkt für relative Messungen. Mit Relativgravimetern, die auf dem Prinzip einer Federwaage beruhen und deshalb nur örtliche Differenzen im Schwerewert messbar machen können, kann dann der absolute Schwerewert von Ellwangen mit hoher Genauigkeit in die weitere Umgebung übertragen werden." Er dient somit vor allem als Referenz für das Schwerenetz des Landes Baden-Württemberg.

Für die Bestimmung der physikalischen Figur, also der Form der Erde ist die Vermessung des Schwerefeldes an der Erdoberfläche die Grundlage. Und deshalb weiß man inzwischen auch, dass die Erde keine ganz gleichmäßige Kugel ist. Notwendig ist die genaue Kenntnis des Schwerewertes zum Beispiel auch dort, wo Präzisionswaagen kalibriert werden.

"Der bisherige Schweregrundnetzpunkt in Aalen war Teil eines in den 1970er Jahren erkundeten Netzes. Nachdem der Messpunkt in Aalen nicht weiter genutzt werden kann, war es für uns naheliegend, uns beim BKG dafür einzusetzen, dass der Ersatzmesspunkt in der Region bleibt. Wir freuen uns, dass der Ostalbkreis mit dem Kreisberufsschulzentrum Ellwangen eine Liegenschaft zur Verfügung stellen kann, die alle Anforderungen perfekt erfüllt", so Jürgen Eisenmann. Dazu gehören ein stabiler geologischer Untergrund, die langfristige Nutzungsmöglichkeit des Gebäudes in öffentlicher Hand, die gute Zugänglichkeit zum Messpunkt, eine möglichst stabile Raum-Temperatur, eine stabile Gründungssubstanz des Gebäudes, um Setzungen zu vermeiden und ein stabiles Bodenfundament ohne Hohlraum unter dem Fußboden.

Hintergrundinformationen:

Das Bundesamt für Kartographie und Geodäsie (BKG)
Als zentraler Dienstleister des Bundes und Kompetenzzentrum für Geoinformation und geodätische Referenzsysteme befasst sich das BKG mit der Beobachtung über die Datenhaltung bis hin zur Analyse, Kombination und Bereitstellung von Geodaten. Von der Arbeit des BKG, einer Behörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums des Innern, für Bau und Heimat (BMI), profitieren insbesondere Bundeseinrichtungen, die öffentliche Verwaltung, Wirtschaft, Wissenschaft – und fast jeder Bürger in Deutschland. Experten aus den verschiedensten Bereichen wie Verkehr, Katastrophenvorsorge, Innere Sicherheit, Energie und Umwelt verwenden Geodaten, Landkarten, Referenzsysteme und Informationsdienste des BKG für ihre Pläne und Untersuchungen.

Das BKG unterhält ein Dienstleistungszentrum in Leipzig (www.geodatenzentrum.de) sowie geodätische Observatorien im In- und Ausland. Weitere Informationen finden Sie unter www.bkg.bund.de.

Was ist Schwere?
Als der Mathematiker und Physiker Sir Isaac Newton (1643 bis 1727) in seinem Garten sitzend beobachtet, wie ein Apfel vom Baum zur Erde fällt, stellt er sich die Frage, warum der Apfel eigentlich nach unten fällt. In der Folge entwickelt er die Theorie des uns bekannten Gravitationsgesetzes, mit dem die Kraft beschrieben wird, die zwei Massen aufeinander ausüben. Die Beschleunigung, die ein Körper an der Erdoberfläche durch die Gravitationswirkung der Erde erfährt, wird Schwerebeschleunigung oder auch Schwere genannt.

Aus dem Schulunterricht ist manchem noch ein Wert für die Schwerebeschleunigung von 9,81 m/s2 bekannt. Jedoch ist der Wert der Schwere bei weitem nicht überall auf der Erde gleich und sie verändert sich auch mit der Zeit. Die Abplattung der Erdfigur an den Polen, die Erdrotation, unterschiedliche Massenverteilung im Erdinnern, aber auch Massen wie Gebäude beeinflussen den örtlichen Schwerewert.

Variierende Anziehungskräfte von Sonne und Mond (Erdgezeiten), Hochdruck- und Tiefdruckgebiete in der Atmosphäre oder Veränderungen des Grundwassers führen dazu, dass der Schwerewert auch über die Zeit nicht konstant bleibt. So nimmt die Schwerebeschleunigung, über ganz Deutschland betrachtet, von Süden nach Norden zu, aber mit zunehmender Höhe ab – ein Effekt, den die Ingenieure des BKG mit ihren Messungen sehr genau nachweisen können.

Das eingesetzte Messgerät und wie es funktioniert
Zum Einsatz kommt ein Absolutgravimeter vom Typ FG5. Das Messsystem hat eine Masse von etwa 150 kg und wird in sechs Kisten transportiert.
Das Gerät kann den aktuellen absoluten Wert der Schwerebeschleunigung an diesem Punkt innerhalb einer Messungszeit von etwa zwei Tagen mit einer Genauigkeit von besser als sieben Stellen nach dem Komma bestimmen (9,81 +/- 0,00000003 Meter pro Quadratsekunde).

Ein Absolutgravimeter arbeitet nach dem Prinzip des freien Falls: In einer Vakuumkammer des Instruments fällt eine Testmasse (hier etwa 20 cm) im Schwerefeld der Erde. Die Fallbewegung der sich beschleunigenden Testmasse wird mit dem Lichtstrahl eines Lasers gegenüber einem Referenzpunkt im Instrument interferometrisch ausgemessen. Aus der Fallbewegung der Testmasse und genauen Zeitablesungen lässt sich die Schwerebeschleunigung am Messpunkt errechnen.

Um die benötigte hohe Messgenauigkeit zu erreichen, benutzt man das Licht eines stabilisierten Lasers und eine sehr genaue Atom-Uhr (Rubidium-Oszillator) für die Zeitablesungen. Die Vakuum-Kammer verhindert, dass Luftmoleküle die fallende Masse "bremsen“. Als Referenzpunkt der Messung dient ein an einer gedämpft aufgehängten Feder befestigter Spiegel. Auf diese Weise wird das Instrument gegen störende Umwelteinflüsse abgeschirmt. Da die Fallbeschleunigung bei diesen Messungen direkt aus physikalischen Standards für die Länge und die Zeit abgeleitet werden, spricht man von einer "absoluten“ Schweremessung.
Pressemitteilung Nr. 139 vom 01.04.2021

Seit Jahrzehnten setzen sich internationale Frauenverbände für einen besseren Schutz von Frauen und Mädchen vor Gewalt ein. In Istanbul wurde dazu 2011 das Übereinkommen des Europarats zur Verhütung und Bekämpfung von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt, die sogenannte Istanbul-Konvention, gezeichnet und von der Türkei als erstem Beitrittsstaat ratifiziert. Weitere 45 Staaten folgten. Am vorvergangenen Samstag hat der türkische Präsident Erdoğan per Dekret verfügt, dass die Türkei aus der Konvention austritt. Laut Erdoğan schränke die Konvention den "Aufbau der Familien" in der Türkei massiv ein. Die Bundesarbeitsgemeinschaft kommunaler Frauenbüros und Gleichstellungsstellen (BAG) verurteilt den Austritt der Türkei aus der Istanbul-Konvention auf das Schärfste. Simone Thomas, eine von derzeit sieben BAG-Bundessprecherinnen, erklärt: "Damit hat der Präsident deutlich gemacht, was er von Gleichberechtigung hält. Die türkische Regierung sieht Gewalt gegen Frauen weiterhin als privates Thema an und entzieht sich der Verantwortung Frauen und Mädchen vor Gewalt zu schützen."

Alarmierende Zahlen
Weltweit ist jede dritte Frau mindestens einmal in ihrem Leben von körperlicher und/oder sexueller Gewalt betroffen. Auch in Deutschland ist die Istanbul-Konvention noch nicht in Gänze umgesetzt. Es gibt unvermindert hohe Zahlen an Partnerschaftsgewalt. Jeden dritten Tag wird in Deutschland eine Frau vom Partner oder Ex-Partner getötet.

Die Istanbul-Konvention will Schutz vor Gewalt und Diskriminierung geben - damit ist jede Gewalt gegen Frauen eine Menschenrechtsverletzung. Neu in der Konvention war, den Schutz für Mädchen aufzunehmen und den Schutzbegriff auf präventive Maßnahmen auszuweiten. In der Präambel wird die Tatsache anerkannt, - dass "Gewalt gegen Frauen ein Ausdruck historisch gewachsener ungleicher Machtverhältnisse", - dass Frauen unverhältnismäßig stark von häuslicher Gewalt betroffen und Kinder ebenso Opfer und Zeugen von Gewalt in der Familie seien. Ziel ist es, ein Europa zu schaffen, das frei von Gewalt gegen Frauen und häuslicher Gewalt ist. Vor allem für die lokale Gleichstellungs-Arbeit ist Prävention und Sensibilisierung der Gesellschaft gegen genderspezifische Gewalt und häusliche Gewalt grundlegend.

Lokales Engagement
Hier wurden in den vergangenen Jahren Netzwerke und Kooperationen geschaffen. Die Arbeitsgemeinschaft der Beauftragten für Chancengleichheit des Ostalbkreises und der Städte Aalen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd lädt jährlich zum "Runden Tisch häusliche Gewalt". Den fachlichen Austausch richteten Fachkräfte der Polizei mit Fachgebietsleitungen des Präsidiums und Beschäftigte der jeweiligen Kreisstädte, der Staatsanwaltschaft, des Landratsamts Ostalbkreis, Dezernat Soziales mit Jugendamt und Frauenhaus, Kinder und Jugendeinrichtungen des Ostalbkreises sowie Hilfsorganisationen für von gewaltbetroffenen Personen aus. Das Thema Gewalt in der Familie und gegen Frauen muss in das Bewusstsein der Bevölkerung gebracht werden.

Es ist davon auszugehen, dass die Corona-Pandemie die häusliche Gewalt verschärft hat. In der Türkei wurden 2020 über 300 Femizide gezählt. Dies gilt für alle anderen Staaten ebenso. Die Aufkündigung der Istanbul-Konvention in dieser Situation ist an Zynismus kaum zu übertreffen. Deutschland und die EU müssen sich dem entschlossen entgegenstellen.
Die Beauftragten für Chancengleichheit im Ostalbkreis sehen in dem Schritt der Türkei ein sehr bedenkliches Signal, das sich sehr wohl auch auf Rollenbilder hier vor Ort auswirken, denn "welche Botschaft sendet ein solcher Schritt an unsere Mitbürgerinnen und Mitbürger mit türkischen Wurzeln?" Die Istanbul-Konvention ohne Istanbul darf nicht hingenommen werden!
Pressemitteilung Nr. 138 vom 31.03.2021

Die Ständige Impfkommission hat diesen Dienstag (30. März 2021) die Impfung mit AstraZeneca wegen neuer Fälle von Hirnvenenthrombosen neu bewertet. Deshalb hat die Gesundheitsministerkonferenz noch am Dienstagabend beschlossen, dass der Impfstoff AstraZeneca nur noch bei Personen eingesetzt wird, die 60 Jahre und älter sind. Wer zum impfberechtigten Personenkreis der höchsten und hohen Priorität der Corona-Impfverordnung gehört und noch unter 60 ist, kann sich jedoch freiwillig nach sorgfältiger Risikoanalyse mit seinem Arzt für eine Impfung mit AstraZeneca entscheiden. Darüber, wie sich die Änderung der Impfstrategie im Aalener Kreisimpfzentrum (KIZ) auswirkt, informiert die Landkreisverwaltung in einer Pressemitteilung.

"Alle momentan gebuchten Impftermine, die in unserem KIZ vereinbart wurden, bleiben bestehen. Allerdings erhalten die unter 60-Jährigen anstelle von AstraZeneca den Impfstoff von BioNTech. Es war mir mit Blick auf die kurzfristige Entscheidung der Gesundheitsminister vor allem ein wichtiges Anliegen, dass heute niemand aus dem KIZ weggeschickt wird, der gestern Abend die Meldung nicht mehr mitbekommen hat", erklärt Landrat Dr. Joachim Bläse. Möglich wird die Umbuchung auf den anderen Impfstoff durch eine zusätzliche Lieferung BioNTech des Landes an den Ostalbkreis. Alle über 60-Jährigen, die ihren Impftermin wahrnehmen, werden weiterhin mit AstraZeneca geimpft. In den nächsten Tagen liegen Terminbuchungen zwischen täglich 260 bis 295 AstraZeneca-Impfungen vor. Der überwiegende Anteil der Termine betrifft über 60-Jährige. Auf die Mobilen Impfteams, die vor Ort in den Gemeinden zur Impfung von über 80-Jährigen unterwegs sind und mit BioNTech impfen, hat die aktuelle Änderung der Impfstrategie keine Auswirkung.

Wie es für diejenigen unter 60-Jährigen weitergeht, die bereits eine Erstimpfung mit AstraZeneca erhalten haben, ist noch nicht geklärt. "Hier müssen wir zunächst die Empfehlung der Ständigen Impfkommission und die Entscheidung des Sozialministeriums abwarten," so Bläse. Da der Zweittermin frühestens neun und inzwischen teils auch 12 Wochen nach der Erstimpfung liege, habe man bei Bund und Land Zeit für eine genaue Prüfung und Abwägung, mit welchem Impfstoff die Zweitimpfung erfolgen könne.

Aktuelles zum Coronavirus

Pressemitteilung Nr. 137 vom 30.03.2021

Kundenbesuche bei der Landkreisverwaltung sind derzeit - mit Ausnahme der Kfz-Zulassungsbehörden - nur nach Terminvereinbarung möglich. Ungeachtet dessen sind alle Dienststellen der Landkreisverwaltung am Gründonnerstag, 1. April 2021 ab 16:00 Uhr geschlossen.

