Facebook
Youtube
Twitter
Instagram

Häufig gestellte Fragen (FAQ) und Verhaltensempfehlungen zum Coronavirus

Wie werden Coronaviren übertragen?

Als ursprüngliche Ansteckungsquelle werden Tiermärkte vermutet. Eine Übertragung von Mensch zu Mensch ist nachgewiesen.
Die Übertragung erfolgt überwiegend durch Tröpfchen, die insbesondere beim Husten, Niesen oder Sprechen entstehen. Die virushaltigen Tröpfchen schweben in der Luft, können von anderen Menschen eingeatmet werden und gelangen so auf die Schleimhäute der Atemwege.
Auch über Hände, die mit virushaltigen Sekreten in Kontakt gekommen sind, werden die Viren weitergereicht (z.B. beim Händeschütteln). Werden anschließend Mund, Nase oder Augen berührt, können Coronaviren über die Schleimhäute in den Körper eindringen. Eine Übertragung über Stuhl und Urin ist noch nicht sicher nachgewiesen, kann zum momentanen Zeitpunkt nicht ausgeschlossen werden.

Welche Krankheitszeichen haben Erkrankte?

Typische Symptome sind Fieber, Husten, Atemnot, Geschmacks- und Geruchsverlust.


Wann bricht die Krankheit aus und wie lange ist man ansteckend?

Die Inkubationszeit beträgt durchschnittlich 1-14 Tage.
Die Ansteckungsfähigkeit beginnt bereits vor dem Auftreten der ersten Krankheitszeichen und dauert während der Erkrankung an.


Was ist bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen zu tun?
Bei einer Erkrankung mit den oben genannten Symptomen kontaktieren Sie bitte Ihren Hausarzt. Suchen Sie nicht persönlich die Praxis auf, sondern rufen Sie zuvor an. Die Hausärzte des Ostalbkreises arbeiten eng mit uns zusammen. Sollten Sie tatsächlich erkrankt sein und Kontakt zu einer erkrankten Person in den letzten 14 Tagen gehabt haben oder aus einem der Risikogebiete eingereist sein, wird der Arzt bei entprechenden Krankheitssymptomen einen Test auf Coronavirus machen und Ihre Erkrankung an uns mitteilen.

Aktuelle Informationen zu Risikogebieten finden Sie unter dem nachfolgenden Link: https://www.rki.de/DE/Content/InfAZ/N/Neuartiges_Coronavirus/Risikogebiete.html

Sollten Sie keinen solchen Kontakt oder eine Reise in das betroffenen Gebiet unternommen haben, ist eine andere Erkrankung, z.B. Influenza wahrscheinlicher. Wenn Sie ähnliche Krankheitssymptome haben, jedoch nicht die genannten Kriterien für eine Corona-Erkrankung vorliegen, sollten Sie auch Ihren Hausarzt kontaktieren. Bitte rufen Sie unbedingt vorher in der Praxis an.

Über eine Testung auf das Coronavirus wird immer im Einzelfall entschieden. Ein zuverlässiges Ergebnis zeigt der Test nur dann, wenn die für Corona typischen Krankheitssymptome auftreten. Andernfalls bindet die Testung nur Ressourcen, die für andere Patienten benötigt werden.

Bis eine sichere Entwarnung gegeben werden kann, müssen Sie als Patient isoliert werden, um die weitere Verbreitung des Virus zu verhindern.


Was ist bei Kontakt mit einem Erkrankten zu tun oder bei erfolgter Reise in ein Risikogebiet?

Sollten Sie wissentlichen Kontakt zu einem Erkrankten gehabt haben, dann bleiben Sie bitte unverzüglich zu Hause und melden Sie sich beim Gesundheitsamt.

Sollten Sie in den letzten beiden Wochen in einem Risikogebiet gewesen sein, dann bleiben Sie bis zum Vorliegen des negativen Testergebnisses in häuslicher Quarantäne.
Sollten während dieser Zeit die für Corona typischen Krankheitssymptome wie Fieber, Husten, Atemnot, Geschmacks- und Geruchsverlust auftreten, melden Sie sich bitte telefonisch bei Ihrem Hausarzt oder beim Gesundheitsamt, die ihre Entscheidungen auf der Grundlage der Empfehlungen des Robert-Koch-Instituts (RKI) treffen.


