Eröffnung der LEADER-Geschäftsstelle Schwäbischer Wald

Mit Sandra Öchslen und Beate Grimm stehen nun zwei Mitarbeiterinnen für Fragen der Antragsteller rund um das LEADER-Förderprogramm zur Verfügung

LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union und des Landes Baden-Württemberg zur Entwicklung des ländlichen Raums. Im LEADER-Gebiet Schwäbischer Wald wird das Förderprogramm vom Verein Regionalentwicklung Schwäbischer Wald e.V. umgesetzt, der am 1. Dezember 2015 seine Geschäftsstelle im Rathaus in Murrhardt eröffnet hat. An der Einweihung der Geschäftsstelle haben der Vorstand des Vereins Regionalentwicklung Schwäbischer Wald e.V., Annette Ehle und Bürgermeisterin Rosalinde Kottmann, der Bürgermeister der Stadt Murrhardt, Armin Mößner, der Wirtschaftsförderer des Rems-Murr-Kreises, Markus Beier, sowie Vertreter der anderen beteiligten Landkreise Schwäbisch Hall, Heilbronn und Ostalbkreis teilgenommen.

Im Dezember 2015 haben zwei Mitarbeiterinnen in der LEADER Geschäftsstelle ihre Arbeit aufgenommen. Diese werden von nun an den Antragstellern im LEADER-Förderprogramm beratend zur Seite stehen. Die Geschäftsstelle ist der erste Anlaufpunkt für alle Antragsteller aus dem LEADER-Gebiet, das sich aus insgesamt 28 Städten und Gemeinden des ländlichen Raums in den vier Landkreisen Rems-Murr-Kreis, Ostalbkreis, Schwäbisch Hall und Heilbronn zusammensetzt. Die Vorsitzende des Vereins Regionalentwicklung Schwäbischer Wald e.V., Annette Ehle, begrüßte Sandra Öchslen als Leiterin sowie Beate Grimm als Mitarbeiterin der Geschäftsstelle und zeigte sich überzeugt, zwei kompetente Ansprechpartnerinnen für die Antragsteller im Schwäbischen Wald ausgewählt zu haben. Sandra Öchslen war bislang als Regionalmanagerin der LEADER-Region Augsburg Land West tätig: "Ich freue mich darauf, zusammen mit Beate Grimm die Strukturentwicklung im Schwäbischen Wald voranzutreiben", so Öchslen.

Auch Bürgermeister Armin Mößner hieß als Hausherr die beiden Mitarbeiterinnen der LEADER-Geschäftsstelle herzlich im Rathaus willkommen. Markus Beier, Wirtschaftsförderer des Rems-Murr-Kreises, lobte die gute Kooperation mit den anderen beteiligten Landkreisen Schwäbisch Hall, Heilbronn und Ostalbkreis im Zuge der Bewerbung als LEADER-Gebiet und darüber hinaus.

Am 9. November 2015 wurde bereits der erste Projektaufruf der LEADER-Aktionsgruppe veröffentlicht, für den ein EU-Budget in Höhe von 400.000 Euro zur Verfügung steht. Stichtag zur Einreichung der Projektanträge ist der 15. Dezember 2015. Über LEADER sollen innovative und modellhafte Projekte für die Region gefördert werden, die mindestens einem der sieben Handlungsfelder des Regionalen Entwicklungskonzepts entsprechen. So sollen die Fördermittel in den Bereichen Wohnen und Leben, demographischer Wandel, attraktive Familienregion, Mobilität, natürliche Ressourcen, nachhaltiger Tourismus und Wirtschaft eingesetzt werden.

Das Regionale Entwicklungskonzept sowie weitere Informationen zum ersten Projektaufruf sind auf der Homepage www.leader-schwaebischerwald.de einsehbar. Weitere Projektaufrufe sind in der gesamten Förderperiode bis Ende 2020 regelmäßig vorgesehen.

Zum Hintergrund:

LEADER steht für "Liaison Entre Actions de Développement de l'Économie Rurale" (Verbindung zwischen Aktionen zur Entwicklung der ländlichen Wirtschaft). Zum LEADER-Gebiet Schwäbischer Wald gehören der Rems-Murr-Kreis mit den Gemeinden Althütte, Großerlach, Kaisersbach, Murrhardt, Rudersberg, Spiegelberg, Sulzbach an der Murr, Welzheim sowie den Ortsteilen Pfahlbronn und Vordersteinenberg der Gemeinde Alfdorf, der Landkreis Schwäbisch Hall mit den Gemeinden
Fichtenberg, Gaildorf, Mainhardt, Oberrot, Sulzbach-Laufen sowie dem Ortsteil Bibersfeld der Stadt Schwäbisch Hall, der Ostalbkreis mit den Gemeinden Durlangen, Eschach, Göggingen, Gschwend, Heuchlingen, Obergröningen, Ruppertshofen, Schechingen, Spraitbach, Täferrot sowie dem Ortsteil Untergröningen der Gemeinde Abtsgmünd sowie der Landkreis Heilbronn mit den Gemeinden Löwenstein und Wüstenrot.

In den kommenden Jahren bis 2020 sollen rund 4 Mio. Euro an Fördergeldern für Projekte in den beteiligten Kommunen fließen. Eine Mitgliedschaft im Verein Regionalentwicklung Schwäbischer Wald steht allen Bürgerinnen und Bürgern der beteiligten Kommunen, juristischen Personen des öffentlichen und des Privatrechts sowie Personenhandelsgesellschaften aus der Raumschaft offen.