Die Zulassungsstellen in Aalen und Schwäbisch Gmünd sind durchgehend von 7:30 Uhr bis 15:30 Uhr, die Zulassungsstelle Bopfingen ist von 7:30 Uhr bis 12:00 Uhr und die Zulassungsstelle Ellwangen von 13:30 Uhr bis 15:30 Uhr geöffnet.

Am Karfreitag (2. April) und am Ostermontag (5. April) bleiben alle Dienststellen geschlossen. Die Landkreisverwaltung ist ab Dienstag, 6. April 2021 wieder erreichbar.

Die Corona-Hotline (07361 503-1900) ist telefonisch am Karfreitag und Ostermontag von 08:00 Uhr bis 12:00 Uhr zu erreichen. Das Postfach corona[at]ostalbkreis.de ist am Karsamstag und am Ostersonntag besetzt.

Die Abstrichstelle Aalen (Ehemalige Musikschule Aalen, Hegelstraße 27, 73431 Aalen), hat zu den üblichen Öffnungszeiten am Gründonnerstag und dann ab 06.04.2021 wieder geöffnet. Voranmeldung unter 07361 503-1901.

Die Fieberambulanz Aalen (Ehemalige Musikschule Aalen, Hegelstraße 27, 73431 Aalen) hat über die Osterfeiertage vom 02.04. - 05.04.2021 jeweils von 14:00 Uhr bis 18:00 Uhr geöffnet. Sprechstunde nur für Patienten mit akuten Atemwegsinfektionen. Terminanmeldung online möglich unter www.terminland.de/Fieberambulanz-Aalen/. (Hinweis: Terminbuchung ist nur an geöffneten Tagen und jeweils für den aktuellen Tag möglich).
Pressemitteilung Nr. 136 vom 29.03.2021

Seit Montag, 29. März 2021 gilt die neue Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg. Deshalb hat das Landratsamt Ostalbkreis seine Verfügung vom 23. März 2021 geändert. Damit sind nun wieder Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen von Angehörigen des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen gestattet; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit. Sollte ein Haushalt bereits aus fünf oder mehr Personen über 14 Jahren bestehen, so darf sich dieser Haushalt mit einer weiteren nicht dem Haushalt angehörigen Person treffen.
Gleichzeitig tritt die seit vergangenen Donnerstag im Kreis geltende Regelung, dass Ansammlungen, private Zusammenkünfte und private Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen, außer Kraft. Für den Ostalbkreis hatte dies gegolten, weil die Inzidenz auf einen Wert von über 100 gestiegen war. Durch die Neufassung der Corona-Verordnung, die das Land am Wochenende veröffentlicht hatte, wurde diese Regelung im Sinne einer Lockerung des Kontaktverbots geändert.
Die entsprechend aktualisierte Verfügung des Landratsamts, die inhaltlich auf die Regelungen in § 20 Abs. 5 und 7 der Corona-Verordnung verweist, wurde unter www.ostalbkreis.de öffentlich bekanntgemacht und kann dort im vollen Wortlaut nachgelesen werden.

Aktuelles zum Coronavirus

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Pressemitteilung Nr. 135 vom 29.03.2021

Aufgrund von Holzerntemaßnahmen muss die K3320 zwischen Hüttlingen und dem Bahnhof Goldshöfe vom 6. bis 9. April 2021 tagsüber zwischen 8:00 und 17:00 Uhr für den Straßenverkehr voll gesperrt werden.

Eine Umleitung wird in beiden Fahrtrichtungen eingerichtet und entsprechend ausgeschildert.
Pressemitteilung Nr. 134 vom 26.03.2021

Bedingt durch die bundesweite Aussetzung von AstraZeneca-Impfungen vom 15. bis 18. März 2021 konnten im Kreisimpfzentrum Ostalbkreis 705 Impftermine nicht durchgeführt werden. Ab dem 19. März liefen die Impfungen wieder an. Jedoch hat die entsprechende Information nicht alle, deren ursprünglich gebuchter Termin im Zeitraum bis 22. März lag, erreicht. In der Folge haben deshalb weitere rund 200 Personen ihre Impfung nicht erhalten.

"Dies können wir jetzt nachholen", kündigt Landrat Dr. Joachim Bläse an. Nach Abstimmung mit dem Sozialministerium des Landes wird die Landkreisverwaltung des Ostalbkreises nun alle Betroffenen telefonisch informieren und einen Impftermin mit AstraZeneca im Kreisimpfzentrum vergeben.

Die Telefonaktion wird bereits an diesem Wochenende anlaufen und von Beschäftigten des Landkreises, Soldaten und Angehörigen der Freiwilligen Feuerwehren durchgeführt, so wie dies bereits bei der Warteliste der über 80-Jährigen erfolgt ist. Aufgrund der positiven Erfahrungen, die man bei der Abarbeitung dieser Liste gesammelt hatte, hat sich der Ostalbkreis entschieden, in gleicher Weise mit der Warteliste der AstraZeneca-Impflinge zu verfahren. "Auf diese Weise können wir die Menschen schneller impfen als bei einer zentralen Vorgehensweise über die Impfhotline", so der Landrat abschließend.


Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 133 vom 26.03.2021

Der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamtes bietet im Rahmen des Netzwerkes "fokus tierwohl" und in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Schweinezucht Boxberg (LSZ) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Dienstag, 13. April 2021 um 19:00 Uhr eine Online-Veranstaltung für Rindviehhalter unter dem Motto "Die kuhgebundene Kälberaufzucht - Produktionstechnik und Haltungssysteme" an.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

18.30 Uhr: Eröffnung des Webex-Raums zum Technik-Check
19.00 Uhr: Begrüßung und Einführung, Nadine Lang, LSZ Boxberg
19.15 Uhr: Kuhgebundene Kälberaufzucht - Produktionstechnik, Sören Binder, Bioland Baden-Württemberg
20.00 Uhr: Fragen und Diskussion mit Herrn Binder
20.15 Uhr: Kuhgebundene Kälberaufzucht – Anforderungen an Haltungssysteme und Stallbau, Uwe Eilers, LAZBW Aulendorf
21.00 Uhr: Fragen und Diskussion mit Herrn Eilers
ca. 21.15 Uhr: Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung bis zum 11.04.2021 ausschließlich auf der Homepage der LSZ (www.lsz-bw.de) unter dem Reiter Bildung (https://lsz.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Bildung/Netzwerk+Fokus+Tierwohl+Veranstaltungen).
Pressemitteilung Nr. 132 vom 26.03.2021

Der Geschäftsbereich Landwirtschaft des Landratsamtes bietet im Rahmen des Netzwerkes "fokus tierwohl" und in Zusammenarbeit mit der Landesanstalt für Schweinezucht Boxberg (LSZ) und dem Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft am Dienstag, 20. April 2021 um 19:00 Uhr eine Online-Veranstaltung für Schweinehalter unter dem Motto "Aktuelle Herausforderungen in der Schweinehaltung" an.

Folgendes Programm ist vorgesehen:

18:30 Uhr: Eröffnung des Webex-Raums zum Technik-Check

19:00 Uhr: Begrüßung und Einführung, Nadine Lang, LSZ Boxberg

19:15 Uhr: Wichtige Änderungen der Tierschutz-Nutztierhaltungsverordnung und Umsetzungsbeispiele des staatlichen Tierwohlkennzeichens, Michaela Mohring-Lutz, LSZ Boxberg

20:00 Uhr: Fragen und Diskussion mit Frau Mohring-Lutz

20:15 Uhr: Afrikanische Schweinepest – Was wird auf die Betriebe zukommen? Dr. Hans-Peter Sporleder, ASP Kompetenzteam Baden-Württemberg

21:00 Uhr: Fragen und Diskussion mit Herrn Dr. Sporleder

ca. 21:15 Uhr: Verabschiedung und Ende der Veranstaltung

Die Teilnahme an der Veranstaltung ist kostenfrei.

Anmeldung bis zum 18.04.2021 ausschließlich auf der Homepage der LSZ (www.lsz-bw.de) unter dem Reiter Bildung (https://lsz.landwirtschaft-bw.de/pb/,Lde/Startseite/Bildung/Netzwerk+Fokus+Tierwohl+Veranstaltungen).
Pressemitteilung Nr. 131 vom 25.03.2021

Stellvertretend für alle Kommunen des Ostalbkreises hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse heute an Sozialminister Manne Lucha gewandt und den Kreis samt 42 Kommunen als Modellregion ins Gespräch gebracht. Im Beschluss der Bund-Länder-Schalte vom vergangenen Montag ist festgehalten, man sei aufgeschlossen gegenüber pilothaften Projekten, die weitere Öffnungen aus dem Lockdown ermöglichen. In ihrer heutigen Regierungserklärung hat Bundeskanzlerin Angela Merkel dies nochmals bekräftigt.

"Wir nehmen dies gerne auf und bewerben uns als Modellregion, denn wir haben die erforderliche dezentrale Testinfrastruktur der kurzen Wege in den vergangenen Wochen aufgebaut”, betont der Landrat. Bürgertestungen könnten bei negativem Ergebnis quasi als Eintrittskarte in den Einzelhandel oder die Gastronomie fungieren. Beide brauchen dringend eine Perspektive, so Bläse weiter. In Schulen und Kitas würden Selbst- und Schnelltestungen laufen, immer mehr Firmen und die Kreisverwaltung selbst böten Schnelltests für Beschäftigte an. “In der Summe sehe ich den Ostalbkreis dank vieler Akteure und einer guten Vernetzung in der Lage, genauso wie Tübingen oder Rostock ein Modell zu realisieren."

Wörtlich schreibt Landrat Dr. Bläse:

"Sehr geehrter Herr Minister Lucha,

die Beschlüsse der Bundeskanzlerin mit den Regierungsspitzen der Länder vom 22. März 2021 setzen auf zeitlich befristetet Modellprojekte. Deshalb möchte der Ostalbkreis mit seinen 42 Städten und Gemeinden Modellprojekt werden.

Der Ostalbkreis ist prädestiniert dafür, Modellregion zu werden, da die 7-Tage-Inzidenz von 100 knapp überschritten wurde, wir als großer Flächenlandkreis über zahlreiche Einzelhändler und Gastronomen verfügen, für die eine Öffnungsperspektive dringend notwendig wäre, außerdem haben wir ein bereit gespanntes Testnetz im Kreis aufgebaut als auch eigeninitiativ bereits Pilotprojekte gestartet. Wir müssen noch einige Monate mehr denn je mit Corona leben und setzen zwar alle Kraft ins Impfen der Bevölkerung, dennoch wird es noch einige Zeit dauern, bis ein größerer Teil der Bevölkerung geimpft sein wird. Ein Weg hierzu könnten pilothafte Öffnungsmodelle einhergehend mit Teststrategien sein. Dies gilt auch und besonders beim Überschreiten von 100 bei der 7-Tage-Inzidenz.

Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erziehende, Schülerinnen und Schüler sowie mittlerweile auch den sogenannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis habe ich mich diese Woche mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen. Außerdem haben wir bereits in der vergangenen Woche Pilot-Schulen definiert.

Neben dem anlass- und kostenlosen Schnelltestangebot in den vier Testzentren des Kreises Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd sowie den Testangeboten der Ärzte und Apotheken, gibt es im Ostalbkreis auch Pilotvorhaben an Schulen. Dafür haben wir bereits Schnelltests, die die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht selbst anwenden können, zur Verfügung. In der kommenden Woche werden die ersten Selbsttests an 38 Pilotschulen im Landkreis starten.

Die kommunale Familie, Ärzte, Apotheker, Hilfsorganisationen und viele weitere Akteure arbeiten Hand in Hand. Engen Kontakt haben wir zu IHK, DEHOHA, Vereinen und Tourismus, die als Partner des Modellprojekts fungieren sollen.

Zahlreiche Erfahrungen können in einem Modellversuch mit kontrollierter Öffnung gesammelt werden, ferner könnten durch konsequentes Testen Infektionsketten entweder verhindert oder früher unterbrochen werden.

Unser gemeinsamer Weg muss von Verboten weg führen und das Verantwortungsbewusstsein unserer Bürgerinnen und Bürger stärken. Damit wird das freiwillige Testen und die gleichzeitige Einhaltung der Hygienemaßnahmen zum Anreiz für alle, um erste Schritte aus dem Lockdown zu machen. Letztlich kann uns nur das Impfen aus der Krise führen, aber dort wo es möglich ist, sollten wir kreative und umsichtige Öffnungskonzepte erproben.

Gerne möchte ich, mit allen 42 Städten und Gemeinden im Ostalbkreis, das Pilotprojekt gemeinsam umsetzen, denn wir müssen lernen, auch bei einer Überschreitung der 7-Tage-Inzidenz über 100 mit Corona zu leben."


Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 130 vom 25.03.2021

Ein großes Herz aus vielen kleinen liebevoll gestalteten Steine ziert seit diesem Mittwoch das Foyer im Aalener Kreishaus. Landrat Dr. Joachim Bläse und Petra Pachner, die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen des Ostalbkreises, eröffneten die Ausstellung "Ein Herz für den Ostalbkreis". Das Herz ist bis zum 23. April zu den üblichen Öffnungszeiten des Landratsamts zu sehen. Anschließend soll es durch den Ostalbkreis wandern.

