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EU-Strukturförderung 2007-2013

Mehr Wachstum und Beschäftigung für alle Regionen und Städte der Europäischen Union - das ist die Kernbotschaft der EU-Strukturförderung und ihrer Instrumente. Alle zentralen Politikbereiche der Europäischen Union sind den Grundsätzen der Strategien von Lissabon 2000/2005 (Wachstum und Beschäftigung) und Göteborg 2001 (nachhaltige Entwicklung) untergeordnet.

Die wichtigsten Handlungsfelder sind dabei die Stärkung der Attraktivität der Regionen und Städte für Investitionen und als Arbeitsstandort, die Förderung von Innovation und wissensbasierter Wirtschaft und die Schaffung von mehr und besseren Arbeitsplätzen. Dabei hat die Stärkung des wirtschaftlichen, sozialen und territorialen Zusammenhalts und die Unterstützung benachteiligter Gebiete zur Angleichung der unterschiedlichen Lebensstandards in den Regionen auch weiterhin einen zentralen Stellenwert. Die Europäische Kommission hat im Dritten Bericht über den wirtschaftlichen und sozialen Zusammenhalt unter dem Titel "Eine neue Partnerschaft für die Kohäsion: Konvergenz - Wettbewerbsfähigkeit - Kooperation", ihre kohäsionspolitische Konzeption für die erweiterte Union im Zeitraum von 2007 bis 2013 vorgestellt.

Folgende Ziele sind darin formuliert:

  • "Konvergenz":
    Unterstützung des Wachstums und der Schaffung von Arbeitsplätzen in den am wenigsten entwickelten Mitgliedsstaaten und Regionen. Im Rahmen des Konvergenzziels sind daher Regionen förderwürdig, die ein regionales Bruttoinlandsprodukt (BIP) von unter 75% des EU-Durchschnitts aufweisen (in Deutschland werden die Kriterien lediglich von den Neuen Bundesländern und der Region Lüneburg erfüllt).

  • "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" (RWB):
    Das Ziel RWB kommt außerhalb der Regionen mit dem größten Entwicklungsrückstand zur Anwendung und ermöglicht daher auch Baden-Württemberg Zugang zu dieser Förderung.
    Eine Karte der Fördergebiete in Deutschland finden Sie unter "Externe Links".

  • "Europäische territoriale Zusammenarbeit":
    Dieses Ziel verfolgt die Gewährleistung einer harmonischen und ausgewogenen Entwicklung der gesamten Union.

Ziel "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" (RWB) in Baden-Württemberg 2007-2013 (Bereich EFRE)

Als Teil des neuen Ziels "Regionale Wettbewerbsfähigkeit und Beschäftigung" will Baden-Württemberg mit den Mitteln des Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) im Zeitraum von 2007 bis 2013 die erfolgreiche Ziel-2-Förderung der Jahre 2000 bis 2006 fortsetzen. Schon diese Ziel-2-Förderung stand mit der Konzentration auf die Sicherung bestehender und die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen maßgeblich im Zeichen der Lissabon-Strategie. Die Schaffung gleichwertiger Lebensbedingungen in allen Landesteilen bleibt nach wie vor eine wichtige ordnungs- und regionalpolitische Aufgabe der Landespolitik. Um die Präsenz Europas möglichst breit erfahrbar zu machen, sollen landesweit Akzente gesetzt und Anreize geschaffen werden im Hinblick auf eine wissensbasierte, innovationsorientierte und nachhaltige Entwicklung. Für die EU-Strukturförderung 2007-2013 stehen dem Land 143,4 Mio. € aus dem EFRE zur Verfügung.