Geflügelhaltung

Wer Geflügel (Hühner, Enten, Gänse, Fasane, Perlhühner, Rebhühner, Tauben, Truthühner, Wachteln oder Laufvögel) hält, hat diese Haltung beim Geschäftsbereich Veterinärwesen und Lebensmittelüberwachung anzuzeigen.

Neben den tierschutzrechtlichen Anforderungen, sind Regelungen für verschiedene Krankheiten zu beachten. Diese sind insbesondere

  • Aviäre Influenza (Geflügelpest - AI)
    Aufstallungspflicht oder Freilandhaltung nach der Geflügelpestverordnung
    Solange im Umkreis von 50 km weder bei Haus- noch Wildgeflügel Aviäre Influenza festgestellt wird, gilt die Ausnahme von der Aufstallungspflicht für Gänse und Enten.

  • Newcastle Disease (Klassische Geflügelpest - ND)
    Newcastle Disease - Impfpflicht für Hühner und Truthühner (Puten)
    Zu beachten ist die bestehende Impfpflicht für alle Hühner und Truthühner, die der Tierhalter durchführen lassen muss. Über die durchgeführten ND-Impfungen hat der Besitzer Nachweise zu führen.

Weitere Informationen über die Pflichten des Tierhalters bei der Haltung von Geflügel entnehmen Sie bitte dem "Merkblatt für Geflügelhalter".