"Die Pandemie stellt uns täglich vor neue Herausforderungen. Und das seit über einem Jahr. Das Leben ist nicht mehr so, wie es war. Das merken wir alle, täglich in allen unseren Lebensbereichen. Wir können uns nicht mehr treffen, verlieren unsere Möglichkeiten an gemeinsamen Aktionen und tragen die Angst einer Infektion ständig in uns. Jede Bevölkerungsgruppe leidet unter diesen Einschränkungen. Die einen still, die anderen wahrnehmbar", gibt Pachner das Lebensgefühl vieler Menschen wieder. Kinder könnten ihre Kitas nur eingeschränkt besuchen. Menschen mit Behinderung spürten die Auflagen zu ihrem Eigenschutz. Kontakte seien kaum möglich, Menschen lebten isoliert. Die Begleitung von Kranken und hilfebedürftigen Menschen sei erschwert. "Und alle unsere Freizeitaktivitäten und sozialen Begegnungen sind auf ein Mindestmaß reduziert oder entfallen."

Die Impulsgeberinnen, die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderung des Ostalbkreises Petra Pachner und Susanne Schienle von der Lebenshilfe Aalen, wollten mit einem Kunstprojekt, das unter bestehenden Corona-Auflagen überhaupt durchführbar ist, ein positives Zeichen der Verbindung aller Menschen miteinander setzen. "Gemeinsam durch die Krise gehen" sollte das Motto sein. Etwas miteinander und auch etwas füreinander tun. So entstand diese schöne Idee, denn Kunst erweckt neue Perspektiven und schafft Schönes für Alle.

Das Kunstprojekt "Ein Herz für den Ostalbkreis" startete im November 2020. Grundierte Steine wurden an Mitwirkende verteilt und bemalt wieder eingesammelt. Kontaktlos, jedoch mit vielen Grüßen, Kommentaren und Gedanken versehen. Bald kam ein munteres Sammelsurium an kunterbunten Wackersteinen zusammen. Die Tigerente lag neben einem poetischen Gedenkspruch, ein Clowngesicht lacht neben einem Krokodil. Alle zusammen bilden nun ein großes, vor Kreativität strotzendes Herz - das "Herz für den Ostalbkreis".

304 Mitwirkende zählten die Organisatorinnen, insgesamt besteht das Herz momentan aus 390 Steinen. Es wird wachsen, denn Steine können von Besucherinnen und Besucher angelegt und ergänzt werden. Kinder und Jugendliche, Schülerinnen und Schüler, Menschen mit Behinderungen, Kranke, Seniorinnen und Senioren, Eltern, Beschäftigte der Einrichtungen und Institutionen aus dem ganzen Altkreis Aalen beteiligten sich an dem Projekt. Alle malten und gestalteten "ihren" eigenen Stein, der nun Teil eines Großen geworden ist.

Nach dem 24.03.2021 steht das Herz für weitere Ausstellungen in Rathäusern, Einrichtungen oder Geschäften zur Verfügung. Interessenten können sich bei Petra Pachner, Landratsamt Ostalbkreis, E-Mail: petra.pachner[at]ostalbkreis.de, Tel: 07361 503-1878 oder Susanne Schienle, Lebenshilfe Aalen, ambulante.dienste[at]lebenshile-aalen.de oder 07361 78092-100 informieren und sich als Ausstellungsort bewerben. Pressemitteilung Nr. 129 vom 25.03.2021

Der Geschäftsbereich Verkehrsinfrastruktur des Ostalbkreises übernimmt im Auftrag des Landes Baden-Württemberg die Bauleitung für zwei Belagssanierungen. Saniert werden die B 29 zwischen der Einmündung der K 3319 und Westhausen-Ost sowie die B 466 zwischen dem Abzweig Großkuchen und Neresheim. Beginn der Baumaßnahmen ist auf der B 466 am 31. März 2021 und auf der B 29 am 1. April 2021. Beide Straßen sind voraussichtlich bis einschließlich 11. April gesperrt. Umleitungen werden entsprechend ausgeschildert.

B 29 Belagssanierung zwischen der Einmündung K 3319 und Westhausen-Ost
Im vergangenen Jahr wurde durch den Ostalbkreis für den Bund bereits der Bereich zwischen der A 7 und der K 3319 bei Westhausen saniert. Die jetzige Maßnahme erfolgt nun in unmittelbarer Fortsetzung der B 29 Richtung Osten. Ausgespart wird nur der unmittelbare Einmündungsbereich der K 3319 in die B 29, da die Gemeinde Westhausen plant, in den nächsten Jahren südlich der B 29 ein weiteres Gewerbegebiet anzulegen Dabei muss dann der vorhandene Einmündungsbereich zu einer Kreuzung neu ausgebaut. Die Maßnahme wird von der Firma Haag-Bau aus Neuler in den Osterferien durchgeführt. Deshalb ist die B 29 am Gründonnerstag und in der Woche nach Ostern voll gesperrt. Im Zuge der Sanierung werden auf einer Länge von rund 1,3 Kilometern 5 cm Altasphalt abgefräst und eine Binderschicht mit 5 cm sowie eine Deckschicht mit 3 cm aufgebracht. Die Gesamtkosten der Maßnahme liegen bei 400.000 Euro.

B 466 Belagssanierung zwischen Abzweig Großkuchen und Neresheim
In diesem Bereich war ursprünglich nur die Sanierung zwischen der Kreisgrenze und Neresheim vorgesehen. Da aber für die Sanierung der gesamte Streckenabschnitt gesperrt werden muss, hat das Baureferat Ost des Regierungspräsidiums entschieden, auch den Bereich im Kreis Heidenheim zwischen dem Abzweig Großkuchen und der Kreisgrenze mit zu sanieren. Die Maßnahme wird von der Firma Thannhauser Fremdingen ausgeführt. Die B 466 wird dazu ab dem 31. März und bis einschließlich 11. April voll gesperrt. Während der Osterfeiertage bleibt die großräumige Umleitung zwar bestehen, die Strecke wird jedoch wieder geöffnet. Auf rund 4 Kilometern wird die Deckschicht erneuert, dazu werden 4 cm abgefräst und 4 cm neu eingebaut. Die Gesamtkosten der Maßnahme belaufen sich auf rund 500.000 Euro.

Landrat Dr. Joachim Bläse bedankt sich bei Bund und Land für die Bereitstellung der Mittel: "Die Erhaltung unser Verkehrsinfrastruktur, insbesondere der Hauptverkehrsachsen, ist für den Ostalbkreis besonders wichtig. Damit die bereitstehenden Gelder für die notwendige Sanierung verbaut werden können, haben wir uns gerne zur Verfügung gestellt und übernehmen die Bauleitung für die Maßnahmen." Im Laufe des Jahres werden die Beläge auf weiteren Streckenabschnitten der B 29 saniert.

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Pressemitteilung Nr. 128 vom 24.03.2021

Es gibt Corona-Schnelltests für Lehrkräfte, Erziehende, Schülerinnen und Schüler und mittlerweile auch den sogenannten Bürgertest. Kinder unterhalb des Grundschulalters fallen jedoch bislang durch das Raster und sind in keiner Teststrategie enthalten. Angesichts der dynamischen Entwicklung in den Kindertageseinrichtungen im Ostalbkreis hat sich Landrat Dr. Joachim Bläse in einer Video-Schalte am Dienstagabend (23. März 2021) mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern darauf verständigt, auch in den Kitas Pilot-Testungen auf freiwilliger Basis durchzuführen.

"Kennzahlen aus unserer Corona-Statistik belegen - anders als noch im vorigen Jahr - eine Zunahme der Fallzahlen bei den Kindern bis 4 Jahre und den 5- bis 9-Jährigen. Diese liegen mittlerweile auf dem Niveau der Altersklassen zwischen 50 und 60", informiert Bläse. Aus diesem Grund sieht der Kreischef den dringenden Bedarf, eine Teststrategie für die Kitas zu entwickeln. "Noch können wir zwar argumentieren, dass in den letzten drei Wochen 'nur' in 30 Kitas Infektionen aufgetaucht sind, was angesichts von rund 270 Einrichtungen im Kreis nicht viel zu sein scheint. Auffällig ist jedoch die rapide Zunahme in immer kürzerer Zeit."

Erfahrungen mit Schnelltests von Kitakindern gibt es bislang nicht. Deshalb will man sich im Ostalbkreis jetzt anhand des Schwäbisch Gmünder Testversuchs ein Bild machen. Dort werden ab sofort Kitas mit Schnelltests, die für die Selbsttestung in der Nasenmuschel geeignet sind, ausgestattet. Ausprobiert werden zwei Wege: In einem Teil der Einrichtungen sollen Eltern bei ihren Kindern morgens vor Ort in der Kita den Test durchführen. In anderen Kitas erhalten Eltern den Test für zuhause und sollen diesen vor dem Aufsuchen des Kindergartens durchführen - beide Varianten natürlich auf freiwilliger Basis.

Kreis und Kommunen erhoffen sich von diesem Versuch Aufschluss über die praktische Durchführbarkeit, vor allem was die Akzeptanz bei den Eltern und die Toleranz von Kleinkindern bei regelmäßigen Testungen betrifft, sowie die Positiv-Quote. Mit den Testungen sollen möglichst viele Kinder, die zwar infiziert sind, aber keine Symptome haben, identifiziert werden, bevor sie die Infektion in die Kita tragen können.

Außerdem wurde in der Video-Schalte beschlossen, ab sofort Kinder mit leichten Erkältungssymptomen - sogenannte Schnupfenkinder - nicht mehr in den Kitas zuzulassen. Dies war bislang noch möglich. Die Städte und Gemeinden werden ihre eigenen Einrichtungen und diejenigen in kirchlicher oder freier Trägerschaft informieren.

Darüber hinaus wurde vereinbart, dass die Träger der Einrichtungen alle Beschäftigten in Kitas auf die Verpflichtung zum Tragen einer Maske hinweisen, sofern sie nicht unmittelbar am Kind arbeiten. Für eine darüber hinausgehende Maskenpflicht, mit der im Falle einer Infektion bei Erziehenden der Kreis der Kontaktpersonen mit Quarantänepflicht kleiner würde, fand sich kein Konsens.

Wie das Gesundheitsamt bei Corona-Fällen in Kitas feststellt, werden auch trotz anderslautender Empfehlungen immer noch Kitagruppen durchmischt oder es werden Erziehende in mehreren Gruppen oder gar Einrichtungen eingesetzt. Da dies bereits zu Schließungen von ganzen Kitas geführt hat, hat man sich darauf verständigt, die Träger anzuhalten, dies unverzüglich zu unterbinden.

"Für regelmäßige und anlasslose Testungen von Kita-Kindern gibt es derzeit keinerlei Vorgaben oder Verpflichtungen. Wir setzen bei den Eltern auf Freiwilligkeit und hoffen auf eine rege Teilnahme, um Infektionen nicht über die Kitas und die Familien weiterzutragen", so Landrat Dr. Bläse, der weitere Pilotversuche in Kommunen begrüßt. "Zusammen mit den Selbsttest-Pilotversuchen an 38 Schulen in 22 Kommunen und dem laufend größer werdenden Testnetz im Landkreis erhoffen wir uns, dass Schulen und Kitas möglichst offen bleiben können. Dies ist wichtig, um unsere Kinder und Jugendlichen vor psycho-sozialen Problemen und einem Bildungsverlust zu schützen."

Der Landrat betont, dass die vereinbarten Maßnahmen trotz Inzidenz über 100 vom Kreis noch nicht amtlich angeordnet wurden und setzt auf die Kooperation der Beteiligten. "Eine förmliche Anordnung von weitergehenden Maßnahmen - nicht nur für Kitas, sondern auch für andere Lebensbereiche - können wir je nach Entwicklung der Infektionslage aber leider nicht völlig ausschließen."

Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 127 vom 24.03.2021

Alles Wissenswerte über den Ostalbkreis und das Landratsamt gibt es kompakt zusammengefasst in der Info-Broschüre "Der Ostalbkreis". Landschaft, Kulturgeschichte, Städte und Gemeinden, Wirtschaft, Bildung, Kunst und Kultur, Gesundheitswesen und vieles mehr werden vorgestellt. Neben großformatigen Bildern und Grafiken enthält die Broschüre auch ein A - Z der Dienstleistungen der Kreisverwaltung und Kontaktdaten der Geschäftsbereiche.

Die Info-Broschüre ist unter der Rubrik Online-Service/Download und hier als pdf-Datei verfügbar und kann per E-Mail an annika.stier[at]ostalbkreis.de oder corinna.lutz[at]ostalbkreis.de bei der Pressestelle des Landratsamts bezogen werden.

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Pressemitteilung Nr. 126 vom 24.03.2021

Aufgrund der aktuellen Lage wird die Verkehrssicherheitsaktion fiftyFifty-Taxi bis auf Weiteres, vorerst bis zum 19. April 2021, eingestellt. Die Landkreisverwaltung bittet die jungen Leute, soziale Kontakte auf das Notwendigste zu minimieren. Pressemitteilung Nr. 125 vom 23.03.2021

Am Sonntag, 21. März 2021, wurde im Ostalbkreis für drei Tage in Folge die 7-Tage-Inzidenz von 100 Neuinfektionen pro 100.000 Einwohner überschritten. Dies hat das Landratsamt Ostalbkreis heute (23. März 2021) amtlich festgestellt und auf seiner Website unter www.ostalbkreis.de öffentlich bekanntgemacht. Damit treten ab Donnerstag, 25. März 2021, die in der aktuellen Corona-Verordnung des Landes festgelegten Maßnahmen in Kraft.

Im Einzelnen bedeutet dies, dass

• private Zusammenkünfte und Veranstaltungen nur gestattet sind, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

• Der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr ist untersagt.

• Die Nutzung von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport ist untersagt; dies gilt nicht für weitläufige Außensportanlagen für Personengruppen, die sich aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit.

• Dem Einzelhandel ist die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt. Die Abholung von bestellter Ware ist gestattet. Der Betrieb von körpernahen Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo-, Sonnen- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, ist für den Publikumsverkehr untersagt.

• Der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen ist nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig.

