Internationale Zulassung / Ausfuhrkennzeichen

Der Tag der Zulassung/Umschreibung/Änderung ist der Tag, an dem die Zulassung/Umschreibung/Änderung in der Zulassungsstelle erfolgt ist. Eine Vor- oder Rückdatierung einer Zulassung ist nicht möglich.

Mit einem Ausfuhrkennzeichen können Sie ein Fahrzeug ins Ausland, zum dortigen Verbleib, überführen.
Dieses Kennzeichen wird für eine bestimmte Zeit zugeteilt (in der Regel 2 Wochen). Diese Frist ist von der bei der Versicherung bezahlten Versicherungsdauer abhängig. Nach Ablauf dieser Frist darf nicht mehr gefahren werden, die Kennzeichen sind ungültig und können vernichtet werden.


Bringen Sie bitte mit:
  • Die Zulassungsbescheinigung Teil II bzw. den Fahrzeugbrief.
  • Die Zulassungsbescheinigung Teil I bzw. den Fahrzeugschein.
  • Hauptuntersuchungsbericht (bei abgelaufener Hauptuntersuchung oder wenn aus Zulassungsbescheinigung Teil I (Fahrzeugschein) nicht ersichtlich.)
  • Neben der bekannten Hauptuntersuchung schreibt die StVZO für bestimmte Fahrzeuge zusätzlich eine Sicherheitsprüfung (SP) vor.
  • Falls das Fahrzeug noch nicht außer Betrieb gesetzt sein, den Fahrzeugschein bzw. die Zulassungsbescheinigung Teil I und die Kennzeichenschilder.
  • SEPA-Lastschriftmandat für die Kraftfahrzeugsteuer (siehe Download).
  • Deckungskarte von der Versicherung für Ausfuhrkennzeichen (3-fach und gelb).
  • Personalausweis oder Reisepass.
  • Bei Firmen:
    Die aktuelle Gewerbeanmeldung und den Ausweis der unterschriftsberechtigten Person (evtl. eine Vollmacht beilegen).

Sofern der Antragsteller bei der Beantragung eines Ausfuhrkennzeichen ab 01.09.2017 keinen Wohnsitz, keinen Sitz, keine Niederlassung oder keine Dienststelle im Inland vorweisen kann, muss der Zulassungsbehörde eine Empfangsberechtigte Person, die im Ostalbkreis wohnhaft ist, benannt werden.

Hierfür wird das im Download hinterlegte Formular für Empfangsberechtigte sowie der gültige Personalausweis oder Reisepass (zuzüglich Meldebescheinigung) des Empfangsberechtigten benötigt.

Die Hauptuntersuchung muss mindestens so lange gültig sein, wie das Ausfuhrkennzeichen zugeteilt wird.
Das Fahrzeug muss zur Überprüfung der Fahrgestellnummer vor Zuteilung der Ausfuhrkennzeichen hier vorgefahren werden, bei bereits außer Betrieb gesetzten Fahrzeugen mit einem Kurzzeitkennzeichen oder einem Roten Dauerkennzeichen.

Das Ausfuhrkennzeichen ist kraftfahrzeugsteuerpflichtig.
  • Die Gebühr beträgt 34,90 Euro.
  • Hinzu kommen die Kosten für die Kennzeichenschilder.