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Wacholderheiden und trockene Magerwiesen

In der Umgebung des Albtraufes sind die Wacholderheiden ein prägender Bestandteil der Landschaft im Ostalbkreis. Die Beweidung mit Schafen ließ auf diesen Flächen eine Vielfalt an bunten Blumen entstehen, die sich meist durch Wuchs, Dornen, Gerüche und weitere Tricks dem Fraß entzogen haben.

Durch eine beispielhafte Heidepflege, an der auch Forstämter und Gemeinden einen großen Anteil haben, wurden und werden die in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts stark mit Gehölzen verbuschten Heiden wieder hergestellt. Nach der Pflege sorgt - dort wo möglich - der Schäfer durch konsequente Beweidung für die Erhaltung der Wacholderheiden. Einige Heiden und Magerrasen werden auch jährlich durch Pflegelandwirte und andere gemäht.

Großflächige intakte Wacholderheiden liegen am Riesrand und im Raum Schwäbisch Gmünd. Der LEV bemüht sich nun verstärkt um die Pflege der oft kleinräumigen Heideflächen im dazwischen liegenden Bereich des Albtraufs.

Langfristiges und ehrgeiziges Ziel ist es, ein geschlossenes Band von Heiden und Triebwegen zwischen dem Riegelberg im Osten des Landkreises und dem Kalten Feld im Westen des Landkreises zu etablieren.