Erst wenn die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis an fünf Tagen in Folge unter 100 liegt, kommen die Regelungen für einen Inzidenzwert zwischen 50 und 100 wieder zur Anwendung, d. h. kommen Lockerungen in Betracht.

Landrat Dr. Joachim Bläse bedauert sehr, diesen Schritt gehen zu müssen. Vor allem für den Einzelhandel in der Gesamtheit hatte sich der Ostalb-Landrat eine günstigere und einheitliche Regelung von der Bund-Länder-Konferenz erhofft. "Nun bleibt uns allen gemeinsam nur, weiter nach vorne zu schauen und die Kontakte noch mehr einzuschränken, damit wir so schnell wie möglich wieder mindestens unter die Marke 100 kommen. Helfen Sie bitte alle mit, dass die Selbständigen im Einzelhandel und hoffentlich bald auch wieder unsere Gastronomen eine Öffnungsperspektive haben und unser aller Alltag sich wieder normalisieren kann", appelliert der Landrat.

Gleichzeitig erinnert Bläse daran, dass jedem Bürger und jeder Bürgerin einmal wöchentlich ohne Anlass, also ohne Corona-Symptome, ein Schnelltest zusteht. Wer davon Gebrauch machen möchte, kann dies in den vier Testzentren in Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd sowie bei vielen Ärzten und Apotheker tun. Die Adressen sind auf der Internetseite des Ostalbkreises und auf dem Corona-Dashboard zu finden. Bis einschließlich Montagabend (22. März 2021) haben sich bereits knapp 8.000 Menschen freiwillig in den vier Zentren testen lassen, 22 davon mit Corona-positivem Ergebnis.

Aktuelles zum Coronavirus

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Pressemitteilung Nr. 124 vom 23.03.2021

Das Mentorinnen-Programm für Migrantinnen der Kontaktstellen Frau und Beruf startet in eine neue Runde. Am 20. März fand die zentrale Online-Auftaktveranstaltung für die 143 Mentorinnen und Mentees statt. Aus Sicht des Wirtschaftsministeriums ist das Programm gerade jetzt besonders wichtig. Denn der Arbeitsmarkt ist aufgrund der Pandemie weniger aufnahmefähig und Migrantinnen haben es schwerer, auf dem Arbeitsmarkt Fuß zu fassen. Dabei bringen sie oft fachliche Kompetenzen mit, auf die die Wirtschaft nicht verzichten kann. Denn der Fachkräftemangel ist durch die Pandemie nicht verschwunden.

"Das Programm ist ein großer Gewinn für alle Beteiligten, allen voran für die Mentees und Mentorinnen. Aber auch für Unternehmen, die so die Möglichkeit bekommen, neue Mitarbeiterinnen zu gewinnen“, sagte Wirtschaftsministerin Nicole Hoffmeister-Kraut anlässlich des Programauftakts. 100 von 280 Mentees, die seit 2017 an dem Programm teilgenommen haben, haben mit Hilfe ihrer Mentorin den Einstieg in den Arbeitsmarkt geschafft. Im vergangenen Programmjahr haben rund 30 Prozent der Mentees während der Programmlaufzeit feste Arbeitsverträge erhalten.

Auch die Kontaktstelle Frau und Beruf im Aalener Landratsamt hat das Programm im letzten Jahr sehr erfolgreich in hybrider oder komplett virtueller Form durchgeführt. Ende des Jahres wurde das Programm sogar von der Deutschen Gesellschaft für Mentoring zertifiziert. Auch dieses Jahr sind virtuelle und hybride Formate geplant.

Im Rahmen der Auftaktveranstaltung unter dem Motto "Hybrides Mentoring erfolgreich gestalten!" erhalten die Mentees und Mentorinnen deshalb zunächst ein mehrstündiges Kompetenztraining. Dabei stehen erfahrungsgemäß die Optimierung der Bewerbungsunterlagen und die vertiefte Erkundung von Arbeits- und Berufsmöglichkeiten im Vordergrund. Sobald es wieder möglich ist, werden die Teilnehmerinnen auch Unternehmen besuchen.

Weitere Informationen
Der Mentoringprozess ist auf sechs bis acht Monate angelegt. Als Mentee können sich Frauen mit Migrationshintergrund bewerben, die aufgrund ihres Aufenthaltsstatus einen Zugang zum deutschen Arbeitsmarkt haben und über eine berufliche Qualifikation verfügen. Außerdem sollten sich ihre Deutschkenntnisse auf Sprachniveau B1 befinden und sie sollten erste Schritte zur Orientierung am Arbeitsmarkt unternommen haben.
Als Mentorinnen können sich berufstätige Frauen, möglichst mit eigenem Migrationshintergrund, beteiligen, die mindestens zwei Jahre Erfahrung im Job mitbringen. Das Mentorinnen-Programm wird von den Kontaktstellen Frau und Beruf koordiniert. Das Landesprogramm Kontaktstellen Frau und Beruf berät seit 1994 Frauen in allen beruflichen Belangen und leistet damit einen wichtigen Beitrag zur Erschließung des Fachkräftepotentials von Frauen und zur Gleichstellung von Frauen im Beruf.

Die landesweit elf Kontaktstellen Frau und Beruf Baden-Württemberg haben sich als Anlaufstellen etabliert, ihre Angebote sind niederschwellig und regional. Sie leisten damit einen wichtigen Beitrag zur Integration von Frauen ins Erwerbsleben.

Alle Informationen zur Teilnahme und Bewerbung finden Sie unter www.frauundberufbw.de .

Kontakt im Ostalbkreis:
Kontaktstelle Frau und Beruf Ostwürttemberg – Ostalbkreis
Susann Radmacher
07361-503-1760
frau-beruf[at]ostalbkreis.de
Pressemitteilung Nr. 123 vom 23.03.2021

Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG): Die wichtigsten Änderungen für Verbraucher:innen
Am 1. Januar 2021 sind Änderungen im Erneuerbare-Energien-Gesetz (EEG) in Kraft getreten. Das EEG regelt die Förderung der Stromerzeugung aus erneuerbaren Quellen wie Solarenergie und Windenergie. Die Änderungen sollen dazu beitragen, dass mehr umweltfreundlicher Strom erzeugt und damit das Klima geschützt wird. Gleich an mehreren Stellen von den Änderungen betroffen sind Verbraucher:innen, die bereits selbst Strom aus Photovoltaik erzeugen oder dies in nächster Zeit beabsichtigen.

Der Netzanschluss kleiner Anlagen ist jetzt ohne Verzögerung möglich:
Stromnetzbetreiber sind zum Anschluss von Photovoltaikanlagen verpflichtet. Reagiert ein Netzbetreiber nicht unverzüglich mit einem Zeitplan auf das Anschlussbegehren eines Verbrauchers oder einer Verbraucherin, dürfen diese spätestens nach einem Monat seine Anlage (bis 10,8 Kilowatt) anschließen.

Für Photovoltaikanlagen mit einer Leistung von bis zu 30 Kilowatt muss keine EEG-Umlage für den Eigenverbrauch gezahlt werden, vorher lag die Grenze bei 10 Kilowatt:
Für Anlagen über 30 Kilowatt fällt eine reduzierte EEG-Umlage von 2,6 Cent je Kilowattstunde an. Zum Vergleich: Für jede aus dem Stromnetz gelieferte Kilowattstunde müssen Verbraucher:innen 6,5 Cent EEG-Umlage bezahlen.

Förderung von Mieterstrom:
Bis zum Jahr 2030 soll die Menge an produzierten Solarstrom fast verdoppelt werden. Damit auch Mieter:innen und Wohnungseigentümer:innen den Strom aus der Sonne stärker nutzen können, wird der so genannte Mieterstromzuschlag erhöht. Außerdem wird die Mieterstromförderung auch für Strom gewährt, der außerhalb des Gebäudes der Photovoltaikanlage an Bewohner innerhalb desselben Quartiers geliefert wird. Der Mieterstrom darf sowohl vom Anlagenbetreiber selbst, als auch von Dritten an Verbraucher:innen geliefert werden.

Fortführung des Betriebs alter Photovoltaik-Anlagen (über 20 Jahre alt)
Für Solar-Anlagen, die 2001 oder früher in Betrieb genommen wurden, ist der Anspruch auf Förderung ausgelaufen.
Die Regelungen des neuen Gesetzes ermöglichen es den betroffenen Anlagenbetreibern, weiterhin Strom ins öffentliche Netz einzuspeisen. Für den Strom erhalten sie keine Förderung mehr, aber einen üblichen Marktpreis. Diese Übergangsregelung gilt bis 2027.

Sollten Sie Fragen zum Erneuerbare-Energien-Gesetz, zu Ihrer Photovoltaikanlage oder zum Mieterstrom haben, lassen Sie sich von den Energieberater:innen der Verbraucherzentrale Baden-Württemberg und des EKO- EnergiekompetenzOstalb online, per Telefon oder persönlich beraten. Weitere Informationen unter
www.verbraucherzentrale-energieberatung.de oder unter 0800 – 809 802 400 oder direkt beim EKO- EnergiekompetenzOstalb e. V. unter 07173 - 18 55 16 oder unter www.energiekompetenzostalb.de .


Pressemitteilung Nr. 122 vom 22.03.2021

Der Führungsstab Corona im Aalener Landratsamt unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse hat heute (22. März 2021) wie angekündigt das Infektionsgeschehen im Ostalbkreis detailliert analysiert. Anlass war die an drei aufeinanderfolgenden Tagen überschrittene 7-Tage-Inzidenz von 100. Dabei wurden vor allem die Neuinfektionen in Betrieben, Schulen und Kindertageseinrichtungen betrachtet. Damit die Ergebnisse der Bund-Länder-Schalte von heute noch berücksichtigt werden können, wird die Landkreisverwaltung am Dienstag, 23. März 2021, die Überschreitung der 100er-Marke amtlich bestätigen. Somit treten die in der Corona-Verordnung des Landes genannten Maßnahmen dann am Donnerstag, 25. März, in Kraft.

Nach dem vergangenen Wochenende haben die Mobilen Impfteams des Robert-Bosch-Krankenhauses und des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis mittlerweile alle Bewohnerinnen und Bewohner in Altenpflegeeinrichtungen geimpft. Erste Nachimpfungen von erst kürzlich in Einrichtungen untergebrachten Personen laufen oder sind je nach Bedarf in Planung. "Damit ist das Infektionsgeschehen in unseren Altenheimen eingedämmt, was mich sehr zuversichtlich stimmt", erklärt der Landrat. Größere Ausbrüche sind derzeit nicht mehr zu verzeichnen, sodass die Heime keinen nennenswerten Anteil an den steigenden Infektionszahlen haben. Auch in den allermeisten Unternehmen herrscht ein gutes Hygiene- und Arbeitsschutzmanagement bis hin zu regelmäßigen Testungen der Arbeitnehmer. Deshalb kam es dort nur in einzelnen Betrieben zu Infektionen in größerem Umfang, die aber schnell und erfolgreich eingedämmt werden konnten. Ebenso kann bei Auftreten von einzelnen Infektionsfällen in den weiterführenden Schulen, also den 5. und 6. Klassen und den Abschlussklassen, die Präsenzunterricht haben, das Geschehen schnell eingedämmt werden. Dies unter anderem deshalb, weil Masken getragen werden, was ab sofort auch an den Grundschulen Pflicht ist.

Eine Herausforderung stellen die Kindertageseinrichtungen dar. Alleine im Laufe des März, also innerhalb der letzten drei Wochen, gab es hier Corona-Fälle in 26 Einrichtungen, davon zwei größere Ausbrüche. Infiziert waren in diesen Einrichtungen insgesamt 24 Erzieherinnen und 31 Kinder. Weil in den Kitas keine Abstände eingehalten werden können und keine Masken getragen werden, müssen bei einzelnen Positivfällen ganze Gruppen in Quarantäne. Oft findet dann über den Weg der Familien eine Ansteckung von Geschwisterkindern statt, die wiederum andere Einrichtungen besuchen. Wegen des zunehmenden Anteils von Virus-Varianten ist das Ansteckungsrisiko zudem höher. "Angesichts von knapp 270 Kindertageseinrichtungen im Kreis wären generelle Schließungen nicht verhältnismäßig. Dennoch müssen wir die Kitas beobachten und gemeinsam mit den Trägern nachjustieren", kündigt der Landrat an. Mit den Städten und Gemeinden wird Bläse diesen Dienstag deshalb zunächst die von der Kreisverwaltung angedachten Maßnahmen vor Veröffentlichung besprechen. Geplant sind diese als Vorstufe, die möglichst einvernehmlich mit den Einrichtungsträgern umgesetzt und zunächst nicht vom Landkreis förmlich angeordnet werden sollen.

Deshalb werden im Ostalbkreis voraussichtlich ab diesen Donnerstag auch nur die ohnehin vom Land in der Corona-Verordnung genannten Beschränkungen bei einer Inzidenz über 100 kommen. Weil aber in der Bund-Länder-Schalte inzidenzabhängige Ausgangssperren sowie Regelungen für den Einzelhandel und die Gastronomie in der Diskussion sind, hofft Bläse auf positive Regelungen für letztere, die der Landkreis womöglich im Vorgriff auf eine Landesregelung per Anordnung festlegen könnte.

Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 121 vom 21.03.2021

Sollte diesen Sonntag (21. März 2021) die 7-Tage-Inzidenz des Ostalbkreises erneut über dem Wert von 100 liegen, hat die Landkreisverwaltung im Laufe des Montags eine Entscheidung über verschärfende Maßnahmen gemäß der Corona-Verordnung des Landes zu treffen.