Ich bin in "häuslicher Isolation bzw. Quarantäne" und lebe in häuslicher Gemeinschaft mit anderen Menschen. Wie soll ich mich verhalten?

Auch in der häuslichen Gemeinschaft müssen Kontakte auf ein Mindestmaß reduziert werden, d. h. gute Händehygiene, häufiges Lüften, möglichst getrennt schlafen, keine gemeinsamen Mahlzeiten, keine gemeinsamen Handtücher, wenn möglich getrennte Toiletten ...


Bekomme ich für die Zeit der behördlich verfügten "häuslicher Isolation bzw. Quarantäne" eine Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung?

Nein. Informieren Sie Ihren Arbeitgeber und geben Sie dort an, dass Ihr Fall beim Gesundheitsamt gemeldet und dort aktenkundig ist.


Wie werden Infektionen mit Coronaviren behandelt?

Eine Behandlung gegen das Coronavirus gibt es, wie bei fast allen Viruserkrankungen, nicht. Wichtig ist es die Symptome zu lindern, das Fieber zu senken und die Ausbreitung des Virus durch geeignete Isolierungsmaßnahmen zu verhindern. Die Behandlung und Isolierung im bestätigten Erkrankungsfall erfolgt im Krankenhaus.


Wer ist mein Ansprechpartner?

Im Erkrankungsfall ist Ihr erster Ansprechpartner der Hausarzt. Er wird aufgrund der Befragung von Ihnen eine Testung auf das Coronavirus in Erwägung ziehen und alle weiteren Schritte mit dem Gesundheitsamt abstimmen.
Bei stattgehabtem Kontakt mit einem Erkrankten oder Reise in das Risikogebiet ohne Erkrankungszeichen ist das Gesundheitsamt Ihr erster Ansprechpartner. Hier werden Sie zum weiteren Vorgehen und zu weiteren Maßnahmen beraten.


Wie kann man eine Erkrankung vermeiden?

Halten Sie sich an die Reisewarnungen des Auswärtigen Amtes. Unnötige Reisebewegungen in das Risikogebiet und ganz China sollten vermieden werden.
Es gelten weiterhin die üblichen Hygienemaßnahmen zum Schutz vor Infektionskrankheiten, die durch Tröpfcheninfektion übertragen werden:

  • Halten Sie beim Husten oder Niesen mindestens einen Meter Abstand von anderen Personen und drehen Sie sich weg
  • Niesen oder husten Sie am besten in ein Einwegtaschentuch. Verwenden Sie dieses nur einmal und entsorgen es anschließend in einem Mülleimer mit Deckel; wird ein Stofftaschentuch benutzt, sollte dieses anschließend bei mind. 60°C gewaschen werden.
  • Nach dem Naseputzen, Niesen oder Husten gründlich die Hände waschen.
  • Erkrankte sollten engen Kontakt zu Anderen möglichst einschränken, auch im häuslichen Umfeld.
  • Vermeiden Sie häufiges Händeschütteln und halten Sie Abstand zu hustenden und niesenden Personen.
  • Berühren Sie so wenig wie möglich mit Ihren Händen die Schleimhäute von Augen, Mund und Nase.


Warum muss ein Erkrankungsfall dem Gesundheitsamt mitgeteilt werden und was passiert mit meinen Daten?

Bei 2019-nCoV gelten die Regelungen des Infektionsschutzgesetzes (§§ 6, 7 IfSG), d.h. ein Verdachtsfall der Erkrankung muss dem Gesundheitsamt gemeldet werden.
Eine bestätigte Erkrankung wird zusätzlich an das Robert-Koch-Institut gemeldet.
Ihre Daten werden vertraulich behandelt und nur im Zusammenhang mit dieser Erkrankung verarbeitet.


Was ist zu tun, wenn ich im Ausland bin und erkranke?

Sollten Sie an Ihrem Aufenthaltsort mit oben genannten Symptomen erkranken, dürfen Sie nicht reisen, solange Sie krank sind. Suchen Sie in diesem Fall nach telefonischer Anmeldung einen Arzt auf. Falls Sie auf dem Rückflug mit den oben genannten Symptomen erkranken, melden Sie sich beim Bordpersonal.



Download


Infoblatt für Reiserückkehrer aus Corona-Risikogebieten Merkblatt für Personen mit einem höheren Risiko für einen schweren Krankheitsverlauf einer Coronavirus-Erkrankung Merkblatt Verhalten beim Auftreten von Coronavirus-Infektionen