Substitution

Die Substitution opiatabhängiger Menschen im Ostalbkreis wird seit Jahren in einer verlässlichen Partnerschaft zwischen Beratungsstellen, Ärzten und Apotheken durchgeführt. Besondere Beachtung verdient hierbei ein Qualitätszirkel der Ärzteschaft Schwäbisch Gmünd, der sich seit Anfang der 90er Jahre regelmäßig mit Vertreter/-innen der Beratungsstellen, Apotheken und der Suchtbeauftragten des Landkreises trifft, um einerseits Verbesserungen in der Substitutionspraxis zu erreichen, andererseits aber auch schnell auf aktuelle Veränderungen reagieren zu können.

Substitution bedeutet Ersatz bzw. Ersatzmittel. Die Substitution ist ein Therapiekonzept, das Opiatabhängigen einen möglichst stabilen und guten Gesundheitszustand ermöglichen soll.
Die Vermittlung in eine substitutionsgestützte Behandlung erfolgt durch Suchtberatungsstellen. Die Substitutionsbehandlung wird durch einen qualifizierten Arzt/Ärztin unter gesetzlicher Grundlage des Betäubungsmittelgesetzes (BtMG) und der Betäubungsmittelverschreibungsverordnung (BtMVV) durchführt.
Grundsätzlich kann jeder, der das 18. Lebensjahr vollendet hat und länger als zwei Jahre opiatabhängig ist, substituiert werden.
In der ersten Therapiephase müssen die Substitutionsmedikamente täglich unter Aufsicht (Apotheken) eingenommen werden. Im Rahmen einer längeren problemlosen Behandlung können die Substitutionsmittel auch für mehrere Tage im Voraus gegeben werden (take-home).

Für weitere Informationen wenden Sie sich an die Suchtberatungsstellen im Ostalbkreis.



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