Diese würden dann am Mittwoch dieser Woche in Kraft treten. Wie Landrat Dr. Joachim Bläse mitteilt, muss zunächst jedoch das aktuelle Ausbruchsgeschehen im Ostalbkreis erneut im Detail unter die Lupe genommen und bewertet werden. Eines habe sich aber bereits jetzt klar herauskristallisiert, so der Landrat, nämlich eine maßgebliche Rolle der Kitas.

"Bei einem weiterhin diffusen Infektionsgeschehen hat die Landkreisverwaltung keinen Ermessens- oder Gestaltungsspielraum mehr. Vielmehr müssen wir laut Corona-Verordnung des Landes in einer Verfügung amtlich bestätigen, dass an drei Tagen in Folge die Inzidenz über 100 lag. Damit treten dann automatisch die in der Landesverordnung genannten Verschärfungen am zweiten Werktag nach unserer Verfügung in Kraft", erläutert Bläse. Ob und welche Maßnahmen unter Umständen darüber hinausgehend notwendig sind, will der Landrat im Laufe des Montags prüfen lassen. Da in den Kitas Abstände nicht eingehalten werden könnten und bislang auch keine Maskenpflicht herrschte, kam es dort quer durch den Landkreis zu immer mehr Infektionen. "Deshalb müssen wir darauf nochmals einen genauen Blick werfen und uns überlegen, wie wir dort eingreifen können." Auch will Bläse die für diesen Montag angekündigte Schalte der Kanzlerin mit den Ministerpräsidenten in den Entscheidungsprozess des Kreises mit einbeziehen: "Wir wollen natürlich den Tenor der Beschlüsse berücksichtigen und hoffen, dass künftig nicht mehr allein die Inzidenz, sondern weitere Faktoren maßgeblich für Öffnungen oder Schließungen sind."


INFO:
Am 19. März meldete das Landesgesundheitsamt Baden-Württemberg für den Ostalbkreis erstmals eine 7-Tage-Inzidenz über 100. Innerhalb von nur zehn Tagen ist die Inzidenz damit rasant um das über Zweieinhalbfache gestiegen. Auch am Samstag (20. März) lag die Inzidenz mit 112,7 deutlich über der kritischen Marke von 100. Sofern das Landesgesundheitsamt in seiner Tagesmeldung von Sonntag, 21. März, Stand 16:00 Uhr, dem Ostalbkreis erneut einen Wert über 100 bestätigt, muss das Landratsamt Ostalbkreis gemäß § 20 Abs. 5 Corona-Verordnung des Landes Baden-Württemberg die Überschreitung der Inzidenz über 100 an drei Tagen in Folge offiziell in einer Verfügung feststellen und bekanntmachen. Automatisch würde dann ab dem zweiten Werktag nach erfolgter Bekanntmachung gelten:

Es wären nur noch Ansammlungen, private Zusammenkünfte und Veranstaltungen gestattet, wenn sich diese aus Angehörigen eines Haushalts und höchstens einer weiteren Person eines anderen Haushalts zusammensetzen; Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahre zählen dabei nicht mit,

der Betrieb von Museen, Galerien, zoologischen und botanischen Gärten sowie Gedenkstätten für den Publikumsverkehr wäre untersagt,

der Betrieb von Sportanlagen für den Amateur- und Freizeitindividualsport wäre untersagt,

dem Einzelhandel wäre die Öffnung nach vorheriger Terminvergabe untersagt,

der Betrieb von Betrieben zur Erbringung körpernaher Dienstleistungen wie Kosmetik-, Nagel-, Massage-, Tattoo- und Piercingstudios sowie von kosmetischen Fußpflegeeinrichtungen und ähnlichen Einrichtungen, mit Ausnahme von medizinisch notwendigen Behandlungen, insbesondere Physio- und Ergotherapie, Logopädie, Podologie und Fußpflege, wäre für den Publikumsverkehr untersagt,

der Betrieb von Sonnenstudios wäre untersagt,

und der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen wäre nur noch nur im Rahmen des Onlineunterrichts zulässig.

Außerdem ist der Landkreis durch die Corona-Verordnung des Landes berechtigt, zur Eindämmung des Infektionsgeschehens weitergehende Maßnahmen zu verfügen, soweit erforderlich.


Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 120 vom 20.03.2021

Am heutigen Samstag (20. März 2021) ist Bewegung im Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle. Nicht nur über 80-Jährige mit einem der bislang im KIZ eher raren BioNTech-Impftermine und jüngere Impfberechtigte, die AstraZeneca erhalten, füllen das KIZ. Ab sofort kann der Ostalbkreis auch all diejenigen impfen, die auf der Warteliste des Impfterminservice 116 117 stehen. Ein gemischtes Team aus Beschäftigten des Landratsamts, Bundeswehr und Feuerwehr hat sich daran gemacht, die Seniorinnen und Senioren anzurufen. Um 13:00 Uhr standen die ersten für ihre Impfung im KIZ bereit.

Landrat Dr. Joachim Bläse freut sich, dass mit dieser Aktion das Impfen nach der Wiederaufnahme der Verimpfung von AstraZeneca einen weiteren Riesenschritt nach vorne macht. "Wir haben am Donnerstag dafür eine Extra-Portion BioNTech erhalten. Am Freitagabend um 21:00 Uhr wurde uns dann aus Stuttgart die Warteliste übersandt", berichtet Bläse. Sofort habe man die Teams im KIZ aktiviert und weiteres Personal aufgestockt, um gleich am Samstag loslegen zu können. Das Personal von DRK und Malteser und Impfärzte seien bereit gestanden, wofür der Kreischef sehr dankbar ist. Parallel habe man begonnen, die Warteliste abzutelefonieren. "Klasse, wie flexibel die Seniorinnen und Senioren, aber auch deren Angehörige sind! Dafür herzlichen Dank!", so der Landrat.

Bis Samstag, 16:00 Uhr, haben bereits 517 über 80-Jährige ihren Impftermin telefonisch erhalten. "Geimpft wird am Samstagabend bis 21:00 Uhr. Dann sind 186 Menschen der Warteliste geimpft. Am Sonntag wurden 220 Termine vergeben und auch in den kommenden Tagen werden wir an der Erledigung der Warteliste arbeiten", informiert Dezernent Thomas Wagenblast, der im Aalener Landratsamt federführend für die Organisation des Impfens mit den Ärztlichen Leitern des KIZ zuständig ist.

Insgesamt standen 1.527 über 80-Jährige auf der Warteliste. Nicht alle benötigen aber noch einen Termin im Aalener KIZ, sondern wurden inzwischen teilweise bereits im Rahmen der dezentralen Impfaktionen in den Kommunen geimpft oder wollen dort ihre Impfung erhalten. Die Freude und Erleichterung, dass sie nun gegen das Corona-Virus geschützt werden, war vielen im KIZ anzumerken.

Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 119 vom 19.03.2021

Nachdem Bund und Land am späten Donnerstagabend (18. März 2021) grünes Licht für die weitere Verwendung von AstraZeneca gegeben hatte, haben am heutigen Freitagvormittag wieder die Impfungen im Aalener Kreisimpfzentrum begonnen. Bis zum Mittag hatten bereits 40 Impfwillige ihre Erstimpfung erhalten. Alle für den heutigen Freitag und die Folgetage vereinbarten Impftermine können wie ursprünglich gebucht wahrgenommen werden. Mitzubringen sind die Terminbestätigung und ein Nachweis der Impfberechtigung.

Alle die in der Zeit von Montagnachmittag (15. März) bis einschließlich Donnerstag (18. März 2021) gebucht hatten und wegen des Impfstopps nicht geimpft werden konnten, erhalten nach derzeitigem Stand einen Nachholtermin von der Impfhotline des Landes 116 117 bzw. imfpterminservice.de mitgeteilt. Nachdem heute wieder geimpft werden konnte, sind insgesamt rund 600 gebuchte Impftermine ausgefallen, die in den nächsten Wochen nachgeholt werden müssen.

"Die Stimmung im Team des Kreisimpfzentrums ist wieder zuversichtlich", berichtet Peter Schmidt, der gemeinsam mit Hariolf Zawadil die ärztliche Leitung des Kreisimpfzentrums hat. "Insgesamt haben wir von den Impflingen ein positives Feedback erhalten, die froh sind, dass wieder geimpft werden darf."

Inzidenz steigt weiter Richtung 100
Landrat Dr. Joachim Bläse ist ebenfalls sehr zufrieden, dass nach kurzer Unterbrechung das Impfzentrum wieder hochgefahren werden konnte. "Es war wichtig, dass die EMA einen genauen Blick auf die Sicherheit des Impfstoffes geworfen und diese bestätigt hat. Es ist nun aber genauso wichtig, schnell mit dem Impfen voranzukommen. Wir haben deshalb vorausschauend alles vorbereitet, um bei einem Go von Bund und Land durchstarten zu können. Heute morgen um 9:00 Uhr stand das Impfteam wieder bereit, auch eine Spätschicht ist organisiert, damit wir diejenigen noch bedienen können, die möglicherweise erst im Laufe des Tages vom Fortgang der Impfungen erfahren", berichtet Bläse.

So groß die Freude über die Fortsetzung des Impfens ist, so gibt doch der schnell steigende Inzidenz im Ostalbkreis Grund zur Sorge. Noch am 9. März lag die 7-Tage-Inzidenz bei 40. Zehn Tage später droht der Ostalbkreis die 100er-Marke zu knacken.

"Das Landesgesundheitsamt bescheinigte uns am Abend des Donnerstags (18. März) eine Inzidenz von 93,6. Nach den inzwischen eingegangenen Neufällen sieht es ganz danach aus, dass wir am heutigen Freitag die 100 erreichen werden", prognostiziert der Landrat. Nach drei Tagen in Folge würde dies gemäß der aktuell geltenden Corona-Verordnung des Landes weitere Beschränkungen im Ostalbkreis bedeuten. "Wir hoffen auf die am Montag anstehende Bund-Länder-Konferenz und darauf, dass künftig nicht mehr nur der reine Inzidenzwert sondern weitere Indikatoren für die Beurteilung der Infektionslage in den Kreisen herangezogen werden. Insbesondere sollte auch eine Gleichbehandlung im Einzelhandel erörtert werden."

Angesichts des rapiden Anstiegs an Corona-Infektionen, die in den allermeisten Fällen auf die britische Virus-Variante und Ansteckungen im privaten Umfeld zurückzuführen sind, rät Landrat Dr. Bläse umso mehr zu Kontaktbeschränkungen, Maskentragen und Einhaltung der Hygienevorschriften.


Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 117 vom 19.03.2021

Auch der Ostalbkreis setzt ein Zeichen gegen Rassismus und beteiligt sich am deutschlandweiten Aktionstag

Um am heutigen "Demokratie leben!"-Aktionstag auf das Problem Alltagsrassismus aufmerksam zu machen, erklären Landrat Dr. Joachim Bläse das Landratsamt und Oberbürgermeister Thilo Rentschler das Aalener Rathaus jeweils zur vorurteilsfreien Zone. Gemeinsam mit Vertreterinnen des Kreisjugendrings brachten die beiden Hausherren überdimensionale Bodenaufkleber an.

"Zu viele gehen einfach über mich hinweg", steht in Großbuchstaben auf dem Aufkleber. Mit dem Aktionstag "Vorsicht, Vorurteile! Wir setzen ein Zeichen gegen Rassismus" macht die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis zusammen mit dem Kreisjugendring auf ein Thema aufmerksam, das unterschätzt wird: Vorurteile und ihre negativen Auswirkungen auf unsere Gesellschaft. Denn gerade die vermeintlich unabsichtlich geäußerten Vorurteile gegenüber anderen führen zu Alltagsrassismus, der unser demokratisches und respektvolles Zusammenleben gefährdet.

Darauf hinzuweisen hält Landrat Dr. Joachim Bläse für unerlässlich, denn man merke oft gar nicht, dass man in die Vorurteilsfalle tappt. An vielen Stellen im Alltag finde Rassismus statt, so Bläse. Das fange bereits bei der Wortwahl oder beim Umgang miteinander an. Der Aktionsaufkleber sei ein guter Hinweis und würde zum Nachdenken anregen und aufzeigen, dass man in seinem Umfeld rassistische Handlungen und Aussagen hinterfragen soll. Seit gestern mahnt nun auch im Landratsamt des Ostalbkreises der Aufkleber dazu, sensibler mit dem Thema Vorurteile und Rassismus umzugehen.

Dass auch das Aalener Rathaus eine der drei Stellen sei, die im Ostalbkreis ein deutliches und starkes Zeichen gegen Rassismus und für die Demokratie setzt, freue ihn sehr, betont Oberbürgermeister Thilo Rentschler und erklärt das Rathaus Aalen zu vorurteilsfreien Zone. Das Rathaus sei der richtige Ort, um auf das Thema Rassismus aufmerksam zu machen. Tätliche Übergriffe sind besonders sichtbare Zeichen für den Rassismus in unserer Gesellschaft. Sie sind jedoch nur die Spitze des Eisbergs. Viele Menschen werden im Alltag aufgrund ihrer tatsächlichen oder vermeintlichen Herkunft oder Religion, ihres Aussehens oder sonstiger rassistischer Zuschreibungen diskriminiert. Deshalb setzt sich die Partnerschaft für Demokratie Ostalbkreis bereits seit 2019 gegen Rassismus und für Vielfalt im Ostalbkreis ein. Die Aktion "Vorsicht, Vorurteile!" findet deutschlandweit statt.


Info:
"Demokratie leben!"
Seit 2015 fördert das Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend mit dem Bundesprogramm "Demokratie leben!" deutschlandweit Projekte zur Demokratieförderung, Vielfaltgestaltung und Extremismusprävention.
Pressemitteilung Nr. 116 vom 19.03.2021

Der Kreiswahlausschuss hat am Freitag, 19. März 2021 unter Vorsitz von Landrat Dr. Joachim Bläse das endgültige Wahlergebnis der Landtagswahl im Ostalbkreis festgestellt. Gegenüber dem am Sonntag, 14. März festgestellten vorläufigen Ergebnis ergaben sich in den Wahlkreisen 25 Schwäbisch Gmünd und 26 Aalen marginale Veränderungen. Je eine Übersicht über das endgültige Wahlergebnis in den beiden Wahlkreisen ist angeschlossen.

