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Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Verhaltensempfehlungen zum Coronavirus

Wie werden Coronaviren übertragen?

Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen.
Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege.
Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?

Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Geschmacks- und Geruchsverlust.


Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an.


Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun?

Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Suchen Sie nicht persönlich die Praxis auf, sondern rufen Sie zuvor an. Die Hausärzte des Ostalbkreises arbeiten eng mit uns zusammen. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt bei entsprechenden Krankheitssymptomen einen Test auf Coronavirus machen und Ihre Erkrankung an uns mitteilen.

Bis zum Vorliegen eines PCR-Testergebnisses gelten Sie als krankheitsverdächtige Person und müssen sich nach der CoronaVO Absonderung in Absonderung begeben.

Mit Kenntnisnahme des positiven PCR-Tests beginnt auch die Absonderungspflicht Ihrer Haushaltsangehörigen.
Sollten Sie einen Schnelltest (durch geschultes Personal oder Selbsttest unter Anleitung bzw. Aufsicht von geschultem Personal) durchgeführt haben, sind Sie und Ihre Haushaltsangehörigen ab Kenntnis des positiven Ergebnisses zur Absonderung verpflichtet. Das Ergebnis sollte mit einem PCR-Test bestätigt werden. Dazu wenden Sie sich an die Teststellen im Kreis.

Ist der PCR-Test nach einem positiven Schnelltest negativ, entfällt die Absonderung für Sie, Ihre Haushaltsangehörigen und Ihre engen Kontaktpersonen. Der negative PCR-Test muss dem Gesundheitsamt vorgelegt werden, Sie werden dann entsprechend kontaktiert.

Bei Vorliegen eines positiven Ergebnisses eines Selbsttests (Selbsttest ohne Aufsicht durch geschultes Personals/ Testung zu Hause) besteht gemäß der CoronaVO Absonderung die Verpflichtung, dass das Ergebnis unverzüglich mittels eines zuverlässigeren PCR-Tests bestätigt wird. Es wird empfohlen, sich bis zum Vorliegen des bestätigenden PCR-Testergebnisses freiwillig in häusliche Absonderung zu begeben und Kontakte größtmöglich zu vermeiden. Was ist in diesem Fall mit Haushaltsangehörigen? Eine Pflicht zur Absonderung besteht für diese erst ab dem Zeitpunkt, an dem der positive PCR-Test vorliegt.

Die Isolationsdauer beträgt 14 Tage. Das Gesundheitsamt wird mit Ihnen telefonisch Kontakt aufnehmen und Ihre weiteren Fragen beantworten. Sie werden bei diesem Gespräch auch befragt, welche enge Kontakte Sie hatten.

Ebenfalls wird veranlasst, dass Sie nachträglich von der Ortspolizeibehörde eine Bescheinigung über den Zeitraum der Absonderung erhalten.

Nähere Informationen zur Absonderung als Krankheitsverdächtiger oder Infizierter finden Sie auch in den FAQ zur Corona-Verordnung Absonderung auf den Seiten der Landesregierung.

Flyer des RKI für Patienten und Angehörige

Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun?

Wenn der Erkrankte ein Haushaltsangehöriger von Ihnen ist, müssen Sie sich unverzüglich ab Kenntnisnahme des positiven Testergebnisses in Absonderung begeben.

In allen anderen Fällen erst, wenn Sie vom Gesundheitsamt oder von der Ortspolizeibehörde (dem Ordnungsamt Ihrer Wohnortgemeinde) darüber informiert worden sind, dass Sie enge Kontaktperson sind.

Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben, rückversichern Sie sich bei der erkrankten Person, dass Sie gegenüber dem Gesundheitsamt als Kontaktperson benannt werden.

Die Quarantänedauer beträgt 14 Tage. Sie erhalten im Nachgang von der Ortspolizeibehörde Ihrer Gemeinde eine Bescheinigung über den Absonderungszeitraum.

Ausnahmen:
  • Bei abgeschlossener Impfung (abhängig vom Impfstoff, Tag 15 nach der 1. oder wenn nötig nach der 2. Impfung)
    oder
    Teilimpfung (Tag 15 nach der 1. Impfung) & vorheriger COVID-Erkrankung
    ist, sofern keine Symptome vorliegen, keine Quarantäne erforderlich.
    Ausnahme: Bewohner/-innen einer stationären Einrichtung für Menschen mit Pflege- und Unterstützungsbedarf oder Patienten/-innen in Krankenhäusern oder Reha-Einrichtungen.
  • Unter bestimmten Voraussetzungen entfällt für bereits genesene Personen ebenfalls die Quarantäne. Hier ist mit dem Gesundheitsamt Rücksprache zu halten.
Enge Kontaktpersonen und deren Haushaltsangehörigen haben sich mittels Schnelltest oder PCR-Test auf das Coronavirus testen zu lassen. Der Test kann frühestens am fünften und muss spätestens am siebten Tag nach Ihrer Kenntnisnahme der Absonderungspflicht durchgeführt werden.

Während der Quarantäne und für weitere 7 Tage danach soll eine Selbstbeobachtung (Körpertemperatur, Symptome) durchgeführt werden. Zusätzlich wird für die Zeit nach der Quarantäne eine Reduktion der Kontakte empfohlen.

Flyer des RKI für Kontaktpersonen

Nähere Informationen zur Quarantäne im Falle eines Kontakts zu einem Erkrankten finden Sie auch in den FAQ zur Corona-Verordnung Absonderung auf den Seiten der Landesregierung.

Ich bin in "häuslicher Isolation bzw. Quarantäne" und lebe in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wie soll ich mich verhalten?

Auch in der häuslichen Gemeinschaft müssen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert werden.

Bitte halten Sie Abstand von Ihren Familienmitgliedern, nutzen Sie wenn möglich getrennte Schlafzimmer, Toiletten und halten Sie einen zeitlichen Abstand bei Mahlzeiten. Lüften Sie regelmäßig die Räume, waschen Sie regelmäßig Ihre Hände und nutzen Sie ein separates Handtuch. Bei unvermeidbaren Kontakten innerhalb der häuslichen Gemeinschaft tragen Sie bitte einen Einmal-Mund-Nasen-Schutz. Für im Haushalt lebende Kinder müssen die Quarantäneregelegungen altersentsprechend angepasst werden.

Es wird Haushaltsangehörigen von engen Kontaktpersonen zudem eindringlich geraten, ihre Kontakte soweit wie möglich zu reduzieren und vor allem die Hinweise des Robert-Koch-Instituts zum Umgang mit Kontaktpersonen im Haushalt einzuhalten sowie bei Symptomen, die auf eine Infektion mit dem Coronavirus hindeuten, unverzüglich ihren Hausarzt zu kontaktieren.

Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen.

Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?

Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in Risiko-Gebiete, Hochinzidenz-Gebiete und Virusvarianten-Gebiete sollten vermieden werden.

Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:
  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg.
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mind. 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • Erkrankte sollten engen Kontakt zu anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
  • Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.

Warum muss ein Erkrankungsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden und was passiert mit meinen Daten?

Bei 2019-nCoV gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§§ 6, 7 IfSG), d.h. ein Verdachtsfall der Erkrankung muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
Eine bestätigte Erkrankung wird zusätzlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet.
Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nur im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verarbeitet.

Was ist zu tun, wenn ich im Ausland bin und erkranke?

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind. Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.



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Handlungsempfehlungen CoronaVO Absonderung bei (potenziellen) Indexfällen Handlungsempfehlungen CoronaVO Absonderung bei Kontaktpersonen Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung Merkblatt Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen