Winter beschert dem Kreis hohe Kosten
Pressemitteilung: 428 vom 23.12.2010
Vergleichen mit dem Vorjahr seien die Kosten explodiert, machte der Landrat deutlich. Seit dem 1. November habe man über 4.800 to Streusalz und 800 to Sole verbraucht. Im vergleichbaren Vorjahreszeitraum seien es gerade einmal 179 to Salz und 32 to Sole gewesen. Zusammen mit den Kosten für eigenes Personal und Gerät sowie mit den Kosten für Fremdunternehmer hätte der Winterdienst bereits mit 1,2 Mio. Euro zu Buche geschlagen, so Pavel, und ein Ende sei noch lange nicht abzusehen.
Dass dem Ostalbkreis Salz oder Sole ausgehen könnten, braucht dennoch nicht befürchtet werden. "Wir verfügen über neun Lagerhallen, die wir - wie schon in den letzten Jahren - gefüllt haben", betont der Landrat. Wie immer hat der Ostalbkreis rund 8.000 Tonnen Salz eingelagert, die im Normalfall über die kalte Jahreszeit reichen. Nachschubprobleme sind ebenfalls kaum zu erwarten, weil der Landkreis sich vorausschauend den Abruf weiterer Mengen über seinen Lieferanten, die SES Winterdienst GmbH in Heilbronn - eine Tochter der Südewestdeutsche Salzwerke AG -, vertraglich zusichern ließ.