"Die Landtagswahl am vergangenen Sonntag ist gut verlaufen", stellte Landrat Dr. Bläse zum Ablauf der Wahlhandlungen im Ostalbkreis fest. "Ich danke herzlich all denjenigen, die mit der Vorbereitung, Durchführung und Auswertung der unter den ungewöhnlichen Pandemiebedingungen stattfindenden Wahl befasst waren. In den 222 Allgemeinen Wahlbezirken und 102 Briefwahlbezirken der beiden Wahlkreise 25 und 26 waren in den insgesamt 42 Städten und Gemeinden rund 2.800 Wahlhelfer tätig."

Der Dank des Landrats richtet sich auch an alle Wählerinnen und Wähler, die ihr Wahlrecht wahrgenommen haben: "Sie haben Ihr wichtigstes Recht in unserem demokratischen Staatswesen wahrgenommen und damit die Zusammensetzung des Landtags mitbestimmt! Den gewählten Mitgliedern des Landtags gelten meine herzlichen Glückwünsche. Der Presse danke ich für die wiederum gute publizistische Vorbereitung der Wahl und für die umfangreiche Berichterstattung."

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Pressemitteilung Nr. 115 vom 18.03.2021

Das Sozialministerium Baden-Württemberg hat am heutigen Donnerstagabend kurz vor 22:00 Uhr grünes Licht für die Fortsetzung der Impfungen mit AstraZeneca gegeben.

Im Kreisimpfzentrum des Ostalbkreises in der Aalener Ulrich-Pfeifle-Halle können deshalb am morgigen Freitag, 19. März 2021 all diejenigen, die einen Termin gebucht hatten, mit AstraZeneca geimpft werden.

Mitgebracht werden müssen zum Impftermin die Terminbestätigung als auch die Bescheinigungen über die aktuelle Impfberechtigung.

Weitere Informationen für die Termine am Wochenende und am Montag, 22. März folgen morgen.


Im Folgenden die Pressemeldung des Sozialministeriums im vollen Wortlaut:

Baden-Württemberg nimmt Impfungen mit AstraZeneca ab sofort wieder auf
Minister Manne Lucha: "Bin sehr froh über diese Entscheidung der EMA / Abarbeitung der Warteliste hat Priorität / Terminvergabe bleibt vorerst weiterhin geschlossen"

Baden-Württemberg folgt der neuen Entscheidung der Europäischen Arzneimittelbehörde EMA über die Zulassung des Impfstoffs AstraZeneca und hat die Impfzentren des Landes darüber informiert, dass Impfungen mit AstraZeneca vom morgigen Freitag (19. März) an wieder aufgenommen werden sollen. Die Gesundheitsministerkonferenz von Bund und Ländern hat am heutigen Abend einen entsprechenden Beschluss gefasst.

Für Baden-Württemberg heißt das nun konkret:
"Das gemeinsame Ziel des Landes und der Impfzentren ist es, möglichst viele Impfungen durchzuführen und einmal gebuchte Termine stattfinden zu lassen", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Donnerstagabend (18. März) in Stuttgart. Das Ministerium hat die Impfzentren deshalb darum gebeten, Termine, die ursprünglich im Zeitraum von Freitag, 19. März, bis einschließlich Montag, 22. März, gebucht waren, soweit möglich stattfinden zu lassen. Über die jeweiligen konkreten Regelungen werden die einzelnen Impfzentren gesondert über die lokalen Medien informieren. Bedingung ist, dass sowohl die Terminbestätigung als auch die Bescheinigungen über die aktuelle Impfberechtigung zum Termin mitgebracht werden. Termine, die in diesem Zeitraum durch eine Umbuchung auf einen anderen Impfstoff erhalten werden konnten, bleiben davon unberührt. Alle bereits gebuchten Termine mit AstraZeneca ab Dienstag, 23. März, finden wie geplant statt.

"Ich bin sehr froh über diese Entscheidung. Sicherlich hat der Impfstoff von AstraZeneca an Vertrauen eingebüßt. Die genaue Prüfung war aber die richtige Entscheidung. Der Gesundheitsschutz steht an erster Stelle", so Minister Lucha am Abend in Stuttgart nach der Sitzung der Gesundheitsministerinnen und -minister der Länder. "Wir arbeiten nun unter Hochdruck die Warteliste ab, bevor wir die Anmeldesysteme wieder öffnen. Alle bereits gebuchten Termine behalten selbstverständlich ihre Gültigkeit", so Lucha weiter. "Wir haben die Zwangspause genutzt, um bereits tausende mit höchster Priorität impfberechtigte Menschen, die auf der Warteliste standen, mit Biontech-Terminen zu versorgen."

Land bringt die Impfungen in der ersten Priorität voran / Warteliste wird abgearbeitet
Dass AstraZeneca nun wieder verimpft werden kann, ist eine gute Nachricht für die Impfkampagne in Baden-Württemberg. Oberstes Ziel des Landes ist deshalb, die Impfungen der besonders vulnerablen Personen aus der ersten Priorität schnell voranzubringen und abzuschließen. Deshalb bleibt die zentrale Terminvergabe vorerst weiterhin geschlossen. Die Termine, die zurzeit verfügbar sind, werden zunächst den Menschen auf der Warteliste angeboten, also Menschen über 80 und über 65 aus den besonders gefährdeten Berufsgruppen der ersten Priorität. Außerdem erhalten die Personen, deren Termin Anfang dieser Woche durch den Impfstopp für AstraZeneca abgesagt werden musste und deren Daten auf die Warteliste genommen werden konnten, ein Terminangebot. Sobald diese Personen einen Termin erhalten haben, wird die zentrale Terminvergabe wieder freigeschaltet. Dies wird der Öffentlichkeit dann breit kommuniziert.


Aktuelles zum Coronavirus
Pressemitteilung Nr. 114 vom 18.03.2021

Im Rahmen der Fortbildungsreihe sollen Pflegehelfer/-innen und Pflegefachkräfte im Ostalbkreis für verschiedenste Themen sensibilisiert sowie gemeinsam Perspektiven erarbeitet werden.

Im Präventionsprogramm "Lebe Balance" wird Anja Mäurer, Diplom-Pädagogin, AOK Ostwürttemberg auf die Stärkung der psychischen Gesundheit eingehen.
Stress, Erschöpfung und Burnout sind zum öffentlichen Thema geworden. Balance im Alltag gilt als wichtige Voraussetzung für Gesundheit, Leistungsfähigkeit, Zufriedenheit und Wohlbefinden, denn niemand hat unbegrenzt psychische Ressourcen.

Ziel von "Lebe Balance" ist, das innere Geleichgewicht zu fördern, um die Herausforderungen des Lebens besser zu meistern. Im Workshop erfahren die Teilnehmenden, welche Schutzfaktoren die persönliche psychische Gesundheit stärken, und lernen verschiedene Bausteine des Programms "Lebe Balance“ wie beispielsweise Achtsamkeit und Balance im Arbeitsalltag kennen.

Der Workshop "Lebe Balance" findet am Donnerstag, 15. April 2021, 9:30 Uhr bis 12:30 Uhr, statt.

Aufgrund begrenzter Teilnehmerzahl bitten wir um Voranmeldung.
Anmeldungen sind ab sofort beim Landratsamt Ostalbkreis, Altenhilfefachberatung/ Projektmanagement unter 07361 503-1414 oder verena.weber@ostalbkreis.de möglich.
Pressemitteilung Nr. 113 vom 18.03.2021

Wie in jedem Jahr, wenn der Winter zu Ende geht und die Schneereste geschmolzen sind, wird das Ausmaß der illegalen Müllentsorgung entlang der Straßen besonders drastisch sichtbar. Im Winter wird zwar nicht mehr Unrat in die Landschaft geworfen als sonst, der Schnee deckt ihn aber oft zu. Weil die Männer der Straßenmeistereien bei winterlichen Wetterverhältnissen mit dem Räumen und Streuen der Straßen beschäftigt sind, bleibt ihnen nicht die Zeit für das Mülleinsammeln. Deshalb sammelt sich über die Wintermonate mehr Müll an, der in der wieder grün werdenden Landschaft besonders auffällt.

Diesem Müll müssen die Reinigungskolonnen der Straßenmeistereien des Ostalbkreises nun wieder verstärkt zu Leibe rücken. Zusätzlich zu den beiden regelmäßig im Ostalbkreis tätigen Reinigungskolonnen ist derzeit eine weitere Arbeitskolonne im Einsatz, um schnellstmöglich den achtlos oder mutwillig weggeworfenen Müll von Banketten und Böschungen zu entfernen. Das regelmäßige Absammeln von Müll im Straßenbereich kostet allein im Ostalbkreis ca. 450.000 Euro pro Jahr. Diese Kosten steigen von Jahr zu Jahr. Beim Straßenunterhaltungsdienst würde man gerne mit diesem Geld sinnvollere Dinge finanzieren, als es für die Beseitigung gedankenlos, im öffentlichen Raum hinterlassener Abfälle, auszugeben.

Die Landkreisverwaltung appelliert deshalb an die Vernunft der Bürgerinnen und Bürger, und bittet darum, den in den Fahrzeugen anfallenden Abfall mit nach Hause zu nehmen und dort ordnungsgemäß zu entsorgen.
Pressemitteilung Nr. 110 vom 17.03.2021

Neben dem anlass- und kostenlosen Schnelltestangebot in den vier Testzentren Aalen, Bopfingen, Ellwangen und Schwäbisch Gmünd sowie den Testangeboten der Ärzte und Apotheker gibt es nun im Ostalbkreis auch Pilotvorhaben an Schulen im Kreis. Landrat Dr. Joachim Bläse hat dafür bereits Schnelltests, die die Schülerinnen und Schüler unter Aufsicht selbst anwenden können, bestellt. Noch vor den Osterferien sollen die ersten Selbsttests anlaufen können.

Damit will man im Vorgriff auf eine möglicherweise schon nach den Ferien anstehende Änderung der Landesteststrategie ganz praktisch ausprobieren, wie eine Schulgemeinschaft Schülertestungen in den Schulalltag integrieren kann. Wichtig sind dabei auch die Schnittstellen zum Gesundheitsamt, um Positivfälle zu erfassen.

"Neun Kommunen haben ihr Interesse bekundet, mit ihren Schulen als Pilot teilzunehmen. Auch alle drei Beruflichen Schulzentren des Kreises sind dabei", informiert der Landrat, der angesichts der schnell steigenden Infektionszahlen das Testen als eine wichtige Säule bei der Pandemiebekämpfung sieht. Dies vor allem auch angesichts der momentanen Verzögerungen beim Impfen. "Eine Öffnungsperspektive haben wir nur mit entsprechend flächendeckend und unkompliziert vorhandenen Testangeboten", ist sich Bläse sicher.

Anders als bei bislang bereits von einzelnen Schulen durchgeführten Testungen sollen bei dem Versuch nun Test-Kits zum Einsatz kommen, die die Schülerinnen und Schüler auf freiwilliger Basis selbst, aber unter Aufsicht anwenden können. "Wichtig ist uns dabei, dass positive Schnelltests umgehend dem Gesundheitsamt gemeldet, die betreffenden Kinder und Jugendlichen sofort nach Hause geschickt und das Ergebnis so schnell wie möglich mit einem PCR-Test verifiziert werden kann", so der Landrat. "Dann haben wir einen wirklichen Mehrwert und können sehr frühzeitig Ansteckungen vermeiden und Infektionsketten unterbrechen." Für die Pilotphase haben sich Oberkochen, Waldstetten, Leinzell, Lorch, Abtsgmünd, Westhausen, Schwäbisch Gmünd, Ruppertshofen und Neresheim gemeldet.

Ellwangen, Rosenberg und Heuchlingen haben sich für eine alternative Vorgehensweise entschieden. Dort sollen die Selbsttests den Schülerinnen und Schülern mit nach Hause gegeben werden - gesichert werden muss allerdings auch bei dieser Variante die Meldung von positiven Fällen ans Gesundheitsamt. Weitere Schulträger wie etwa Aalen, Wört oder Mögglingen und Neuler setzen auf Mischformen. Dazu gehören Selbsttests unter Aufsicht oder zu Hause, Testungen durch geschulte Lehrkräfte oder die Zusammenarbeit mit Ärzten, die für die Testungen sorgen. So verfahren auch Bartholomä, Hüttlingen und Heubach, die mit den Testungen in Schulen teils bereits begonnen haben oder kurzfristig beginnen. Mutlangen wird das eigene Testzentrum in der Heidehalle nutzen.

Schulen, in denen die Testungen der Kinder und Jugendlichen durch Lehrkräfte erfolgen, haben Schnelltests bereits aus dem Landeskontingent erhalten. Die Selbsttest-Kits können voraussichtlich erstmals Ende kommender Woche zum Einsatz kommen, sodass vor den Osterferien noch mehrere Testläufe möglich sind. Der Ostalbkreis geht bei der Bestellung der Tests in Vorleistung.

Im Ostalbkreis besuchen rund 30.100 Kinder und Jugendliche eine Schule, die - sofern die Pandemiebedingungen es zulassen - allmählich wieder in den Präsenzbetrieb übergehen sollen. Ausreichend Test-Kits stehen in jedem Fall zur Verfügung. Allein 115.000 Tests stehen dem Ostalbkreis und den 42 Kommunen aus dem Schnelltest-Kontingent des Landes zur Verfügung, bis Ende März können weitere rund 86.000 Selbsttests abgerufen werden.

