Facebook
Youtube
Twitter
Instagram
© European Easy-to-Read Logo: Inclusion Europe. More information at www.inclusion-europe.eu/easy-to-read
Logo Gebärdensprache

Daueraufenthalt-EU - Erlaubnis beantragen

Alles Wissenswerte rund um das Thema "Aufenthaltserlaubnis" im Überblick:

Befreiung vom Erfordernis der Aufenthaltserlaubnis:

Seit dem 1. Januar 2005 benötigen freizügigkeitsberechtigte EU-Bürgerinnen und EU-Bürger keine Aufenthaltserlaubnis EU mehr. Sie haben kraft Gesetz das Recht auf Einreise und Aufenthalt. Sie müssen sich nur noch bei der Meldebehörde unter Vorlage eines gültigen Passes oder Personalausweises anmelden.

Die Freizügigkeit nach EU-Recht kann von Staatsangehörigen der EU-Mitgliedsstaaten ausgeübt werden. Das Freizügigkeitsgesetz/EU findet auf Staatsangehörige von Island, Liechtenstein und Norwegen (EWR-Bürger) entsprechende Anwendung. Für schweizerische Staatsangehörige gilt ein dem EU-Freizügigkeitsrecht im Wesentlichen inhaltsgleiches Recht auf Einreise und Aufenthalt.

Voraussetzungen für die Freizügigkeit:

Welcher Personenkreis kann Freizügigkeit genießen?

  • Erwerbstätige (Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer),
  • Selbstständig Erwerbstätige,
  • Nicht Erwerbstätige (z. B. Studentinnen und Studenten),
  • Dienstleistungserbringer
  • Verbleibeberechtigte (z. B. Rentnerinnen, Rentner),
  • Familienangehörige dieser Personen.
Auch der Empfang von Dienstleistungen löst Freizügigkeit aus.

Die Freizügigkeitsberechtigung muss gegenüber der Ausländerbehörde glaubhaft gemacht werden. Alle hierzu erforderlichen Angaben und Nachweise können bei der Anmeldung in den Bürgermeisterämtern entgegengenommen werden.

Aufenthaltskarte:

Freizügigkeitsberechtigte Familienangehörige, die keine EU-Bürgerinnen oder EU-Bürger sind, erhalten eine Aufenthaltskarte. Den Antrag können Sie bei der Ausländerbehörde stellen.

Erforderliche Unterlagen:
  • Antragsformular (siehe Download),
  • ein biometrietaugliches Lichtbild,
  • Heiratsurkunde/Geburtsurkunde (nur bei der ersten Erteilung),
  • gültiger Reisepass,
  • Nachweis über ausreichende Existenzmittel,
  • Nachweis über ausreichenden Krankenversicherungsschutz, der sämtliche Risiken abdeckt,
  • ggf. die alte Aufenthaltserlaubnis EU.

Gebühr:
Die Verwaltungsgebühren für die Erteilung und Verlängerung richten sich nach der Aufenthaltsverordnung und können bei Ihrer Ausländerbehörde erfragt werden.