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Durchführung des Forstschäden-Ausgleichsgesetzes im Kleinprivatwald

Die Verordnung über die Beschränkung des ordentlichen Holzeinschlags der Holzart Fichte im Forstwirtschaftsjahr 2021 (HolzEinschlBeschrV2021 vom 14. April 2021 BGBl. S. 808) ist am 23. April 2021 in Kraft getreten. Das Forstwirtschaftsjahr 2021 läuft noch bis zum 30.09.2021. Der ordentliche bzw. planbare Holzeinschlag der Holzart Fichte wird bis dahin für alle Forstbetriebe auf 85 % des durchschnittlichen Jahreseinschlags der Jahre 2013 bis 2017 beschränkt.

Betriebe des Kleinprivatwalds ohne amtlich festgestellten Hiebssatz können im Zeitraum der Beschränkung pauschal einen ordentlichen Fichtenholzeinschlag von bis zu 75 Fm je Betrieb tätigen (Bagatellregelung), ohne gegen die HolzEinschlBeschrV2021 zu verstoßen. Verstöße stellen eine Ordnungswidrigkeit dar.

Für den Kleinprivatwald kann ein Mengenausgleich auf Ebene einer Gemeinde, eines Forstreviers oder einer Forstbetriebsgemeinschaft erfolgen, wenn die HolzEinschlBeschrV2021 in diesen Bezugsgebieten insgesamt eingehalten wird.

Eine Befreiung von den Beschränkungen wegen "wirtschaftlich unbilliger Härte" ist in schwerwiegenden Fällen auf Antrag bei der unteren Forstbehörde möglich.

Hinweis: Die Holzeinschlagsbeschränkung bezieht sich nicht auf die Aufarbeitung von Käferholz, Sturmholz oder Dürreschäden.

Nähere Auskunft geben die zuständigen Forst-Dienststellen des Ostalbkreises in Schwäbisch Gmünd, Aalen und Bopfingen.