Zunehmend mehr Ärzte und Apotheker führen Bürgertests durch
Ergänzend zu den Testmöglichkeiten in den vier Testzentren führen landkreisweit über 90 Arztpraxen und Apotheken anlass- und kostenlose Schnelltests für Lehrkräfte, Erzieherinnen und Erzieher und Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern durch. "Eine Umfrage von dieser Woche hat ergeben, dass 15 Apotheken und 44 Arztpraxen inzwischen auch Testungen für jedermann, also Bürgertestungen, anbieten", freut sich Landrat Dr. Bläse.
Ärzte und Apotheker, die künftig ebenfalls Bürgertestungen durchführen möchten, können sich beim Landratsamt Ostalbkreis per E-Mail an sabrina.mayr[at]ostalbkreis.de melden.
Allein in den zentralen Testzentren wurden seit Start des Angebots knapp 4.000 Personen getestet, davon 14 mit positivem Ergebnis.

Weitere Dienstleister zur Testung berechtigt
Um weitere Anbieter für ein flächendeckendes Testnetz zu gewinnen, hat das Sozialministerium des Landes erst jüngst verfügt, dass über Ärzte und Apotheken hinaus auch Zahnärzte, ärztlich oder zahnärztlich geführte Einrichtungen, medizinische Labore sowie weitere Dritte zur Vornahme von Bürgertestungen berechtigt sind. "Erste Interessensbekundungen dazu sind bei uns schon eingegangen", berichtet der Landrat. "Wer zum berechtigten Kreis gehört und ein Testangebot aufbauen möchte, wird gebeten, dies dem Gesundheitsamt per E-Mail an verwaltung.corona[at]ostalbkreis.de zu melden. Gleichzeitig muss die zuständige Ortspolizeibehörde, also das Rathaus vor Ort, unterrichtet werden."

Ostalbkreis testet Beschäftigte
Die Landkreisverwaltung selbst wird ihren Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern auf freiwilliger Basis ein Testangebot machen. "Wir sehen uns als Arbeitgeber in einer Vorbildfunktion und werden unseren Beschäftigten zwei Mal pro Woche diesen Service bieten", kündigt Landrat Dr. Bläse an.

Aktuelles zum Coronavirus Pressemitteilung Nr. 109 vom 17.03.2021

"Als Rollstuhlfahrer lernte ich früh, mit Einschränkungen umzugehen. Dadurch entwickelte ich Fähigkeiten, die mir auch in dieser Corona-Krise helfen", so die Aussage eine Menschen mit Handicaps. Es gibt viele Menschen, die durch Krankheiten oder Behinderungen schon immer im Alltag eingeschränkt waren. Diese Personen sind Experten für die Bewältigung von Situationen, die mit Einschränkungen im Alltag einhergehen. Dadurch hat genau diese Personengruppe viele Begabungen und Fähigkeiten erlernt, die jetzt in der aktuellen Krise vielen Menschen Kraft, Mut und neue Impulse geben können.

Genau diese Stärken von Menschen mit Handicaps hat Petra Pachner, die Beauftragte für die Belange von Menschen mit Behinderungen beim Landratsamt Ostalbkreis, nun über einen Ideenwettbewerb für die Öffentlichkeit erschlossen. "Das Motto unseres Wettbewerbs lautete deshalb auch - passend zur Corona-Krise: 'Das Leben leben - trotz Einschränkungen!'", so Pachner. Viele Ideen in Form von Bildern, Collagen, Briefen, Videos oder Audiobeiträgen von behinderten Menschen seien eingegangen, für die sich Landrat Dr. Bläse und Pachner herzlich bedanken.

Angesichts der Corona-Pandemie können die Einsendungen leider nicht vor Ort in einer Ausstellung präsentiert werden. Gezeigt werden sie deshalb auf der Homepage des Ostalbkreises in einer "Online-Ausstellung". Der Landrat eröffnete die Ausstellung virtuell und zog die glücklichen Gewinner von fünf Hörbüchern oder Büchern aus den Teilnehmenden.

Die Wettbewerbsbeiträge sind hier zu sehen auf der Seite Digitale Vernissage zum Ideenwettbewerb "Das Leben leben - trotz Einschränkungen!".
Pressemitteilung Nr. 108 vom 16.03.2021

Das kostenlose Survival-Game "Fortnite" ist ein weltweiter Hit. Immer wieder brechen die Spielerzahlen verschiedene Rekorde. Millionen von Spielerinnen und Spielern tauchen täglich in die Welt des Spiels ab. Referent Alexander Weller gab im dritten Modul der einjährigen Fortbildungsreihe Mediendurchblick am vergangenen Mittwoch (10. März 2021) einen sehr differenzierten Einblick in die Welt der Videospiele und zeigte deren Faszination. Daneben gab es auch einen Einblick in die Möglichkeiten des pädagogischen Einsatzes. Obwohl die Veranstaltung lediglich online stattfand, begeisterte Alexander Weller die Teilnehmenden und gab ihnen Freiräume zur Diskussion.

Am Mittwoch, 28. April 2021 wird der Sozialpädagoge Clemens Beisel das nächste Modul "Soziale Netzwerke - Smartphonenutzung" leiten. Interessierte können sich über die Webseite mediendurchblick.de anmelden.

Nähere Infos finden gibt es auf der Webseite, bei der Suchtbeauftragten Martina Marquardt (martina.marquardt[at]ostalbkreis.de , Tel.: 07361 503-1293) und bei der Koordinationsstelle Prävention, Andreas Schumschal (andreas.schumschal[at]ostalbkreis.de , Tel.: 07361 503-1573).
Pressemitteilung Nr. 107 vom 16.03.2021

Die zunehmende Entfremdung der Kinder und Jugendlichen von den natürlichen Lebensgrundlagen, der Herkunft und Herstellung von Lebensmittel und von der Arbeits- und Lebenswelt der Landwirte erfordert den Ausbau von Bildungspartnerschaften zwischen Landwirten und Lehrkräften. Im Rahmen der Nachhaltigkeitsstrategie des Landes Baden-Württemberg wurde deshalb unter Mitwirkung der zuständigen Ministerien die Dachmarke "Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg" ins Leben gerufen.

Lernort Bauernhof heißt Lernen mit allen Sinnen, praxisnah und spannend. In altersgerechten Projekten erhalten Jugendliche Einblick in die heimische Landwirtschaft, dürfen selbst mit anpacken und lernen somit auch den Wert regionaler Lebensmittel zu schätzen. Die Betriebe des Lernort Bauernhof sind geschult und als "Lernort Bauernhof“ zertifiziert. Allein im Ostalbkreis gibt es inzwischen mehr als 20 zertifizierte landwirtschaftliche Betriebe. Die Anbieter von Lernort Bauernhof im Ostalbkreis mit ihrem Angebot sind im Regionalvermarkterportal des Ostalbkreises unter www.regionalvermarkter-ostalb.de beim Menüpunkt "Lernort Bauernhof" veröffentlicht.

Noch dürfen zwar aufgrund der Corona-Pandemie keine außerschulischen Veranstaltungen an den Schulen durchgeführt werden. Aufgrund des zukünftigen Bedarfs sollen jedoch weitere Landwirte in einem landesweiten Qualifizierungskonzept geschult werden. Die Qualifizierung der landwirtschaftlichen Betriebe in Form von Grundlagenschulungen und Fachexkursionen finden in einer Kooperation des Landratsamtes mit der zentralen Koordination Lernort Bauernhof in Baden-Württemberg statt.

Landwirte und Landwirtinnen, die neu in das Projekt "Lernort Bauernhof" einsteigen möchten, können am 13. und 14. April 2021 an einer Online-Grundlagenschulung teilnehmen. Die zweitägige Schulung findet jeweils von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr als Webinar über das Programm Cisco Webex statt.

Interessierte Landwirte können sich bis spätestens 29. März 2021 direkt bei der Zentralen Koordination Lernort Bauernhof per E-Mail lernortbauernhof[at]lbv-bw.de , Telefon 07524 4003-20 anmelden. Weitere Informationen und das Anmeldeformular gibt es unter www.lob-bw.de .
Pressemitteilung Nr. 106 vom 15.03.2021

Der gemeinsame Kreiswahlausschuss für die Wahlkreise Nr. 25 Schwäbisch Gmünd und Nr. 26 Aalen wird unter Vorsitz des Kreiswahlleiters, Landrat Dr. Joachim Bläse, das endgültige Ergebnis der Landtagswahl am 14. März 2021 feststellen. Die Sitzung beginnt am Freitag, 19. März 2021, um 8:30 Uhr im Landratsamt Ostalbkreis, Stuttgarter Straße 41 in Aalen, Kleiner Sitzungssaal (EG) und ist öffentlich. Pressemitteilung Nr. 105 vom 15.03.2021

Aufgrund einer aktuellen Empfehlung des Paul-Ehrlich-Instituts setzt die Bundesregierung die Corona-Impfungen mit AstraZeneca vorsorglich aus. Das Landratsamt Ostalbkreis wurde vom Sozialministerium des Landes Baden-Württemberg im Wege einer Eilmeldung darüber informiert.

Die Landkreisverwaltung hat entsprechend der Weisung des Ministeriums die impfenden Ärzte des Kreisimpfzentrums Ostalbkreis unmittelbar in Kenntnis gesetzt und die Impfungen mit AstraZeneca umgehend eingestellt.

Landrat Dr. Joachim Bläse: "All diejenigen, die in unserem Kreisimpfzentrum einen Impftermin für AstraZeneca gebucht haben, bitte ich, bis auf Weiteres nicht ins Impfzentrum zu kommen. Die Impfungen werden nicht durchgeführt. Das Paul-Ehrlich-Institut hält weitere Untersuchungen nach neuen Meldungen von Hirnvenen-Thrombosen im zeitlichen Zusammenhang mit der Impfung in Deutschland und Europa für notwendig. Zunächst müssen diese Ergebnisse abgewartet werden."

Was bedeutet dies für die vereinbarten Impftermine?

Bis zur Wiederaufnahme der Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca sind alle Impftermine mit diesem Wirkstoff gestrichen.

Das Kreisimpfzentrum teilt keine Ersatztermine für ausgefallene Impftermine mit.

Wenn die Bundesregierung die Corona-Schutzimpfungen mit AstraZeneca wieder erlaubt, können über die Telefonnummer 116117 oder über das Internet über www.impfterminservice.de neue Impftermine vereinbart werden.


AKTUELLE MELDUNG des Sozialministeriums Baden-Württemberg vom 16. März 2021, 13:40 Uhr:

PRESSEMITTEILUNG
Nr. 036/2021

AstraZeneca-Stopp verlangsamt Impfkampagne
Minister Manne Lucha: "Der Impfstopp von AstraZeneca führt zu einer deutlichen Verlangsamung der Impfkampagne / Müssen uns vorübergehend wieder auf die Impfungen der über 80-Jährigen konzentrieren und arbeiten vorrangig die Warteliste ab"

Durch den von der Bundesregierung am Montag verfügten Impfstopp von AstraZeneca fallen auch in Baden-Württemberg erst einmal sehr große Mengen an Impfstoff weg. Zuletzt hatte das Land täglich rund 15.000 Impfungen mit AstraZeneca durchgeführt, entsprechend viele Termine müssen nun abgesagt werden. Folgende Regelungen hat das Gesundheitsministerium nun getroffen: Die Terminabsagen gelten zunächst nur bis einschließlich Montag, 22. März, und umfassen lediglich Erstimpfungen. Spätere Termine bleiben zunächst bestehen. Menschen, deren Ersttermin jetzt abgesagt wird, werden gebeten, die Informationen zum Zweittermin vorerst aufzubewahren. Bislang haben in Baden-Württemberg noch keine Zweitimpfungen mit AstraZeneca stattgefunden.

"Der Impfstopp für AstraZeneca ist eine Vorsichtsmaßnahme. Ich hoffe, dass die nun angesetzten Untersuchungen und Prüfungen helfen werden, die Zweifel auszuräumen. Der dadurch verursachte, deutlich verschärfte Impfstoffmangel und die damit verbundenen Terminabsagen sind sehr frustrierend, für uns genauso wie für die, die eine Absage erhalten. Wir versuchen gemeinsam mit den Impfzentren, möglichst viele Termine durch direkte Umbuchungen auf die beiden anderen Impfstoffe von Biontech/Pfizer und Moderna zu halten und zeitnah weiterhin zu ermöglichen", sagte Gesundheitsminister Manne Lucha am Dienstag (16. März) in Stuttgart. "Wir werden die stark verminderten Impfstoffmengen jetzt dazu nutzen, die besonders vulnerablen Menschen aus der ersten Priorität vorrangig zu impfen. Deshalb hat die Abarbeitung der Warteliste mit Menschen über 80 und über 65 aus Berufsgruppen aus der ersten Priorität jetzt absoluten Vorrang."

Für die Abarbeitung der Warteliste wird das Terminbuchungssystem zunächst bis einschließlich Montag, 22. März, geschlossen. Für diese Zeit können weder telefonisch noch online Termine in den Impfzentren gebucht werden. Die Menschen auf der Warteliste werden direkt durch das Callcenter informiert, wenn ein Termin für sie verfügbar ist. Von Nachfragen bitten wir abzusehen.

Wer von heute an (16. März) eine Absage für einen mit AstraZeneca gebuchten Termin erhält, wird hinter den Menschen aus der ersten Priorität auf die Warteliste genommen. Sobald die Warteliste der über 80-Jährigen abgearbeitet ist, kommen jene zum Zug, die bereits einen Termin mit AstraZeneca gebucht hatten und deren Termin nicht auf einen anderen Impfstoff umgebucht werden konnte. Menschen, die bereits gestern eine Terminabsage erhalten haben, müssen wir um Entschuldigung bitten. Diese müssen sich um einen erneuten Impftermin bemühen, sobald die Terminbuchung wieder geöffnet ist. Die technischen Voraussetzungen lassen es leider nicht zu, die Daten der gestern abgesagten Termine wiederherzustellen und diese Personen auf die Warteliste zu setzen.

Alle bereits gebuchten Termine mit Biontech/Pfizer oder Moderna bleiben bestehen. Das gilt für alle Menschen aus der ersten und der zweiten Priorität, egal welchen Alters. Sofern auf der Terminbestätigung der Impfstoff nicht vermerkt ist, lässt sich anhand des Abstands zwischen Erst- und Zweittermin feststellen, um welchen Impfstoff es sich handelt. Bei einem Abstand von 9 Wochen und mehr handelt es sich um einen Termin mit AstraZeneca. Kürzere Abstände bedeuten, dass die Termine auf Biontech oder Moderna gebucht sind. Termine mit diesen beiden Impfstoffen finden unverändert statt.


Aktuelles zum Coronavirus

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Pressemitteilung Nr. 104 vom 12.03.2021

Am heutigen Freitag (12. März 2021) musste das Landratsamt Ostalbkreis mittels Verfügung offiziell feststellen, dass die 7-Tage-Inzidenz an drei aufeinander folgenden Tagen über dem Wert 50 lag. Bereits diesen Mittwoch überschritt der Inzidenzwert im Kreis erstmals seit Anfang Februar wieder die 50er-Marke. So auch am Donnerstag und Freitag. Damit gelten ab dem kommenden Montag, 15. März 2021, wieder Beschränkungen. Insbesondere muss der Einzelhandel schließen. Möglich ist noch Click & Meet.

"Binnen weniger Tage hat die Zahl der täglichen Neuinfektionen mit Corona leider deutlich zugenommen, sodass auch unser Inzidenzwert innerhalb nur eines Tages von 40 auf über 50 gestiegen ist. Wir haben das Infektionsgeschehen sehr detailliert analysiert und müssen nun, weil eindeutig eine diffuse Verbreitung der Coronafälle quer durch den Ostalbkreis vorliegt, die Überschreitung der Inzidenz amtlich bestätigen", so Landrat Dr. Joachim Bläse.

Damit gelten die in der Corona-Verordnung des Landes für einen Inzidenz-Wert zwischen 50 und 100 vorgeschriebenen Regelungen uneingeschränkt und unmittelbar. Konkret heißt dies für den Einzelhandel, Ladengeschäfte und Märkte, dass diese schließen müssen und nur noch nach vorheriger Vereinbarung Einzeltermine vergeben dürfen. Bei Einzelterminen sind fest begrenzte Zeiträume pro Kunde vorzugeben und die Kontaktdaten müssen festgehalten werden. Pro angefangene 40 Quadratmeter Verkaufsfläche ist ein Kunde zulässig. Unverändert gelten die Vorschriften zur Abstandsregel und Maskenpflicht sowie zu Hygieneanforderungen und -konzepten. Auch Museen, Galerien, zoologische und botanische Gärten sowie Gedenkstätten dürfen nur noch mit Einzelterminen Zugang gewähren.

Weitere Einschränkungen gelten für den Betrieb von Sportanlagen und Sportstätten im Freien. War dieser bislang noch für Gruppen von maximal 10 Personen zulässig, so ist dies ab kommendem Montag nicht mehr gestattet, auch wenn die Sportart kontaktarm ausgeübt wird. Gemeinsam Sport betreiben dürfen damit nur noch Angehörige des eigenen Haushalts oder Angehörige des eigenen und eines weiteren Haushalts mit insgesamt nicht mehr als fünf Personen. Kinder der jeweiligen Haushalte bis einschließlich 14 Jahren zählen dabei nicht mit. Allerdings können Kinder bis einschließlich 14 Jahren Freizeit- und Amateursport im Freien in Gruppen von maximal 20 Kindern ausüben.

Untersagt ist auch wieder der Betrieb von Musik-, Kunst- und Jugendkunstschulen mit Publikumsverkehr. Dies bedeutet, Einzelunterricht und Unterricht für Gruppen von bis zu fünf Kindern bis einschließlich 14 Jahren ist nicht mehr gestattet. Dies gilt auch für Tanz- und Ballettunterricht.

Landrat Dr. Bläse bedauert sehr, diesen Schritt gehen zu müssen: "Mir ist sehr bewusst, dass insbesondere der Einzelhandel kein Infektionstreiber ist. Dies wird eindeutig dadurch belegt, dass die Ansteckungen, die zum Anstieg der Fallzahlen geführt haben, deutlich vor Ladenöffnung erfolgt sein müssen. Die Einzelhändler hatten bereits vor dem Lockdown intelligente Hygienekonzepte ersonnen und viel investiert, um weiter öffnen zu dürfen. Erst Anfang der Woche haben die Geschäfte wiedereröffnet und müssen jetzt erneut schließen. Dass ´click and meet´ noch zulässig ist, vermag über die massiven wirtschaftlichen Verluste nicht hinwegtrösten.“ Auch die Gastronomie leide unter der Situation und habe angesichts der geltenden Corona-Regelungen und der Entwicklung der Ansteckungen wenig Perspektive.

Nun kommt es laut Bläse besonders darauf an, Ansteckungen wo immer möglich zu vermeiden. Sollte im Rahmen einer regelmäßigen Prüfung das Gesundheitsamt feststellen, dass an fünf Tagen in Folge die 7-Tage-Inzidenz im Ostalbkreis wieder unter 50 liegt, kämen Erleichterungen zum Tragen. Bei einer Entwicklung der Inzidenz an drei Tagen in Folge über 100 würden andererseits noch weitergehende Einschränkungen laut Corona-Verordnung des Landes greifen.

Der vollständige Bekanntmachungstext ist auf www.ostalbkreis.de in der Rubrik "Öffentliche Bekanntmachungen" oder auf dieser Seite im Download nachzulesen.

Darüber, welche Regelungen gelten, informiert auch das Land Baden-Württemberg unter www.baden-wuerttemberg.de

Aktuelles zum Coronavirus

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Pressemitteilung Nr. 103 vom 12.03.2021

Um dem Fachkräftemangel entgegenzuwirken und die Sicherstellung einer professionellen Gesundheitsversorgung im Ostalbkreis zu gewährleisten, hat die Kreispolitik gemeinsam mit dem Vorstand der Kliniken Ostalb beschlossen, eine Gesundheitsakademie Ostalb zu gründen.
"Wir müssen in die Zukunft investieren und die Aus- und Weiterbildung im Ostalbkreis ausbauen. Wichtig ist, dass es Möglichkeiten zur Weiterbildung für junge Menschen gibt und dass sie so Möglichkeiten haben, sich im Beruf weiterzuentwickeln“, betont Landrat Dr. Bläse.

In der Gesundheitsakademie Ellwangen sollen die Ausbildungsgänge sowie die Fort-und Weiterbildungsangebote der Kliniken Ostalb zentral gesteuert werden und darüber hinaus weitere Angebote, wie beispielsweise Vortragsreihen, ermöglicht werden. Ziel ist es, einen modernen Lern- und Wissensort für Gesundheitsberufe zu schaffen.

Nach langjähriger Planung wurde im Sommer 2019 das Konzept der Gesundheitsakademie für Aus- und Weiterbildung von Gesundheits- und Pflegeberufen im Verwaltungsrat der Kliniken Ostalb vorgestellt. Im vergangenen Oktober fiel dann der offizielle Startschuss der Gesundheitsakademie an den Kliniken Ostalb.

Seitdem sind bereits die ersten Erfolge zu verzeichnen. Noch im letzten Jahr startete die Fachweiterbildung zur/zum Notfallpflegenden. Hierbei handelt es sich um eine zweijährige Weiterbildung für Fachpflegekräfte in den Notfallambulanzen. "Dass wir diese Fachweiterbildung anbieten können, ist deshalb so wichtig, weil Krankenhäuser dazu verpflichtet sind, eine Qualifikationsquote in der Notfallversorgung vorzuhalten", berichtet Joana Ruf, die Leiterin der Gesundheitsakademie.

Zum ersten Mal beginnt diesen März die Weiterbildung in der Praxisanleitung. Praxisanleiter sind Pflegefachkräfte, die die jungen Auszubildenden in den Pflegeberufen auf den Stationen begleiten und mittels berufspädagogischer Konzepte das pflegerische Handwerkszeug näherbringen.
"Es freut uns sehr, dass der Kurs bereits ausgebucht ist, sodass die Gesundheitsakademie diese Weiterbildung schon im Oktober erneut anbieten wird", berichtet Eva Kircher, die Fachbereichsleiterin der Fort- und Weiterbildungen.

Freudig berichtet Joana Ruf, dass die Gesundheitsakademie die Akkreditierung für einen Fachkundekurs der Deutschen Gesellschaft für Sterilgutversorgung erhalten hat. beschäftigte der Zentralsterilisationen der Kliniken müssen hier regelmäßig geschult werden.

Ab dem Sommer bietet die Gesundheitsakademie noch ein weiteres Bildungsangebot für Palliative Pflege an. Als "Palliative Care" wird die Pflege von unheilbar oder chronisch kranken Menschen bezeichnet. Im Gegensatz zu anderen Bereichen der Pflege geht es hier also nicht um die Heilung bzw. die Genesung des Patienten, sondern vielmehr darum, dem Betroffenen bis zu seinem Tod ein Höchstmaß an Lebensqualität und Würde zu geben.

Aber nicht nur neue Bildungsangebote finden Platz in der Akademie. Auch die grundständige Pflegeausbildung sowie die schon lange angebotene Intensiv- und Anästhesieweiterbildung wer-den derzeit modernisiert. "Aufgrund der Corona-Pandemie sind wir gerade mehr denn je gefordert, das Thema E-Learning zu entwickeln. So haben wir relativ schnell auf Onlineunterricht um-gestellt. Digitale Endgeräte, wie Tablets und Notebooks, sowie die nötigen Onlineplattformen werden rege genutzt. Aufgrund der hohen Flexibilität unserer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter ist keine einzige Unterrichtsstunde in den Aus- und Weiterbildungen ausgefallen", erläutert Joana Ruf. Weitere Kurse und Ausbildungen sind in den nächsten Jahren geplant.

Die Gesundheitsakademie startete am Standort der Gesundheits- und Krankenpflegeschule in Ellwangen. Bis dahin fand die Aus-, Fort- und Weiterbildung dezentral an den drei Klinikstandorten statt. Landrat Dr. Bläse meint, mit Blick auf die Qualifizierung von Nachwuchskräften, vor allem im Bereich der Pflege, ist eine zentrale Gesundheitsakademie im Ostalbkreis von großer Bedeutung – und dies auch im Hinblick auf das dezentrale Gesundheitsangebot. Bezüglich der weiteren Standortfrage ist der Landkreis gemeinsam mit den Kliniken Ostalb im Austausch mit der Stadt Ellwangen. "Wir sind froh, dass wir 2020 in bestehenden Räumlichkeiten der Klinik in Ellwangen starten konnten und auch mit der EATA sowie der Stadt Ellwangen bezüglich der Nutzung von Räumlichkeiten in einer guten Kooperation stehen", sind sich Landrat, Klinik-Vorstand und Akademieleitung einig.
Pressemitteilung Nr. 102 vom 12.03.2021

Aufgrund Tief- und Straßenbauarbeiten wird die Ortsdurchfahrt von Rosenberg-Matzengehren (K 3231) im Zeitraum vom 22. März 2021 bis 30. November 2021 für den Fahrzeugverkehr voll gesperrt. Eine entsprechende Umleitung wird über die L 1060 ausgeschildert. Pressemitteilung Nr. 101 vom 12.03.2021

2.600 Dosen AstraZeneca sollten diese Woche dem Ostalbkreis für das Kreisimpfzentrum (KIZ) geliefert werden. Kurzfristig war zuerst eine Reduzierung der Liefermenge um 400 Impfdosen durch das Land angekündigt worden und schließlich gelangte bis Donnerstag dieser Woche gar kein Impfstoff in den Kreis. Mit der Folge, dass am heutigen Freitag (12. März 2021) im Laufe des Tages bereits Impfungen hätten abgesagt werden müssen.

Landrat Dr. Joachim Bläse und der für das KIZ zuständige Dezernent Thomas Wagenblast konnten in dieser Notsituation am Donnerstagvormittag eine Genehmigung des Sozialministeriums erwirken, um den fehlenden Impfstoff selbst aus dem Zentrallager abzuholen. "Wir haben dann sofort einen Angehörigen der Feuerwehr und eine Kollegin aus dem Bereich Brand- und Katastrophenschutz beauftragt, mit einem Dienstwagen nach Hessen zu fahren", berichtet der Landrat. Die beiden konnten dort die Impfstoff-Charge mit 2.200 Dosen in Empfang nehmen und in den Ostalbkreis bringen.

"Nur durch dieses beherzte Handeln und kurzfristige Querverschiebungen konnten wir vermeiden, dass wir Impftermine mit AstraZeneca in unserem Kreisimpfzentrum absagen mussten. Diese Situation zeigt uns, wie fragil die Versorgungsituation mit Impfstoff ist, wodurch die Planung der Impftermine im KIZ selbst und für unsere mobilen Impfteams zu einer großen Herausforderung für uns wird", so Bläse weiter. In dieser Sondersituation habe sich gezeigt, dass es gelte, nicht nur zu kritisieren, sondern selbst schnell aktiv zu werden und zu agieren. Man habe sich so dem Land gegenüber als verlässlicher Partner präsentiert und gleichzeitig auch dafür gesorgt, dass die Impfungen fortgesetzt werden können.

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